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Unbekannte Einsatzbereiche der Telematik: Steilvorlage von Steven Spielberg

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Auch in diesem Jahr wird der Telematik Award wieder im Bereich der Human-Telematik ausgeschrieben. Start der Einreichungen ist am 15. April dieses Jahres. Weitere Informationen hierzu finden Sie in d

Hamburg, 20.03.2017 (pkl).



"Telematik" ist kein exotisches Wort mehr. Doch in wie vielen Bereichen des alltäglichen Lebens Lösungen aus dieser Branche zum Einsatz kommen, ist vielen Menschen noch unbekannt.





Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, beschreiben wir nachfolgend einige Technologien, die entweder noch sehr unbekannt sind oder nicht vordergründig als Telematik-Lösung erkannt werden.



Licht ins Dunkel zu bringen, führt auch direkt zum ersten Beispiel. Es sind Lampen, ob nun Glühbirnen oder LED, die letztlich Räume erhellen. Telematik kommt dann im Smart Home ins Spiel. Genauer gesagt: Wenn die Lampen per App gesteuert werden oder sich mithilfe von Sensoren intelligent und komplett selbstständig einschalten, ausschalten, dimmen oder die Farbe wechseln. Bewegungssensoren erkennen, wo sich der Bewohner im Haus gerade befindet und aktiveren das Licht. Je nach Tageszeit wird zudem die Lichtmenge kontrolliert. Nun gut, das Smart Home ist jetzt kein sonderlich unbekanntes Beispiel, wird aber teilweise nicht der Telematik zugeschrieben. Es gibt jedoch noch viel interessantere Beispiele, wie Telematik zum Einsatz kommt.





Ein Hauch von Minority Report



Wissen, wann Verbrechen geschehen, bevor sie geschehen. Was wie Steven Spielbergs Science-Fiction-Blockbuster klingt, ist zumindest ansatzweise bereits Realität und kommt dabei auch ganz ohne medial begabte Individuen und Tom Cruise aus. Mit der Software-Lösung "precobs" ("Pre Crime Observation System") hilft das Oberhausener Institut für musterbasierte Prognosetechnik (IfmPt) bei der Verbrechensprävention. Studien zeigen, dass bei einigen Delikten, wie zum Beispiel Tageswohnungseinbrüchen, häufig und kurze Zeit später Folgedelikte zu erwarten sind. Aufgrund dieser Umstände hat das IfmPt die "Near Repeat Prediction"-Methode entwickelt und in "precobs" eingebunden. Daten des Systems lassen sich automatisiert in die Systeme der Polizei einbinden, wodurch die Beamten zeitliche und räumliche Indikationen für eine lageorientierte Einsatzplanung erhalten. Berücksichtigt werden dabei nicht nur die Tat, sondern auch Täter (sofern Informationen vorhanden sind), Umfeld und Erfahrungswerte hierzu. Wie sehr dieses System das alltägliche Leben bereichern kann, erkannte übrigens auch die Jury des Telematik Awards 2015, der für den Bereich der Human-Telematik vergeben wurde, und zeichnete die Lösung in der Kategorie "Sicherheits-Telematik" aus. Kein Wunder also, dass die Fachjury die diesjährigen Einreichungen zum Telematik Award 2017 schon mit Spannung erwartet. Entwickler sollten sich den Ausschreibungsstart also unbedingt vormerken. Allen Interessierten sei jetzt schon die festliche Verleihungsveranstaltung am 03.09.2017 auf der IFA Berlin empfohlen.









Heut' abend noch nichts vor?



Wer am Freitagabend spontan etwas mehr als einen Abend vor dem Fernseher oder den klassischen Feierabend-Drink mit Arbeitskollegen erleben möchte, bedient sich mobiler Event-Apps. Gerade in Großstädten zeigen diese Apps anhand der eigenen Positionsdaten und verbundener Eventdatenbanken tagaktuell Veranstaltungen in einem frei wählbaren Bereich. Gefiltert nach Kategorie und ergänzt mit Informationen aus der Freundesliste zeigen die Apps, was wo am Abend stattfindet - und mit wem. Angebundene Navigation hilft dann auch noch dabei, zum Ziel zu kommen.





Updates aus dem Pizza-Ofen



Wer sich vor dem Abend auf der Piste oder Couch noch was zu essen wünscht und dabei aufgrund von zu wenig Zeit, zu leerem Kühlschrank oder mangels Vertrauen in die eigenen Kochkünste händeringend nach Alternativen sucht, der bestellt sich eine Pizza. Das geschah in nicht allzu ferner Vergangenheit zumeist noch über einen Anruf. Anschließend stand man am Fenster in sehnsüchtiger Erwartung des Lieferdienstes. Nun haben aber auch Pizza-Lieferanten logistische Prozesse, die sich optimieren lassen. Einerseits um Zeit zu sparen, aber auch um Transparenz gegenüber dem wartenden Kunden zu erreichen und den gesamten Prozess zu vereinfachen. Der Kunde schnappt sich heute sein Handy, öffnet die App des Lieferdienstes und gibt seine Bestellung auf. Bezahlt wird direkt online. Anschließend wird die Bestellung abgesendet. Nun könnte man einfach warten, aber Lieferdienste wie beispielsweise "Domino's" informieren den Kunden ab diesem Zeitpunkt in Echtzeit über den gesamten Prozess: Bestellung angekommen, Zubereitung, Übergabe an den Fahrer, Lieferung ist unterwegs, zugestellt. Zudem gibt es Lieferservices, die ähnlich wie der Paketdienstleister DPD auch die Position des Fahrzeugs live verfolgen lassen. Dieser digitalisierte Lieferprozess führt natürlich nicht dazu, dass die Pizza wesentlich schneller ankommt, aber man erhält befriedigende Echtzeitinformationen. Letztlich wartet man zwar noch immer auf den Lieferanten, aber man ist geduldiger, wenn man den Fortschritt verfolgen kann. Schüchterne Personen werden sich zudem über den auf ein Minimum reduzierten Kontakt mit Mitmenschen freuen.





Angelrute, Rolle, Köder und Telematik



Angeln ist ein bodenständiges Hobby. Man sitzt in der Natur, ausgerüstet mit Angelrute, Kescher und einem oftmals viel zu umfangreichen Sortiment an Zubehör und Ködern. Telematik, so meint man, will da nicht recht ins Bild passen, findet aber seit einiger Zeit genau dort Anwendung. So kennt man zwar Echolot-Systeme im Boot, welche die Daten kabelgebunden einfach direkt aufs Display übertragen. Mit Telematik hat das aber noch nicht viel zu tun. Nicht jeder hat jedoch ein Boot oder möchte/darf dieses überall mit ans Wasser nehmen. Die Tiefe, Bodenbeschaffenheit und eventuelle Fischvorkommen würde man aber dennoch gerade bei unbekannten Gewässern gerne kennen. Genau hier kommt die Telematik in Form eines kleinen, smarten Systems zum Einsatz. Bekanntester Vertreter seiner Art ist vermutlich der "Deeper Fishfinder". Dieser wird ans Schnurende gebunden und mit der Rute ausgeworfen. Das kleine Echolot übermittelt bei einigermaßen ruhiger Wasseroberfläche zuverlässig alle benötigen Daten per W-LAN ans Ufer. AnglerInnen benötigen nur noch ein Tablet oder Smartphone und können in Ruhe das Gewässer analysieren. Sogar Gewässerkarten lassen sich hiermit automatisiert erstellen und abspeichern.




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Peter Klischewsky (Tel.: +49 4102 2054-540 ), verantwortlich.

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