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LINDIG Fördertechnik GmbH |

„New Work“ heißt Wertschöpfungshygiene zu betreiben – nicht Sozialhygiene

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4. MEETUP im Automobilmuseum in Eisenach


Eisenach, 31. Januar - Über 140 Gäste aus ganz Thüringen strömten zum 4. MEETUP der New Work Initiative Thüringen und LINDIG Fördertechnik GmbH in den Ludwig-Erhard-Saal im Automobil-Museum Eisenach, um sich über das Thema „New Work“ auszutauschen. Sie holten sich Impulse aus dem Vortrag von Sven Lindig, Geschäftsführer LINDIG Fördertechnik GmbH und von den Top Speakern Mark Poppenborg und Prof. Dr. Lars Vollmer, intrinsify.me GmbH. Auch zum Netzwerken blieb für die bunt gemischte Gruppe von Unternehmern, Personalverantwortlichen, Beratern, Kreativen und Führungskräften in den Pausen- und Dialogzeiten ausreichend Zeit.



Zum warm werden, diskutierten die Teilnehmer beim World Café die Fragen: „Was bedeutet New Work für mich? Welche Aspekte sind mir dabei wichtig? Was sind die ersten Schritte der Umsetzung?“. Schlagworte wie „Vertrauensvorschuss“, „Hierarchien aufbrechen“, „Selbstverantwortung übernehmen“ oder „der Kunde steht im Fokus aller Handlungen“ wurden hierbei gemeinsam in mehreren kleinen Arbeitsgruppen notiert.

 

Im Anschluss stellte Sven Lindig in seinem Vortrag „Transformation eines Traditionsunternehmens.“ den Wandel seines Familienunternehmens vor. 1899 mit wenigen Mitarbeitern als Hufschmiede mit Wagenbaubetrieb gegründet, heute ein erfolgreicher Dienstleister rund um Gabelstapler und Arbeitsbühnen mit rund 300 Mitarbeitern. Nachdem Sven Lindig 2011 die Unternehmensnachfolge antrat, stellte er so einiges auf den Kopf: Die Führung wurde auf breitere Schultern verteilt, die Verantwortungstorte auf die Mitarbeiter aufgeteilt – Sven Lindig vertraut seiner Mannschaft voll und ganz. Wegbegleiter waren unter anderem Mark Poppenborg und Lars Vollmer und die Macher der „AUGENHÖHE“-Filme. Die gesamte Führungsmannschaft nahm im vergangenen Jahr an den „Future Leadership Seminaren“ von intrinsify.me teil, um auf die neue Arbeitswelt vorbereitet zu werden. Seit Anfang des Jahres beschäftigt Sven Lindig auch einen CDO – Chief Digital Officer. „Für einen Mittelständler ist ein eigener CDO noch eher die Ausnahme. Aber ich bin überzeugt, dass er uns im Zeitalter der Digitalisierung auf den richtigen Weg bringt“, erläutert Sven Lindig.

 


Top Speaker Mark Poppenborg fesselte die Gäste mit seiner Keynote „New Work: Wie man Sinn von Unsinn unterscheidet.“ Er ermahnte, nicht einfach bei dem Hype „New Work“ das Sichtbare zu kopieren. „New Work“ ist nicht ein Programm, dass man einführen kann, sondern ein Klammerbegriff für eine tiefgreifende Veränderung in der Wirtschaft“, so Poppenborg. Unternehmen sind kein Selbstzweck. Sie können nur überleben, wenn Kundenbedürfnisse befriedigt werden. Somit sollten sich alle Entscheidungen auf den Kunden ausrichten. Um erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen moderne Organisationsentwicklung betreiben - Das heißt:  zu 99% Wertschöpfungshygiene und nur 1% Sozialhygiene. Denn die Mitarbeiter und Kultur entwickeln sich von selbst.

 

Beim lockeren Ausklang wurden die gewonnen Impulse noch einmal reflektiert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich in den Unternehmen etwas verändern muss – doch es gibt kein Erfolgsrezept. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

 


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Veronika Köllner (Tel.: 036916929271), verantwortlich.


Keywords: new work

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Unternehmensprofil: LINDIG Fördertechnik GmbH


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