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14
Mrz
2018
Dr. Finkenrath Dr. Kieser u. Partner
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Außendienstvergütung: Der richtige variable Einkommensanteil

Über 90% aller Außendienstmitarbeiter werden bereits variabel vergütet, d.h. die Mitarbeiter erhalten neben ihrem Fixum eine - meist spürbare - variable Vergütungskomponente im Rahmen der Außendienstvergütung.

Gut gemachte Modelle variabler Vergütungssysteme oder variabler Verguetungsmodelle mit leistungsorientierter Bezahlung, optimieren, verbessern und erhöhen die Motivation der Mitarbeiter, die Motivation im Vertrieb, die Rendite, den Umsatz im Aussendienst, den Deckungsbeitrag, die Motivation im Aussendienst und die Motivation im Innendienst.

Zahlreiche Unternehmen haben bei der Außendienstvergütung das Problem, dass entweder die variablen Anteile zu hoch sind und damit arbeitsrechtlich anecken oder sie sind zu niedrig und motivieren nicht wirklich.

Variable Einkommensanteile müssen nennenswert sein

Variable Außendienstvergütung entscheidet heute in hohem Maß über den Vertriebserfolg. Wenn man aber nachhaltige Wirkung erzeugen will, muss man in der Außendienstvergütung spürbare variable Einkommensanteile einrichten. Mit "Sahnehäubchen" ist nichts zu bewegen. Üblicherweise erhalten Außendienstmitarbeiter heute einen variablen Einkommensanteil von etwa 30%. Im Innendienst sind variable Einkommensanteile von 15% nicht unüblich.

Begrenzung des variablen Einkommensanteils

Spürbare variable Einkommensanteile sind also wichtig in der Außendienstvergütung, andererseits sehen Arbeitsgerichte hier tendenziell Grenzen: Ein 30%iger variabler Einkommensanteil (30% vom Mitarbeiter-Gesamteinkommen) gilt heute als sinnvoll. Die Grundidee dabei ist, dass der Mitarbeiter bzgl. seines Einkommens im Rahmen der Außendienstvergütung Verlässlichkeit braucht und keinen zu großen Schwankungen ausgesetzt werden darf.

Darüber hinaus besteht folgende Gefahr: Fest angestellte Reisende, die einen hohen variablen Einkommensanteil von z.B. mehr als 50% haben, können heute einen Ausgleichsanspruch gemäß § 89b HGB (Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters) geltend machen. Die Vergütung im Außendienst sollte diese Grenzen beachten.

Fazit:

Gut gemachte Außendienstvergütung muss also von nennenswerten variablen Einkommensanteilen ausgehen, damit sich Mehrleistung lohnt. Dies darf aber nicht dadurch geschehen, dass einfach die variablen Einkommensanteile aufgebläht werden. Wenn nun aus Sicht der Arbeitsgerichte die Grenze des variablen Einkommensanteils bei 30% gezogen werden sollte, muss daraus gefolgert werden, dass im Rahmen der Außendienstvergütung mit modernen, d.h. spannenden Vergütungsansätzen gearbeitet werden muss. Erfolgt dies, kann bei einem kleineren variablen Einkommensanteil die variable Außendienstvergütung dennoch motivierender verlaufen, da die Kurve der variablen Vergütung entsprechend steil gestaltet wird.


Weitere Tipps dazu finden Sie in diesem kostenfreien Experten-Webinar. Kontakt
Dr. Finkenrath Dr. Kieser u. Partner
Heinz-Peter Kieser
Hambrunnerstr. 24
74731 Hornbach
06286-444
info@finkenrath-kieser.de
http://www.ub-kieser.de

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Heinz-Peter Kieser (Tel.: 06286-444), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 321 Wörter, 2821 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Keywords: Vergütungssysteme,leistungsorientierteBezahlung,variable,Vergütung,Gehälter,Aussendienst,Vergütungssystem,Vergütungsmodelle

Unternehmensprofil: Dr. Finkenrath Dr. Kieser u. Partner


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