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HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg |

Keine Kostensenkung ohne saubere Kostenrechnung

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Wer seine Kosten managen, steuern oder gar senken möchte, ist auf eine saubere Kostenrechnung angewiesen. Ohne Kostentransparenz ist ein wirkungsvolles Kostenmanagement ausgeschlossen!

Dass Unternehmen unter permanentem Kostendruck stehen, ist weitläufig bekannt. Und dass Unternehmen dann sehr schnell zum Personalabbau übergehen, ist auch keine Neuigkeit. Aber ist das überhaupt der richtige Weg?

Personal hat den Vorteil, dass man es abbauen kann, ohne einen "Käufer" für die ehemaligen Mitarbeiter finden zu müssen. Das ist der große Unterschied zu anderen Kostenfaktoren. Wenn Sie eine Maschine verkaufen wollen, um die Abschreibungen einzusparen, brauchen Sie dafür einen Käufer. Personalkosten lassen sich hingegen wesentlich einfacher reduzieren. Dabei wird häufig vergessen, dass Kosten immer im Zusammenhang mit betrieblichen Leistungen zu sehen sind. Wer Mitarbeiter entlässt, spart auf Dauer zwar Personalkosten ein, verzichtet aber auch auf die Leistungen, die der Mitarbeiter erbringt.

Weitaus wirkungsvoller als die simple Personalkostenreduktion ist ein umfassendes Kostenmanagement. Dieses zielt darauf ab, dort Kosten einzusparen, wo Leistungen überflüssig sind oder nicht effizient erbracht werden. Um diese Unternehmensbereiche identifizieren zu können, ist zunächst eine größtmögliche Kostentransparenz notwendig. "Ohne eine saubere Kostenrechnung, welche die zentralen Kostenfaktoren zeigt, ist Kostentransparenz undenkbar", so Prof. Dr. Stefan Georg von der htw saar in Saarbrücken. Gerade hier gibt es aber bei einigen Unternehmen Defizite. So werden die kalkulatorischen Abschreibungen einfach aus den bilanziellen Abschreibungen übernommen. Oder das Verursachungsprinzip wird gerade im Betriebsabrechnungsbogen der Kostenstellenrechnung zugunsten des Durchschnittsprinzips geopfert, nur weil dieses einfacher rechenbar ist. Letztlich werden Kosten an falscher Stelle eingespart, da die fehlende Kostentransparenz falsche Signale sendet. Statt eines wirkungsvolles Kostenmanagements spart sich das Unternehmen letztlich zu Tode.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Stefan Georg (Tel.: 0681/5867-503), verantwortlich.

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