info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Deliberate GmbH |

Digitale Transformation: Brauchen Unternehmen noch IT-Leiter?

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Von der Zukunft eines Berufsstandes im Zeichen der Digitalisierung


Die Entwicklung des Unternehmens in die digitale Transformation ist vor allem Sache des IT-Leiters. Wenn er seine Aufgabe richtig versteht, wird er Architekt, Planer und Lenker der Digitalisierung. Der wirklich innovative IT-Leiter schafft sich zuerst selbst ab, um sich dann neu zu erschaffen.

Böblingen, 11. September 2017. Die Zeiten ändern sich massiv und schnell - und mit ihnen die Rahmenbedingungen für die IT. Der wirklich innovative IT-Leiter schafft sich zuerst selbst ab, um sich dann neu zu erschaffen. Warum das so ist und wie das geht, erklärt Thomas Denk, Geschäftsführer des auf digitale Transformation spezialisierten Beratungsunternehmens Deliberate.

Vor der Jahrtausendwende galten der IT-Leiter und seine Teams geradezu als Heilsbringer. Wenn es um Optimierung und Zentralisierung ging - die IT war zur Stelle und regelte das. Dieser Ruhm verblasste in den 2000er Jahren zunehmend. Heute sind die Datenspezialisten weitgehend isoliert von der Organisation, für die sie arbeiten. Sie sind eine Art Staat im Staat geworden. Das ging viele Jahre lang einigermaßen gut, wird in Zeiten des digitalen Wandels allerdings zum Problem - vor allem für die IT selbst.

Durch ihre Abkapselung nahm vor allem die interne Kommunikation Schaden. "Die IT war und ist nicht wirklich in jene Prozesse eingebunden, die zum Wesen der digitalen Transformation gehören und den Weg zu neuen Geschäftsmodellen öffnen", lautet die ernüchternde Analyse von Deliberate-Geschäftsführer Thomas Denk. Und: Die IT wurde zunehmend als Cost- und Profitcenter betrachtet. Mit einer Folge, die sich heute als fatal erweist: Stellenabbau.

Zugleich fragt sich mancher Unternehmenslenker: Wenn die Cloud der nächste Schritt ist, wozu braucht man dann noch eine eigene IT inklusive Leiter? Den CIO as a Service gibt es ja schon.

Die IT ist vom Unternehmen abgekoppelt...

Jetzt soll dieselbe IT, dezimiert, zentralisiert und optimiert, ihr Unternehmen ins Zeitalter der Digitalisierung führen - die Frage ist allerdings: Mit wem und vor allem wie? Denn: "Die IT hat verlernt, die eigentlichen Unternehmensziele und deren Umsetzung zu verstehen. Oder kennen Sie einen IT-Leiter, in dessen Zielvereinbarung ein Umsatzziel steht? Kein pauschales, sondern eines mit Kennzahlen und Reporting, das seinen Betrag explizit misst?"

Hinzu kommt, dass der Investitionsstau, der sich mittlerweile aufgebaut hat, die Unternehmen zwingt, ihre Prozesse im Hauruck-Verfahren zu digitalisieren. Die IT steht unter massivem Druck. Die oftmals sehr dünne Mitarbeiterdecke reicht hinten und vorne nicht. Von einer klaren Digitalisierungs-Strategie keine Spur.

... und unvorbereitet

Die schnelle Verbreitung revolutionärer Technologien hat die IT-Teams unvorbereitet getroffen. Sie haben nicht genügend Zeit, sich wieder mit dem Rest des Unternehmens zu verknüpfen. Dieser Mangel hat zu Verwirrung darüber geführt,
-wer wirklich für die Rentabilität von Technologie-Investitionen verantwortlich ist,
-wie viel Einfluss IT-Führungskräfte auf die Geschäftsstrategie eines Unternehmens haben sollten
-und ob CEOs nicht besser Chief Digital Officers einstellen sollten.

"Will der IT-Leiter nicht Gefahr laufen, zwischen der aktiven Gestaltung der Zukunft und seinen aktuellen Aufgaben aufgerieben zu werden, muss er sich auf seine Stärken besinnen und die Digitalisierung planvoll in die Hand nehmen", ist Thomas Denk überzeugt.

Digitalisierungs-Landkarte erstellen

Erste Ziele: Die IT zurück ins Unternehmen führen und eine Digitalisierungs-Landkarte erstellen. Dazu sollte der IT-Leiter den Dialog mit den Fachbereichen suchen, um deren Prozesse und Ziele zu verstehen. Und die Rolle zu definieren, die der IT jetzt und in Zukunft dabei zukommt. Parallel dazu gilt es neue Metriken und Leistungskennzahlen (KPIs) zu erstellen, mit denen sich die Leistung der IT messen und zuordnen lässt.

"Dem Engagement mitgestaltender Mitarbeiter kommt in Zukunft eine erfolgskritische Bedeutung zu." Deshalb sollten alle Mitarbeiter frühzeitig und praxisnah in die Projekte, Aufgaben und Prozesse eingebunden werden. "Werden diese Rahmenbedingungen vernachlässigt, entsteht Widerstand statt Akzeptanz."

Cloud-Services einbinden

Zu den zentralen Wesensmerkmalen der Digitalisierung gehört Flexibilität und Agilität. Wer in alter Gewohnheit für jede neue Digitalisierungslösung erst eine technische Infrastruktur und Betriebsverfahren aufbaut, wird scheitern. Cloud-Services stellen eine flexible Alternative oder sinnvolle Ergänzung zu den inhouse implementierten Lösungen dar.

Fazit: Die Entwicklung des Unternehmens in die digitale Transformation ist vor allem Sache des IT-Leiters. Wenn er seine Aufgabe richtig versteht, wird er Architekt, Planer und Lenker der Digitalisierung. "Der wirklich innovative IT-Leiter schafft sich zuerst selbst ab, um sich dann neu zu erschaffen", so Thomas Denk.


Hinweise für die Redaktion:
Den ausführlichen Blog-Beitrag von Thomas Denk zum Thema finden Sie hier.

Ein druckfähiges Foto von Thomas Denk und zusätzliche Informationen zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: +49 (0)7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de. Firmenkontakt
Deliberate GmbH
Thomas Denk
Konrad-Zuse-Straße 12
71034 Böblingen
+49 (0) 7033 54884-0
info@deliberate-gmbh.de
http://www.deliberate-gmbh.de


Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Denk (Tel.: +49 (0) 7033 54884-0), verantwortlich.


Keywords: Deliberate, digitale Transformation, Mittelstand, Thomas Denk, Digitalisierung, digitale Geschäftsmodelle, IT-Leiter

Pressemitteilungstext: 774 Wörter, 5882 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Deliberate GmbH


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Deliberate GmbH lesen:

Deliberate GmbH | 19.12.2017

Digitale Transformation: Lohnende Aufgabe mit ganzheitlichem Anspruch

Böblingen, 19. Dezember 2017. Die Digitalisierung von Unternehmen erfordert neues Denken, flache Hierarchien und offene Kommunikation. Das ist mittlerweile bekannt. Vor allem aber: Sie muss ganzheitlich angegangen werden. Doch der Einsatz lohnt sich...
Deliberate GmbH | 18.07.2017

Digitalisierung: Wandel mit weltgeschichtlicher Dimension

Böblingen, 18. Juli 2017. Die klassischen Unternehmen befinden sich längst im Wettlauf mit den großen Datengiganten wie Google, Amazon oder Facebook. Denn die Geschäftsmodelle der Zukunft entstehen durch die systematische Nutzung von Daten kombin...
Deliberate GmbH | 13.02.2017

CCW: Perfekte Contact Center Lösung für den Mittelstand

Böblingen, 13. Februar 2017. Erfolg heißt heute mehr denn je seine Kunden kennen und verstehen. Basis dafür sind jede Menge Daten, die der Kunde hinterlässt. Und ein exzellentes Reporting, das diese Daten transparent macht. Deliberate bringt zur ...