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Statement des Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer zum Jahreswechsel 2017/2018


Statement des Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer zum Jahreswechsel 2017/2018Wer sich vor einigen Jahren auf den Weg ins Zeitalter der digitalen Produktion, Supply Chain und Logistik begeben hat, darf sich heute bestätigt fühlen. ...

Wer sich vor einigen Jahren auf den Weg ins Zeitalter der digitalen Produktion, Supply Chain und Logistik begeben hat, darf sich heute bestätigt fühlen.

Es gibt inzwischen genügend Beispiele für Leuchtturmanwendungen erfolgreicher Implementierung von Industrie-4.0-Elementen über alle Branchen hinweg. Die Digitalisierung kommt in großen Schritten voran, Anwendungen, die im Endkundenbereich bereits seit Jahren Standard sind, finden nun ihren Weg in die Industrie. Es gibt kein Zurück mehr - die Zukunft ist digital.

In der Industrie wird nach dem Prinzip "Predictive Maintenance" revolutioniert. Ein gutes Beispiel ist die App "Shazam", mit deren Hilfe der Nutzer herausfindet, welcher Song gerade im Radio gespielt wird. Ein Start-up aus New York hat die Brücke zur Industrie geschlagen, indem es eine App entwickelt hat, die anhand der Tonerkennung den Maschinenstatus ermitteln, weitermelden und Instandhaltungsempfehlungen geben kann.

Für die digitale Durchdringung des kompletten Lebenszyklus von Produkten und Produktionsmitteln müssen teilweise noch die Voraussetzungen geschaffen werden - was bedeutet, dass, wer nicht auf der Strecke bleiben will, die Etablierung innovativer Technologien als Chefsache in den Unternehmenszielen festschreiben muss. Von der ersten Idee bis zur Auslieferung eines Produktes muss jeder einzelne Prozess entlang der Wertschöpfungskette auf den Prüfstand gestellt und Teil der Digitalisierungsstrategie werden.

Wir können uns heute nicht mehr mit ungefähren Prognosen für die Zukunft zufriedengeben - heute handeln wir. Denn wir haben alle erforderlichen - zum Teil selbst entwickelten - Werkzeuge zur Hand. Worauf also sollten wir noch warten? Wir begleiten unsere Kunden auf ihrem anspruchsvollen Weg der Transformation ihres Geschäftsmodells, ihrer Produkte und Produktion, letztlich ihres kompletten Unternehmens.

Doch wo bleibt der Mensch? Auch die Arbeitswelt steht vor massiven Veränderungen. Bei flexiblen Arbeitsorten und -zeiten gewinnt die Digitalisierung der Arbeits- und Service-Tools mit unkomplizierten, gleichwohl sicheren Zugriffsmethoden weiter an Bedeutung.

Mitarbeiter werden vermehrt ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen und an der Gestaltung der Rahmenbedingungen und Geschäftsprozesse mitwirken wollen. In diesem Sinne ist die Qualität des Arbeitgebers auch aus Sicht aktueller und potenzieller Mitarbeiter zum großen Teil ein Kultur- und Wertethema.

Wo sich die Bedürfnisse zum Schutz der Arbeitsplätze entgegen dem Sinn der aktuellen arbeitspolitischen Rahmenbedingungen verändern, ist die Politik gefragt. Sie muss ein differenziertes Vorgehensmodell entwickeln, um die bereits knappen Ressourcen an qualifizierten Arbeitskräften für die Zukunft zu sichern. Noch schränkt die Politik - aus dem Bedürfnis heraus, prekäre Arbeitsplätze schützen zu wollen - die dringend notwendige Entwicklung und Gestaltung zukunftsfähiger Arbeitsmodelle ein.

Zukunftsforscher erwarten, dass im Bereich der Hochqualifizierten das Sicherheitsbedürfnis der Menschen deutlich zurückgehen wird. In der Wahl ihres Erwerbsmodells und der damit verbundenen Aufgaben legt diese Gruppe viel mehr Wert auf attraktive Arbeitsinhalte anstatt auf die Sicherheit einer "Lebensstellung". Sie gehen zu Recht davon aus, dass sie jederzeit mindestens gleichwertige Alternativen haben.

Alle unsere Analysen zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt zukünftig in Richtung fluider Kompetenz entwickeln wird. Die Unternehmen sind gefordert, diese aufgaben- und projektbezogene Form der "fluiden Zusammenarbeit" zu managen, um ihre Performance und ihr Wachstum abzusichern.

Worauf sollen wir also noch warten? Die Gewinner werden die verfügbaren Digitalisierungsinstrumente einsetzen, die effiziente Gestaltung ihrer Prozesse anpacken und mit ihrer fluiden Kompetenz für Zusammenarbeitsmodelle die attraktivsten Arbeitgeber am Markt sein. Wer dabei sein will, hat jetzt alle Chancen - und muss sie jetzt nutzen. Firmenkontakt
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Helene Wilms, Department Manager Marketing (Tel.: 0731-93680-233), verantwortlich.


Keywords: Digitale Transformation, Oliver Herkommer, Ingenics, Industrie 4.0, Digitale Fabrik, Digitalisierung, fluide Kompetenz

Pressemitteilungstext: 597 Wörter, 4729 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren


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