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EWC Weather Consult GmbH |

Einspeisemanagement: EWC stellt Live-Monitor und Prognose auf der E-world 2017 vor

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Karlsruhe, 06.02.2017. Der Karlsruher Wetterdienstleister EWC Weather Consult GmbH bringt mit der EinsMan-Prognose und dem EinsMan-Monitor zwei Produkte auf den Markt, die Direktvermarkter, Netzbetreiber und Händler rechtzeitig über strompreisrelevante Abschaltungen im Rahmen des Einspeisemanagements informieren. Die Erfindung, die die Grundlage der beiden Produkte bildet, wurde von EWC zum Patent (DE 10 2017 101 265.6) bzw. Gebrauchsmuster (DE 20 2017 100 343.4) angemeldet. Vorgestellt werden die Vorhersagen und Echtzeit-Informationen erstmals auf der E-world energy & water in Halle 3 am Stand 531. Die Messe findet vom 07.02. – 09.02.2017 in Essen statt.



Der Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) führt in Deutschland zunehmend zu Netzengpässen auf dezentraler Ebene. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten dürfen Netzbetreiber über das Einspeisemanagement (kurz  EinsMan) nach §14 EEG 2014 EE-Anlagen abregeln oder ganz abschalten. Diese Strommengen fehlen am Großhandelsmarkt,  gleichzeitig werden konventionelle Kraftwerke zur Deckung der gleichbleibenden Last aufgerufen. Die Folge:  Stromhändler sind mit einem kurzfristig veränderten Kraftwerkseinsatz und damit verbundenen Strompreisschwankungen konfrontiert. Direktvermarktern fehlen Energiemengen im eigenen Bilanzkreis und Ausgleichsenergiekosten fallen vermehrt an.

Die neuen EWC EinsMan-Produkte unterstützen Direktvermarkter beim Ausbalancieren des Bilanzkreises. Sie helfen Netzbetreibern, die mit EinsMan-Einsätzen aus dem vor- oder nachgelagerten Netz konfrontiert sind, beim Überwachen und rechtzeitigen Erkennen von EinsMan-Maßnahmen und somit bei der Optimierung der Netzauslastung. Händler können mit dem Wissen über aktuelle oder zukünftige Abschaltungen Preisbewegungen besser antizipieren und davon profitieren.

Weitere Details zu den neuen EinsMan-Produkten erhalten Interessenten auf der E-world 2017 in Halle 3 am Stand 531. Informationen zum umfangreichen Produktsortiment für die Energiewirtschaft  sind  unter www.weather-consult.com zu finden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mira Steinmetz (Tel.: +49(0)721/66323-0 ), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 163 Wörter, 1496 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: EWC Weather Consult GmbH

Maschinelle Lernverfahren machen Windkraftprojekte sicherer

Karlsruhe/Stuttgart 28.11.2013. Um festzustellen, ob sich ein Standort für ein Windkraftprojekt eignet, brauchen Investoren, Projektierer und Anlagenbetreiber ein Gutachten. Dabei müssen sie allerdings Unsicherheiten aus Meteorologie und Technologie in Kauf nehmen – was sich wiederum direkt auf die Finanzierung der Projekte durch die beteiligten Banken auswirkt. Neue Wege, um solche Risiken zu minimieren, geht der Karlsruher Wetterdienstleister EWC. In Kooperation mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurde eine neuartige Methode des Langzeitbezugs von Windmessungen (MCP) für Windkraftstandorte entwickelt, die wetter- und technologiebedingte Unsicherheiten gegenüber den herkömmlichen Verfahren deutlich reduziert.

Auf tiefen neuronalen Netzen aufbauend, ermöglicht dieses Verfahren der süddeutschen Projektpartner nicht-lineare Korrekturen der langen Zeitreihen, die die Korrelation, also die zeitliche Übereinstimmung, zur Messung verbessert. Das Ergebnis basiert auf aktuellen Messwerten vor Ort und liefert eine 34 Jahre umfassende, stündliche Windzeitreihe für die projektierte Windkraftanlage bzw. den Messstandort.
Bei der detaillierten Evaluation des maschinellen Lernverfahrens zeigt sich eine deutliche Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Methoden.
So ist die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit sowie die Korrelation zwischen Messung und Langzeitdaten optimiert und weist in allen betrachteten Fällen wesentlich geringere Fehler in der Ertragsabschätzung auf als zum Beispiel bei klassischen Verfahren mit linearen Regressionen oder der Matrix-Methode. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass schon bei einer Messdauer von neun Monaten das vorgestellte Verfahren der süddeutschen Forscher und Dienstleister das Qualitätsniveau der klassischen Methoden erreicht. Bei längeren Beobachtungszeitreihen kommt die ganze Stärke des Verfahrens zum Tragen: Selbst an komplexen Standorten lassen sich bisherige Fehler um bis zu 50 Prozent reduzieren, sobald die Messdauer 12 Monate erreicht.
Neben der Messdauer spielt auch die Verfügbarkeit der Langzeitdaten eine große Rolle. Die Zeitreihen basieren auf MERRA-Reanalyse-Daten, für die EWC aus 3D-Daten individuelle Windprofile mittels verifizierter Downscaling-Verfahren berechnet. Ein weiterer Vorteil: Die letztmonatlich fehlenden Reanalysen werden durch Daten anderer Wettermodelle ersetzt. Ein Bezug zu aktuellen Messdaten von "gestern" ist somit immer gegeben.

„Mit Hilfe der selbstoptimierenden neuronalen Netze können wir den systematischen Fehler (BIAS) und den Verteilungsfehler so stark minimieren, dass die Korrelation der Langzeitreihe der Winddaten auf stündlicher Basis extrem hoch ist.


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