Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos
info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Initiative Rettet die Gebärmutter |

Gebärmutterentfernung - Anspruch auf Zweitmeinung wird geprüft

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Eine Information der Initiative "Rettet die Gebärmutter"

Gute Nachrichten für Frauen, die unter starken, lang anhaltenden Monatsblutungen (Menorrhagie) leiden und ausschließlich eine Gebärmutterentfernung empfohlen bekommen haben: Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat im September dieses Jahres der Gemeinsame Bundesausschuss neue Verfahrensregeln festgelegt, durch die Patienten/Patientinnen bei bestimmten planbaren Eingriffen einen Anspruch auf eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung haben.



Die ersten Eingriffe, für die diese Regel zukünftig gelten soll, sind im "Besonderen Teil" der Zweitmeinungsrichtlinie aufgeführt: Mandeloperationen und das Entfernen der Gebärmutter (Hysterektomie). Weiterhin legt sie fest, welche Module die Zweitmeinung umfasst, für welche planbaren Eingriffe sie möglich ist und über welche besonderen Qualifikationen Ärzte verfügen müssen, die vor einem Eingriff eine Zweitmeinung abgeben dürfen sowie deren geprüfte Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen an der Durchführung.



Zweck der neuen Regelung ist die Verringerung sogenannter "mengenanfälliger" Eingriffe, die nicht immer medizinisch notwendig sind. Die Versicherten sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, sich über die Notwendigkeit des vorgeschlagenen Eingriffs und über eventuelle Behandlungsalternativen informieren zu lassen. Dies beinhaltet dann auch die Einsicht in die vorhandenen Befunde des behandelnden Arztes, ein erneutes Anamnesegespräch sowie körperliche Untersuchungen, die in diesem Fall auch ein zweites Mal durchgeführt werden dürfen, soweit sie für die Zweitmeinung relevant sind.



Die Patienten müssen über ihr Recht, eine Zweitmeinung einzuholen, informiert werden. Der festgelegte Zeitraum, in dem dies zu geschehen hat, ist mindestens zehn Tage vor der geplanten Durchführung des Eingriffs. Zudem ist der behandelnde Arzt verpflichtet, die Patienten hinzuweisen, wo sie Kontaktdaten von Ärzten finden können, die eine Zweitmeinung abgeben dürfen.



Die Ärzte, die berechtigt sind, eine Zweitmeinung abzugeben, benötigen eine Genehmigung. Diese erhalten sie von der Kassenärztlichen Vereinigung, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.



Nun muss die Zweitmeinungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch vom Bundesministerium für Gesundheit geprüft werden und tritt dann nach der Nichtbeanstandung in Kraft. Anschließend hat der Bewertungsausschuss drei Monate Zeit, die Vergütung festzulegen. Dann kann diese neue Leistung in Anspruch genommen werden.



Die Initiative "Rettet die Gebärmutter" freut sich über diese Nachricht und hofft auf eine baldige, positive Entscheidung, da die Gebärmutterentfernung in Deutschland immer noch ein "mengenanfälliger Eingriff" ist. Laut Experten ist sie jedoch häufig medizinisch nicht notwendig, da es inzwischen eine ganze Palette moderner, schonender und organerhaltender Therapieverfahren gibt. Für die Behandlung von Frauen, die unter starken, lang anhaltenden Menstruationsblutungen leiden, gibt es beispielsweise die Möglichkeit einer minimalinvasiven Endometriumablation (Verödung der Gebärmutterschleimhaut). Sind Myome Verursacher der Blutungen, gibt es ebenfalls verschiedene Methoden diese schonend zu entfernen.



Die Webseite der Initiative bietet neben der Beschreibung der Therapien ein Forum für betroffene Frauen und ihre Angehörigen, Tipps und Anträge zur Kostenerstattung, Pressetexte, Ärzteadressen und Meinungen, Erfahrungsberichte von Frauen, Umfrage, Beratungstelefon und vieles mehr. Neu hinzugekommen sind Video-Interviews mit renommierten Ärzten zum Thema Myombehandlung, Patientinnenrechte und Endometriumablation.



Webseite: www.rettet-die-gebaermutter.de und natürlich auch auf Facebook: www.facebook.com/rettet.die.gebaermutter


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Andrea Hartmann (Tel.: 06421 3048012), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 478 Wörter, 4246 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Initiative Rettet die Gebärmutter


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Initiative Rettet die Gebärmutter lesen:

Initiative Rettet die Gebärmutter | 22.08.2018

Hysterektomie: Immer noch eine der häufigsten Operationen bei Frauen

Die Gebärmutterentfernung war 2013 mit 150.000 Hysterektomien laut Robert Koch-Institut (RKI) die häufigste Operation bei Frauen in Deutschland. Heute gehört sie immer noch dazu. Dennoch hat sich die Situation gebessert: In den vergangenen Jahren ...
Initiative Rettet die Gebärmutter | 04.07.2018

Wechseljahre: Starke, lange Blutungen müssen kein Schicksal sein

Gibt man den Suchbegriff "Wechseljahre und Menstruation" bei Google ein, tauchen im sogenannten Autocomplete-Fenster sofort Themen-Vorschläge auf wie "starke Menstruation", "Menstruation hört nicht mehr auf" "Menstruation sehr lang". Offensichtlich...
Initiative Rettet die Gebärmutter | 04.05.2018

Moderne Therapien in der Gynäkologie: Schonend und organerhaltend

In den letzten Jahren gab es in der operativen Gynäkologie viele Innovationen, die den Patientinnen eine ganze Palette an Therapieoptionen bieten. Sie verringern das operative Trauma (Verletzung, Wunde) entscheidend und ermöglichen zudem den Erhalt...