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Indische Wirtschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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Indische Wirtschaft im Fokus deutscher Politik. Indien-Experte Mike D. Batra und deutsche Manager aus Indien sprechen im Handelsblatt über ihre Einschätzung des Wachstumsmarktes. 

 



 

Kürzlich fanden in Berlin die vierten Regierungskonsultationen zwischen Indien und Deutschland statt. Der Premierminister Indiens Narendra Modi und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen die beidseitigen Handels- und Investitionsbeziehungen intensivieren. Sie waren sich einig, dass Strategien wie die Initiative „Make in India“ deutschen Unternehmen bereits gute Investitionsmöglichkeiten in Indien bieten. Merkel und Modi unterstrichen aber ihre Entschlossenheit, Handel und Investitionen zwischen beiden Ländern nochmals zu erleichtern.

 

Politik und Medien feierten Indien diese Woche quasi schon als strategischen Partner Deutschlands, der zukünftig die Rolle der USA einnehmen könnte, im Interesse der deutschen Wirtschaft und Politik.

 

Die harte Realität abseits großer Worte auf der politischen Bühne

 

Während diese Woche Indien wieder mal für einen Augenblick ins mediale und politische Rampenlicht rückte und ausnahmsweise für positive Schlagzeilen sorgte, analysierte das Handelsblatt den Status Quo der deutschen Industrie in Indien und berichten von den „Mühen der Ebene“ im Indien-Geschäft.

 

Im Handelsblatt-Artikel Deutsche Wirtschaft in Indien: Enttäuschung im Boomland vom 28. Mai 2017 lässt Indien-Korrespondent Mathias Peer Unternehmer zu Wort kommen, die in Indien investiert sind. Da berichten der Bochumer Pumpen- und Armaturenhersteller Klaus Union und der Automobilzulieferer Marquardt über überbordende Bürokratie bei der Unternehmensgründung beziehungsweise Probleme beim Grundstückskauf. Liebherr kämpft wie viele andere Unternehmen massiv damit, dass nur sehr wenige Kunden in Indien bereit sind für die hohe Qualität ihrer Produkte zu bezahlen.

 

Peer berichtet auch wie sich, trotz der Bemühungen der Regierung Modis, internationale Konzerne wie Telenor und General Motors wieder aus Indien zurückziehen und warum Vodafone und Volkswagen in Indien Milliarden abschreiben müssen.

 

Mike Batra im Handelsblatt über Wunsch und Wirklichkeit

 

Handelsblatt über die Realität der indischen Wirtschaft

 

Im Handelsblatt-Artikel bringt Mike D. Batra, Mit-Gründer und Geschäftsführer der Dr. Wamser + Batra GmbH, das Problem der indischen Wirtschaft auf den Punkt: „Den Firmen fehlt es oftmals an realistischen Erwartungen. Mit Blick auf Indiens Wachstumszahlen werden die Risiken oft komplett ausgeblendet.“

 

Damit wird wieder einmal mehr klar: Auch wenn die politische Bereitschaft und selbst die Rahmenbedingungen zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland (respektive Europa) und Indien da sind, verschwinden deshalb die Herausforderungen des indischen Marktes nicht einfach. Es besteht sogar die Gefahr, dass Unternehmen naiv und unvorbereitet in einen Markt gehen, den sie nicht einschätzen können und dort letztendlich eine Menge Geld verbrennen.

 

„Der Besuch Modis rückt Indien sicher wieder in den Fokus für viele Firmen“, sagt Mike Batra im Handelsblatt-Interview. „Zu hoffen ist, dass sie dabei die Herausforderungen in dem Land nicht aus dem Blick verlieren.“

 



Web: http://www.wamser-batra.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sinnikka Schmalschläger (Tel.: 0234-90418360), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Dr. Wamser + Batra GmbH

WB berät und betreut europäische Unternehmen auf dem Weg nach und in Indien. Zu den Dienstleistungen gehören Marktanalysen, Planung und Durchführung von Markteintritts- und Markenpositionierungsmaßnahmen, Firmengründungen, Personalsuchen, Vertriebsaufbau ebenso wie Administrationsunterstützung, Krisenmanagement und Unterstützung bei komplexen Aufgaben vor Ort in Indien. Zu den Referenzen zählen Unternehmen wie Miele, Böllhoff, SieMatic, ERBE, Schell, Burg-Wächter, Klaus Union und WISKA.


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