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Thomas Filor über sofortige Kündigungen des Mietvertrags

Von Thomas Filor

Wird man als Mieter fristlos gekündigt, liegt meist ein triftiger Grund vor - Thomas Filor gibt Beispiele

Wird man als Mieter fristlos gekündigt, liegt meist ein triftiger Grund vor - Thomas Filor gibt Beispiele

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Magdeburg, 06.03.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg mit dem Thema „sofortige Kündigung eines Mietverhältnisses“. Dabei bezieht sich Filor auf einen aktuellen Fall, der vor dem Amtsgericht Melsungen (Az.: 4 C 325/17(170)) verhandelt wurde und worüber auch in der Zeitschrift "Wohnungswirtschaft und Mietrecht" (2/2018) des Deutschen Mieterbundes berichtet wurde. „In dem verhandelten Fall ging es um die sofortige Kündigung des Mietverhältnisses aufgrund von grober Gewalt. Dies stellt natürlich einen Sonderfall dar. Vor allem in sozialen Brennpunkten kann es durchaus mal forscher zugehen“, so Thomas Filor. „Wer andere Mieter im Wohnhaus gefährdet, überschreitet jegliche Toleranz des Vermieters oder Eigentümers und verliert ohne Weiteres seinen Mietvertrag“, so Filor weiter. In dem vom Amtsgericht Melsungen verhandelten Fall ging es um zwei Mietparteien, die alkoholisiert nach einer Party in einen heftigen Streit gerieten. Ein Mieter wurde so sauer, dass er die Wohnungstür seines Nachbarn mit einem Hammer einschlug. Daraufhin wurde der Mieter außerordentlich und ohne vorherige Abmahnung gekündigt. „Das Problem ist, dass massive Gewaltanwendung das Vertrauensverhältnis zwischen Mieter und Vermieter sprichwörtlich zu stark verletzt. Zudem ist es auch eine zu große Verantwortung für den Vermieter, eine potentiell gewalttätige Person als Mieter zu behalten“, so Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. Diese Regelung gilt selbst dann, wenn der Mieter wegen psychiatrischer Erkrankungen in Behandlung ist – in diesem Fall ist das keine Entschuldigung und bei der Kündigung wird keine Ausnahme gemacht. Der gekündigte Mieter wehrte sich gegen die Kündigung. Er betonte, dass er unter Alkoholeinfluss stand und sich das Mietobjekt ohnehin in einem sozialen Brennpunkt befinde – sein Handeln sei also in dieser Gegend eine Lappalie gewesen. „Nur, weil vielleicht mehrere Mieter gewalttätig erscheinen, rechtfertigt das rein gar nichts. Zumal das Einschlagen einer Haustür jegliche vertragliche Basis und den Hausfrieden im Allgemeinen verletzt. Gewaltpotential allein ist eine Grundlage für eine Kündigung und dessen sollte sich jeder Mieter bewusst sein, bevor er oder sie die Kontrolle verliert. Der Schutz aller Mieter hat stets Vorrang“, so Thomas Filor abschließend.

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Filor (Tel.: 0391 - 53 64 5-400), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 331 Wörter, 2417 Zeichen. Artikel reklamieren

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