Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Rhein S.Q.M. GmbH |

CQI-Standards: Ein Praxisfeedback aus der Automotive-Branche

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Eine Analyse von rund 40 CQI-Audits zeigt, dass es durschschnittlich 14 Abweichungen allein im Hauptfragenkatalog gibt. Die Top-Abweichungen hat die Rhein S.Q.M. GmbH jetzt in einer Infografik visualisiert.

Durchschnittlich 14 Abweichungen gibt es bei CQI-Audits allein im Hauptfragenkatalog. Vier davon stellen statistisch gesehen jeweils eine direkte Gefährdung des Produkts im Hinblick auf die Qualität dar und ziehen in den Betrieben Sofortmaßnahmen nach sich. Zu diesem Ergebnis kommen die CQI-Experten der Rhein S.Q.M. GmbH nach einer Analyse von rund 40 CQI-Audits aus den vergangenen zwölf Monaten.

----

"Das wird die Automotive-Kundschaft nicht gerne lesen.", vermutet Wolfgang Rhein, Gründer und Geschäftsführer der auf Qualitätsmanagement-Beratung spezialisierten Rhein S.Q.M. GmbH. Denn zwischenzeitlich schließen zahlreiche - teilweise auch deutsche - Automobilhersteller und T1-Lieferanten die Einhaltung der CQI-Normen bei nahezu allen Projekten und Aufträgen an industrielle Automotive-Serienlieferanten als kundenspezifische Forderungen ein. Sie springen damit auf ein System auf, das ursprünglich von der Automotive Industry Action Group (AIAG) in Zusammenarbeit mit amerikanischen OEM entwickelt wurde. Es soll bei relevanten technischen Verfahren Prozess- und Produktkonformität und somit ein durchgängig hohes Qualitätsniveau sicherstellen.


Theorie versus Feedback aus der Praxis

Was bislang allerdings als Status Quo der CQI-Qualitätsstandards fehlte, war ein gebündeltes, gespiegeltes Feedback aus der Praxis. Weil Rhein dies sowohl für die Automotive-OEM als auch für die Zulieferkette als extrem wichtig erachtet, haben sich seine CQI-Experten dieser Sache nun selbst angenommen: Eine systematische Analyse von rund 40 CQI-Audits aus den zurückliegenden zwölf Monaten deckt dabei einerseits Defizite in der Umsetzung der CQI-Standards auf, macht aber zugleich deutlich, wo das Verbesserungspotenzial am größten ist.
Noch nicht optimal ist sicher, dass es auch bei maßgeblichen Punkten, die einen direkten Einfluss auf die Produktqualität haben, zu einem hohen Prozentsatz Abweichungen gibt. Als Beispiel greift Rhein die "Bewertung von Temperatur-Zeit-Profilen" heraus, die in Abschnitt 1.9 der CQI-9 geregelt ist. Gut sechs von zehn Betrieben fallen hier durch - an einer Stelle, deren Einhaltung wichtig ist, weil sich hier die Spreu vom Weizen beziehungsweise ein i.O.-Produkt von einem n.i.O.-Produkt trennen kann. Bei mehr als der Hälfte der CQI-Audits gibt es Abweichungen in den Abschnitten "Prozessregelungsparameter". "In diesen Fällen merken wir im Audit, dass die Toleranzgrenzen für die einzelnen Parameter entweder überhaupt nicht definiert wurden oder gegenüber den vorgegebenen AIAG-Werten zu groß sind und beispielsweise schon bei der Installation einer Anlage falsch eingegeben wurden.", führt Rhein ein weiteres Beispiel für produktgefährdende Abweichungen näher aus. Darüber hinaus gebe es, so der Automotive-Experte, in den Audits auch häufig Kritik wegen mangelhafter oder fehlender Dokumentationen und Prozessbeschreibungen.


CQI-9 Wärmebehandlungsprozesse sind keine Ausnahme

Die aktuelle Auswertung basiert auf CQI-9-Audits bei Lohn- und Werkshärtereien in Europa, legt den Fokus also auf Wärmebehandlungstechnik. "Allerdings sind die Abschnitte 1 und 2 in allen CQI-Standards nahezu identisch, so dass es keine sehr gewagte Prognose ist, dass sich die Analyseergebnisse in anderen Prozessbereichen wie Oberflächenbeschichtungen, Schweißprozessen oder Kunststoff-Formprozessen vermutlich ähnlich widerspiegeln.", betont Rhein. Und er ergänzt: "Das Ergebnis der Auditanalyse ist eine Statistik, die zeigt, dass es in den Zulieferbetrieben in Punkto CQI-Standards durchaus noch Nachholbedarf gibt."


Juristisch mit dem Rücken zur Wand

Dass die CQI-Standards in den Zulieferbetrieben eher stiefmütterlich behandelt werden, führt Rhein unter anderem darauf zurück, dass medienwirksame Haftungsfälle rund um CQI-Themen bislang ausgeblieben sind und dadurch das Bewusstsein für die Gefahren einer Nichteinhaltung oftmals fehlt. Dennoch dürfe man, so der Qualitätsmanagementberater, nicht vergessen, dass man im Produkthaftungsfall juristisch gesehen ganz eng an der Wand stehe, wenn man CSR, also Customer Specific Requirements, als Vertragsbestandteil quasi "blind" unterschreibe, sich aber nicht um deren Einhaltung kümmere. Und auch ohne konkreten Schadensfall blieben schlechte Ergebnisse bei CQI-Audits mitunter nicht ohne Konsequenzen: Er wisse von einigen Lieferanten, die nach einer Überprüfung der CQI-Konformität im Rahmen eines Lieferantenaudits aus dem Lieferantenpool gefallen sind, warnt Rhein. Auch wenn die Implementierung eines CQI-Prozesses mit den Self-Assessments sowie den notwendigen Schulungen und dem Aufsetzen einer Wirksamkeitsprüfung für die Unternehmen einen großen Kostenblock darstelle, solle man, so lautet seine dringende Empfehlung, die Budgets dafür zeitnah zur Verfügung stellen oder mit Kunden über Sonderlösungen sprechen.


Auf CQI-Standards ausgelegte Website

Die Anforderungen an die Automotive-Lieferkette, die durch die AIAG-Standards der CQI-Normenreihe definiert werden, sind umfassend. Strukturierte und transparente Informationen erhalten Automobilzulieferer bereits seit 2014 unter www.cqi-projects.de, einer eigenen Projektwebsite der Rhein S.Q.M. GmbH, die sich mit den wichtigsten der CQI-Standards beschäftigt. "Dort wird darüber hinaus gezeigt, wie eine Beratung und operative Unterstützung bei der Umsetzung der Forderungen sowie auch die Durchführung und Dokumentation der Selbstbewertungsaudits durch die Rhein S.Q.M. GmbH gestaltet werden kann.", ergänzt Wolfgang Rhein. Und dort sind unter www.cqi-projects.de/cqi-9-auditanalyse auch die detaillierten Ergebnisse der angesprochenen Auditanalyse mit allen Abweichungen in typischen Abschnitten nachzulesen. Firmenkontakt
Rhein S.Q.M. GmbH
Wolfgang Rhein
Ebereschenweg 2a
67067 Ludwigshafen
+49 9373 2057272
info@qm-projects.de
http://www.qm-projects.de


Pressekontakt
Rhein S.Q.M. GmbH
Wolfgang Rhein
Ebereschenweg 2a
67067 Ludwigshafen
+49 9373 2057272
presse@qm-projects.de
http://www.qm-projects.de

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Wolfgang Rhein (Tel.: +49 9373 2057272), verantwortlich.


Keywords: CQI-9 Audits, Top-Abweichungen CQI-Audits, Auditanalyse CQI-9, CQI-Standards, Qualitätsmanagement Automotive, QM-Beratung, Rhein S.Q.M. GmbH

Pressemitteilungstext: 808 Wörter, 6576 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Rhein S.Q.M. GmbH

Die Organisationsberatung Rhein S.Q.M. wurde 2004 in Ludwigshafen gegründet und 2013 in eine GmbH umgewandelt. Der Schwerpunkt liegt bis heute im Bereich des Qualitätsmanagements für die Automobilindustrie sowie die Luft- und Raumfahrtbranche, auch wenn das Team rund um Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Rhein zwischenzeitlich international in über 40 Branchen mit einer Abdeckung von mehr als 50 Regelwerken und Standards tätig ist. Die Leistungen in der Qualitätsmanagement-Beratung sowie im integrierten Management erstrecken sich dabei auch auf angrenzende Bereiche wie Umweltmanagement, Energiemanagement, Arbeitsschutzmanagement, Hygienemanagement sowie die Integration branchenspezifischer Standards. Neben der Beratung und operativen Unterstützung beim Aufbau und der Zertifizierung von Managementsystemen werden über die eigene Qualitätsakademie Seminare, Trainings und Workshops angeboten. Die Rhein S.Q.M. GmbH begleitet Organisationen außerdem dabei, die Einhaltung von Kunden- und Branchenforderungen in der gesamten Lieferkette sicherzustellen. Mehr Informationen zum Unternehmen sowie seinen Dienstleistungen im Internet unter www.qm-projects.de.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Rhein S.Q.M. GmbH lesen:

Rhein S.Q.M. GmbH | 26.02.2019

Pressemitteilung zu den Hauptabweichungen der ISO/TS 22163 ehemals IRIS


Die ISO/TS 22163 hat seit Mai 2017 IRIS, den International Railway Industry Standard, beerbt. Nach zehnjährigem Bestehen wird das international anerkannte privatwirtschaftliche Regelwerk, ein Referenzsystem, das von großen Herstellern der Schienenverkehrsbranche geschaffen wurde, nun offiziell bestätigt. Die Norm, welche gelegentlich auch als IRIS Rev. 03 bezeichnet wird, basiert weiterhin auf ...
Rhein S.Q.M. GmbH | 19.12.2018

Aufwände für die ISO 17025 und IATF-16949-Anforderungen an Labore


Die neue Version des weltweit gültigen Standards für Prüf- und Kalibrierlabore erschien in englischer Fassung im November 2017 und löst die Vorgängerversion ISO/IEC 17025:2005 damit endgültig ab. Die dreijährige Übergangsfrist für die Umstellung auf die neue ISO/IEC 17025:2017 (in Deutschland ISO/IEC 17025:2018) wird am 30.11.2020 enden. Bereits zertifizierte Labore, die ihre Akkreditieru...