Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

David Milzow präsentiert "Sax- Fantasies in Bb-Soprano"

Von Jazzagentur Hannover

Nach der Premiere als a cappella- Solist auf dem Baritonsaxophon wendet sich David Milzow nun dem kleinen Verwandten, dem Sopransaxophon in einer bemerkenswerten Studie zu.

Nach der Veröffentlichung "Sax- Fantasies in Eb-Baritone" wechselt Saxophonist David Milzow vom "big horn" zum kleineren "fish horn", dem Sopransaxophon.
Trotz der kompakten Ausmaße dieses Instrumentes gelingt es ihm dabei, einen aussergewöhnlich vollen und abwechsungsreichen Sound zu produzieren, den David Milzow mit alternativen Spieltechniken wie multiphonics und slap-tongue-Effekten noch zusätzlich erweitert.
Dabei wird nicht das gängige Sopransaxklischee bedient: keine schreienden Falsetttöne, kein metallisch-hart-nasales Timbre, sondern ein warmer, voluminös- dynamischer Sound über alle Lagen des Instrumentes hinweg.

Mit dem Stück "Multiphonics to Bechet" nimmt er dabei nicht nur musikalisch einen natürlich zeitgenössischen Bezug zum "Daddy" des Sopransaxophons Sidney Bechet: die gesamte EP wurde auf dem gleichen Modell des alten Meisters eingespielt, einem Buescher Truetone aus dem Jahre 1924.
Auf diesem historischen Instrument gelingt es David Milzow in seinen auskomponierten "Charakterstücken" einen Bogen von der Tradition bis zur Gegenwart zu spannen, von Sidney Bechet zu zeitgenössischen Harmonien, zu Kompositionen und Improvisationen mit einem spezifisch europäischen Formverständnis.

Genau dies macht sein Spiel so herausragend, da es ausgleichend zwischen einer US-afroamerikanischen und einer typisch europäischen Spielhaltung vermittelt: alles ist wichtig, nichts wird weggelassen und wird gleichwertig in das eigene Spiel integriert.

So gelingt David Milzow etwas, was heutzutage schon ein kleines Kunststück an sich ist:
Am individuellen Sound erkannt zu werden und unter Verarbeitung der Tradition selbiger musikalisch selbstbewusst etwas eigenes zeitgenössisches hinzuzufügen.
Erhältlich ist das Album bei den gängigen Portalen wie iTunes oder Amazon.

13. Dez 2017

Bewerten Sie diesen Artikel

1 Bewertung (Durchschnitt: 5)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr David Milzow (Tel.: +4951127060730), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 271 Wörter, 2393 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Über Jazzagentur Hannover


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*

Weitere Pressemeldungen von Jazzagentur Hannover


24.05.2018: Mit einem Faible für Geschichten erzählende Kompositionen und Improvisationen, die ganz besondere Atmosphären und Stimmungen hervorbringen sowie einem Klangbild, das weit über den Sound des klassischen Jazzquartetts mit Sax + Piano und Rhythmusgruppe hinausgeht, schaffen Pianist Vittorio Mezza aus Italien und Saxophonist David Milzow aus Deutschland quasi eine neue Matrix für Quartette im Jazz. Durch den bewussten Einsatz elektrischer Klänge von Keyboards und Bass, durch die Verwendung unterschiedlicher Saxophontypen und die Erweiterung des Swing durch neue Grooves entwickelt das ... | Weiterlesen

13.12.2017: "Sax- Fantasies in Bb-Tenor" ist Teil der Sax-Solo-Trilogie von David Milzow und markiert den stilistischen status quo dieses Musikers, der sich in vielerlei Hinsicht vom Mainstream der gängigen Tenorsaxspielweisen im zeitgenössischen Jazz abhebt: Einen riesigen Sound, den David Milzow von der klassischen Tenorsonorität der Hawkins- Gordon- Rollins- Schule aus her entwickelt hat, kombiniert er mit alternativen Spieltechniken und einer zeitgenössischen harmonischen Sensibilität, die auf der erweiterten Harmonik der Konzertmusik des 20. Jahrhunderts basiert. So stellt Milzow eine Balance h... | Weiterlesen

12.12.2017: Dieser Mann ist bemerkenswert: nach seiner Premierenveröffentlichung als a capella- Solist in "Sax- Fantasies in Eb- Baritone" legt er mit "Sax- Fantasies in Bb- Tenor" und "Sax- Fantasies in Bb- Soprano" nach... und wie: Wie kein zweiter versteht er es, die große Jazztradition des Saxophons, beginnend mit Pionieren wie Sidney Bechet oder Harry Carney mit zeitgenössischer Sensibilität und einem spezifisch europäischem Formbewusstsein zu verbinden. Am bruchlosen Übergang von Komposition und Improvisation mag es liegen, dass die "Charakterstücke", die mit der Ausnahme von "Freedom Ja... | Weiterlesen