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Asien via IoT vernetzen: Weltweit 75,4 Milliarden IoT-fähige Geräte bis 2025 erwartet

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"Making $ense in a Connected World" war das Motto der diesjährigen IoT Asia in Singapur.

Laut einem aktuellen Report der Management-Consultancy-Gruppe Bain werden die weltweiten Einnahmen aus dem Verkauf von Hardware, Software und Business-Solutions in Zusammenhang mit dem Internet of Things (IoT) bis 2020 jährlich etwa 470 Milliarden USD betragen. Ähnlich optimistisch ist eine neue Studie von IHS Markit, einem Londoner Datenanalysten, die eine wachsende IoT-Nachfrage von 15,4 Milliarden Geräten im Jahr 2015 über 30,7 Milliarden 2020 bis hin zu 75,4 Milliarden Geräte im Jahr 2025 errechnete.



Eine Umfrage von Aruba, Tochtergesellschaft von Hewlett Packard, ergab, dass 86 Prozent der in der Asien-Pazifik-Region ansässigen Unternehmen bis 2019 im IoT-Bereich engagiert sein werden. "39 Prozent der befragten Führungskräfte erwarten durch ihre IoT-Strategien Effizienzverbesserungen. Die Umfrage ergab sogar, dass mit 51 Prozent mehr als die Hälfte derjenigen, die sich bereits mit IoT beschäftigen, deutliche Zuwächse in der Unternehmenseffizienz erzielen", berichtet Chris Kozup, Aruba Marketing-Vizepräsident. "Aufgrund der erwarteten, wirtschaftlichen Vorteile ist es keine Überraschung, dass sich die Geschäftswelt bis 2019 auf eine Massennutzung von IoT ausrichtet. Führungskräfte, die bei der Umsetzung der erforderlichen Protokolle erfolgreich sind, werden zweifellos einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber denjenigen haben, die sich mit der Umsetzung schwer tun", fügt er hinzu.



Die Umsetzung steht vor allem mit Blick auf die Vernetzung vor wichtigen Herausforderungen. "Vielen der bereits vorhandenen Netzwerken fehlt die Fähigkeit, mit den Konnektivitäts-Anforderungen von IoT-Geräten umzugehen", sagt Charles Reed Anderson, IoT-Berater aus Singapur. "Daher wird dies das Jahr der Low-Power-Wide-Area-Networks (LPWANs) werden."



"Im Wesentlichen sind LPWANs in der Lage, mit einer größeren Energieeffizienz über eine längere Reichweite zu operieren und benötigen dafür weniger Aufwand als herkömmliche Netzwerke", ergänzt Anderson. "Dies ist besonders bei IoT-Geräten wichtig, die sich in abgelegenen oder unzugänglichen Gebieten befinden. In diesen Fällen sollte die Lebensdauer der Batterie in Jahren und nicht in Wochen oder Monaten bemessen werden. Sachgemäß bedient, können LPWANs mögliche Kosteneinsparungen von rund 90 Prozent erzielen."



Außerdem erachtet Reed eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren des IoT-Sektors als notwendig. "Wir müssen uns von einem infrastrukturell-zentrierten Fokus hin zu einem bürgernahen Ansatz bewegen. Wir werden rechtzeitig das Aufkommen von dezidierten IoT-OTT-Dienstleistern (OTT = Over-the-Top) beobachten können, die via Internet Audio-, Video- und andere Medieninhalte liefern, ohne Beteiligung eines Multisystembetreibers.



"Diese Anbieter werden in der Lage sein, die Informationen aus mehreren Gebäudeverwaltungssystemen zusammenzufassen, da die große Mehrheit auf demselben Protokoll läuft. Sie können dann die Informationsflut in verwertbare Informationen umwandeln. Die Verwendung von LPWANs wird die dafür erforderliche Zusammenarbeit zwischen Verkäufern und Lieferanten ermöglichen."



Während der IoT-Asia-Konferenz teilten mehrere Delegierte ihre Erfahrung, wie IoT ihre Arbeitsabläufe verändert hat. "Für uns bedeutet IoT weit mehr als nur auf GPS zu vertrauen, um unseren Fuhrpark zu überwachen", so Kumaraguru Nadaysen, Director of Finance von PT Serasi Autoraya, einem Transportunternehmen mit Sitz in Jakarta. "IoT hat uns ermöglicht, die Kosteneffizienz zu optimieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Produktivität von Fahrzeugen und Fahrern zu steigern. Es hat uns zudem verlässlicher gemacht und uns erlaubt, eine Reihe neuer Produkte und Dienstleistungen einzuführen."



Keith O'Byrne, Head of Solutions von Asavie, einem in Dublin ansässigen Spezialisten für Connectivity-Software, skizzierte die Auswirkungen der IoT-Systeme seines Unternehmen auf Fabrikationsstätten. "Bei Smartphones und vergleichbaren Geräten spielt es keine Rolle, ob sie mit einem neuen iOS- oder Android-Betriebssystem laufen, da sie für den eher kurzfristigeren Gebrauch designt sind. Das Lebensdauer von industriellen Maschinen und Robotik beläuft sich jedoch auf mehrere Jahrzehnte."



"Industrielle Maschinen brauchen oft keinen direkten Zugang zum zentralen Netzwerk, was eine Reihe von Sicherheitsproblemen löst. Anstatt der Internetnutzung verwenden wir private IPs, die eine größere Sicherheit gewährleisten. Tatsächlich sollten industrielle Geräte im Einklang mit den Benutzeranforderungen verbunden werden, nicht aber permanent."



Die nationale Perspektive vertrat bei der Konferenz Dr. Vivian Balakrishnan, Außenministerin von Singapur und Leiterin der Initiative "Smart Nation": "Die Auswirkungen von IoT sind - und werden auch weiterhin - immens sein. Von den Jobveränderungen werden Angestellte der Mittelschicht und die Löhne betroffen sein. Dies alles wird sehr schnell passieren. Menschen, Unternehmen und Nationen, die diese Technologie meistern, werden auf dem globalen Markt eine enorme Reichweite haben. Für uns besteht die Herausforderung darin, die neuen Technologien zu demokratisieren und letztlich all unsere Bürger zu ermutigen, diese Chancen umfassend zu nutzen."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Christiane Koesling (Tel.: +49-69-95 77 20), verantwortlich.

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