Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos
info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Andreas Schultheis, Text & Redaktion |

Sind gebildete Psychopathen die besseren Chefs?

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Bonner Studie: Mit psychopathischen Wesenszügen erklimmt sich die Karriereleiter leichter


Sind gebildete Psychopathen die besseren Vorgesetzten? Eine Studie der Universität Bonn zumindest lässt darauf schließen. Menschen mit psychopathischen Wesenszügen kommen demnach auf der Karriereleiter häufig besonders weit, da sie risikobereit, rücksichtslos und charmant zugleich sind.

Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Spitzenleistung führen, ohne dabei andere oder das Unternehmen zu schädigen, so die Uni Bonn https://www.uni-bonn.de/neues/061-2017

Der Personalexperte Michael Zondler zeigt sich von der Studie nicht überrascht. "Auf den ersten Blick mutet der Befund skurril an: Bestimmte Formen von seelischer Erkrankung sollen berufliche Spitzenleistungen ermöglichen. Doch schon die amerikanischen Psychiater Paul Babiak und Robert D. Hare kamen in ihren Studien zu dem Schluss, dass Schwerverbrecher und Manager über vergleichbare Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Doch auch hier gilt: Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren."

Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de, ist davon überzeugt, dass viele Führungskräfte über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, von denen auch ihre Mitarbeiter profitieren.

Die helle Seite der Psychopathie

Menschen mit psychopathischen Wesenszügen kommen laut der Bonner Studie auf der Karriereleiter häufig besonders weit, da sie risikobereit, rücksichtslos und charmant zugleich sind. "Sie stehen aber im Ruf, schädlich für Unternehmen zu sein: Das reicht von riskanten Entscheidungen über ignorierte Anweisungen und die Schädigung von Mitarbeitern bis hin zum Drogen- und Alkoholkonsum. Nach den Ergebnissen der aktuellen Studie muss aber genauer differenziert werden. Neben der dunklen Seite der Psychopathie wird in der Untersuchung auch eine helle sichtbar", so die Forscher.

"Die toxische Form von Psychopathie kennzeichnet sich durch antisoziale Impulsivität", sagt Professor Dr. Gerhard Blickle vom Institut für Psychologie. Solche Personen können sich nicht kontrollieren, nehmen was ihnen gefällt, agieren ohne vorher nachzudenken und schieben die Schuld auf andere. "Die potenziell gutartige Form von Psychopathie wird furchtlose Dominanz genannt", ergänzt Mitautorin Nora Schütte. "Sie kann sich zum Schlechten, aber auch zum sehr Guten entwickeln." Menschen mit dieser Eigenschaft kennen keine Angst, haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gute soziale Fertigkeiten und sind extrem stressresistent.

Ob aus einer Person mit furchtloser Dominanz potenziell ein Top-Mitarbeiter wird, hängt nach der aktuellen Studie von einem wichtigen Faktor ab: Bildung. Während Personen mit furchtloser Dominanz und niedriger Bildung Verhaltensweisen an den Tag legen, die Unternehmen schädigen können, werden solche "Psychopathen" mit hoher Bildung von ihren Kollegen am Arbeitsplatz als hervorragend tüchtig und in keiner Weise antisozial auffällig beurteilt. "Etwas flapsig könnte man zusammenfassen: Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs", so Zondler. Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis (Tel.: 01714941647), verantwortlich.


Keywords: psychopath, top-manager, empathie, spitzenleistungen, centomo, universität bonn

Pressemitteilungstext: 457 Wörter, 3784 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Andreas Schultheis, Text & Redaktion


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Andreas Schultheis, Text & Redaktion lesen:

Andreas Schultheis, Text & Redaktion | 03.04.2017

Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs

Von Ansgar Lange +++ Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Sp...
Andreas Schultheis, Text & Redaktion | 09.03.2017

Die Sehnsucht nach dem starken Mann

Von Ansgar Lange +++ Sie galt lange Zeit als überwunden: die Sehnsucht nach dem starken Mann. Doch seit Erdogan, Putin und Trump ihr (Un-)Wesen treiben, kommt man ins Grübeln, ob die Menschheit aus ihrer Geschichte gelernt hat. "Das Modell des star...
Andreas Schultheis, Text & Redaktion | 17.02.2017

Stuttgarter Personalberatung CENTOMO für German Brand Award nominiert

Stuttgart. "Wir sind stolz, dass CENTOMO für den German Brand Award 2017 nominiert worden ist. Unser Team nimmt diese Nominierung gerne an. Wir sehen schon die Nominierung als Bestätigung für unsere Arbeit an. Seit dem Jahr 2009 arbeiten wir an de...