info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Maturus Finance GmbH |

Druckindustrie mit Innovation aus der Depression

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Die Druckindustrie kämpft aktuell mit einem schwierigen Marktumfeld. Es muss dringend investiert werden. Vor allen Dingen Sale & Lease eignet sich für die maschinenlastige Branche.

Wie kaum eine andere Branche, kämpft die Druckindustrie mit einem schwierigen Marktumfeld: Überangebote an Produktionskapazitäten, verschärfter Preiswettbewerb, teils niedrige Margen, technischer Wandel, sinkende Kundenloyalität. Die Gesamt-Auflagenhöhe beispielsweise im Zeitungs- und Magazinmarkt sinkt seit Jahren und mit ihr die Anzahl der Unternehmen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gab es 2016 8.373 Druck- und Medienbetriebe. 2015 lag die Zahl noch 2,5 Prozent darüber. Ähnlich sieht es bei den Beschäftigtenzahlen aus: Auch diese fielen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf rund 135.500. Damit konsolidiert sich die Branche weiter. Experten erkennen noch keinen Wendepunkt, auch wenn die Anzahl der Insolvenzen in der Druckindustrie mit 109 eröffneten Verfahren unter dem Vorjahresniveau mit 124 Insolvenzen lag.



Investitionsbereitschaft der Druckbranche steigt



Hatte sich der Weltmarkt für Bogenmaschinen nach Angaben des Druck-maschinenherstellers KBA Anfang des Jahrzehnts halbiert, war er im Bereich der Rollendruckmaschinen sogar um rund 70 Prozent eingebrochen. Einige Branchenkenner äußerten in den vergangenen Wochen aber vorsichtigen Optimismus: Chancen für Druckereien liegen laut Aussage von Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Druck und Medien, in einer guten Geschäftslage der Werbewirtschaft sowie in einer anhaltend hohen Konsumneigung. Auch wichtige kulturelle und politische Ereignisse, wie zum Beispiel die Bundestagwahl, könnten die Entwicklung der Betriebe kurzfristig positiv beeinflussen. Bei der Jahrespressekonferenz Ende Juni 2017 berichtet Deimel von einem stabilen Branchenumsatz im vergangenen Jahr sowie einer steigenden Investitionsbe-reitschaft der Druckbranche.



Investitionen sind vielfach dringend nötig, zumal sich die Drucktechnik fortlaufend weiterentwickelt: Maschinen werden breiter, schneller, effizienter oder können neue Veredelungen umsetzen. Zukunftsthemen mit großem Wachstumspotenzial, wie 3D-Druck, Funktionaler Druck oder Verpackungsdruck, ermöglichen neue Geschäftsfelder und -ideen. Viele Druckereien wollen dieses Potenzial nutzen, möchten und müssen investieren, um eine Nische auszubauen oder einen Marktvorteil zu erreichen. Die Finanzierung dieser Assets zu stemmen, ist für mittelständische Betriebe aber oft eine Herausforderung. "Druckmaschinen sind erhebliche Investitionen von schnell mal mehreren Millionen Euro. Wir empfehlen im Zuge von Neuanschaffungen deshalb immer, die Gesamtfinanzierungsstruktur des Unternehmens zu betrachten und bei Bedarf anzupassen. Immerhin muss der Betrieb dauerhaft kapitaldienstfähig sein", erläutert Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführender Gesellschafter der Maturus Finance.



Finanzierungen zur Stärkung der Liquidität



Ergänzend zum Kredit kommen in vielen Druckereien alternative Finanzierungen zum Einsatz: Factoring, Leasing, Einkaufsfinanzierung oder Sale & Lease Back sind Modelle, die die Liquidität stärken können. "Druckereien müssen prüfen, welcher Finanzierungsmix im Betrieb den größten Hebel hat und wie die Liquidität dauerhaft gesichert werden kann", betont von der Goltz. Hat eine Druckerei zum Beispiel viele Kunden mit sehr langen Zahlungszielen, kann Factoring eine gute Lösung sein: Durch den fortlaufenden Forderungsverkauf lassen sich Außenstände minimieren. Verfügt eine Druckerei über mehrere gebrauchte Maschinen oder Anlagen, können mit Sale & Lease Back frische finanzielle Mittel generiert werden. Dabei verkauft der Betrieb seine Assets, wie zum Beispiel eine Bogenoffset-Maschine, Digitaldruckmaschinen, Weiterverarbeitungsstrecken oder Lettershopsysteme an die Maturus Finance und least sie direkt im Anschluss zurück. Die Bonität steht bei Sale & Lease Back weniger im Vordergrund, vielmehr geht es um die Werthaltigkeit und Fungibilität der Güter. Es muss für diese eine Nachfrage am Markt geben, was zum Beispiel Rollenoffse-druckmaschinen derzeit von einer Finanzierung ausschließt. Zum Einsatz kommt Sale & Lease Back meist, wenn banken- und bonitätsunabhängig Liquidität benötigt wird. Das kann bei Unternehmensnachfolgen der Fall sein, wenn Gesellschafter abgelöst werden sollen oder auch in Restrukturierungsphasen, wie sie viele Druckereien durchleben. "Meist sind wir Teil einer Gesamtfinanzierung, zum Beispiel bei Sanierungen oder dem Neustart aus der Insolvenz", erzählt von der Goltz. "Wir arbeiten dann gut mit den Hausbanken zusammen, die in diesen Sondersituationen oft keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können und froh sind, wenn ein weiterer Partner dazu kommt." Das Hamburger Unternehmen finanziert Ticketgrößen zwischen 300.000 und 10 Millionen Euro, in Einzelfällen auch mehr. Für eine erste Einschätzung zur möglichen Kaufpreishöhe reicht der Maturus Finance bereits ein Anlagen- und Leasingspiegel.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Carl-Jan von der Goltz (Tel.: +49 40 300 39 36-250), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 645 Wörter, 5241 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Maturus Finance GmbH


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Maturus Finance GmbH lesen:

Maturus Finance GmbH | 04.10.2017

Veränderte Finanzierungsbedingungen im Mittelstand

Erstmals seit sieben Jahren melden Unternehmen wieder leicht verschlechterte Finanzierungsbedingungen, informiert die KfW Bankengruppe im Ergebnis der aktuellen Befragung unter 2.100 Unternehmen. Der Anteil der Betriebe, die von gestiegenen Schwierig...
Maturus Finance GmbH | 03.07.2017

Bauwirtschaft in Österreich mit den meisten Insolvenzen: Quotenfinanzierung mit Sale & Lease Back

Im ersten Halbjahr 2017 mussten 2.542 Unternehmen in Österreich Insolvenz anmelden - nach Angaben der KSVGruppe1980 ein leichter Rückgang in Höhe von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 441 Betrieben war die Bauwirtschaft am stärksten betroff...
Maturus Finance GmbH | 13.06.2017