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Gira Giersiepen GmbH & Co. KG |

UFO Haus in Stuttgart: Ausblick garantiert

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Wohnraum in Großstädten ist knapp und teuer, freie Baugrundstücke sind rar – das gilt auch für Stuttgart. Ist kein Bauplatz vorhanden, geht man aufs Dach. Was immer wieder ein Experiment der ganz besonderen Art ist. Hohe Bauauflagen wie Statik, Brandschutz oder auch Denkmalschutz verhinderten schon manches Projekt vor der Planeinreichung. Realisiert wurde eine Dachaufstockung im Stuttgarter Lehenviertel.

 

Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude wurde um die Jahrhundertwende errichtet. Das ursprüngliche Steildach brannte Ende des Zweiten Weltkrieges ab. Ein Wiederaufbau in der ursprünglichen Form wäre nicht wirtschaftlich gewesen. Architekt Florian Danner vom Büro Danner Yildiz Architekten und Makler Marcus Steiner erwarben die Dachfläche. Sie boten den Bewohnern an, sie kostenfrei zu sanieren, um sie anschließend aber selbst als Wohnraum nutzen zu können. Entstanden sind dabei zwei hochmoderne Penthouse-Wohnungen mit jeweils knapp 100 m². Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass die Aufstockung nicht historisierend die Gründerzeit nachbaut, sondern mutig zeigt, in welchem Jahrtausend sie entstanden ist. Um die Dachaufstockung, auch UFO genannt, zu erkennen, muss der Betrachter sich weit zurücklehnen.

 

Der Kontrast zwischen dem Altbau und der futuristisch anmutenden S-Form könnte größer nicht sein. Die skulpturale Form des Gebäudeaufbaus lässt die Grenzen zwischen Architektur und Design fließend erscheinen. Beide Wohnungen sind bewusst ganz in Weiß gehalten. Für kontrastreiche Akzente sorgen vereinzelt angeordnete, dunkle Accessoires. Die Kernidee des Entwurfs stellt eine hyperbolisch geformte Schale dar, die die Funktionen von Dach, Wand und Boden in einer leichten Weise in sich vereint.

 

Architekt Danner hat sich für offenes Wohnen ohne eingrenzende Trennwände entschieden. Sichtbare graue Stahlträger, weiße Einbau- und Küchenmöbel sowie ein heller Kalksteinboden prägen die Innenarchitektur. Die zum Wohn- und Essraum hin offene Küche ist auf allen Sichtflächen mit 6 mm starkem, weiß lackierten Glas belegt. Es gibt keine sichtbaren Griffe: Horizontale Grifffugen ermöglichen das Öffnen der Fronten. Das geradlinige Schalterprogramm Gira E2 besticht durch sein streng reduziertes Design, weshalb sich Florian Danner dafür entschieden hat. Ein freistehendes Sideboard grenzt den Sitzbereich zum offenen Eingangsbereich hin ab. Neben dem Wohnraum befindet sich ein Arbeitszimmer.

 

Das zweite Dachgeschoss erreichen die Bewohner über Stahlstufen. Hier gibt es ein Schlafzimmer mit nur einer einzigen Möblierung: einem Kleiderschrank. Direkt daran anschließend sind eine Dusche und ein WC. Von den Dachgeschossen aus hat man Zugang auf zweiseitig umlaufende Dachterrassen. Eine statische Herausforderung, der sich Architekt Danner stellte. Dafür ist der Blick über Stuttgart einzigartig.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte unter: https://www.gira.de/service/referenzen.html?a2r=223


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gabi Hirsch (Tel.: 0711/7791811), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das 1905 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Radevormwald seit 111 Jahren die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in mehr als 40 Ländern Anwendung, etwa im Berliner Hauptbahnhof, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Messner Mountain Museum: Corones“ am Südtiroler Kronplatz und im Banyan Tree Hotel in Shanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid und das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

http://www.gira.de/


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