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Cannabis-Patienten brauchen Cannabis. Und keine Lieferengpässe.

Von Bernd sagt Basta

Der Unterhaltungsroman "Bernd sagt Basta" spielt im Jahr 2016 - als Patienten wie "Bernd" nur illegal Cannabis als Medizin nutzen konnten. Seit März 2017 sollte eigentlich alles besser werden.

2016 begannen Angela und Alexander Dörflein, an ihrem Hanfroman "Bernd sagt Basta" zu schreiben. Damals war es für einen Rheumapatienten - wie ihren Romanhelden "Bernd", der gerade erst die Diagnose "Rheuma" bekommen hatte - quasi unmöglich, Cannabis als Medizin auf legalem Wege zu nutzen. Eine Ausnahmegenehmigung bekamen ausschließlich Patienten, die bereits austherapiert waren. Im Falle eines Rheumapatienten kann es mehrere Jahre dauern, diesen traurigen Status zu erlangen. Jährlich aber sterben weltweit tausende Rheumapatienten an Medikamenten, die möglicherweise tatsächlich helfen, aber gleichzeitig den Körper schädigen.
"Bernd", der jammernde Held im Unterhaltungsroman "Bernd sagt Basta", weigert sich, ein solches Leitlinien-Medikament einzunehmen. Er versucht es stattdessen mit Cannabis. Am Ende blickt er dennoch verhalten positiv in die Zukunft. Denn das neue Cannabis-als-Medizin-Gesetz wird verabschiedet.

Das war im Frühjahr 2017. Seitdem gibt es noch immer viele Baustellen, was die Verschreibung von Cannabis angeht. Und die Zahl der Patienten steigt. Heißt: immer mehr Patienten müssen sich das importierte Cannabis teilen. Der für 2019 geplante Anbau von Cannabis auf deutschem Boden wird wegen eines Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf verschoben. Und einige Patienten befürchten, dass unsere einzigen Cannabis-Import-Länder, Kanada und die Niederlande, bald ebenfalls ausfallen, weil sie (Niederlande nur in Modellprojekten) Cannabis für den Freizeitkonsum legalisieren wollen. Was dann? Sollen deutsche Cannabis-Patienten dann wieder vor Gericht ziehen und selbst anbauen?

Cannabis-Patienten sind keine Versuchskaninchen oder Patienten 2. Klasse. So aber fühlen sich mittlerweile viele, die mit dem neuen Gesetz eine große Hoffnung auf Sicherheit und einen Ausweg aus der Illegalität verbanden. Lieferengpässe von medizinischem Cannabis gab es in den letzten Monaten viele - auch wenn die Bundesregierung dies immer wieder zu leugnen versucht. Wer also das große Glück hatte, einen Arzt zu finden, der ihm Cannabis verschrieb, musste damit rechnen, teils wochen- oder auch monatelang auf seine Cannabis-Blüten zu warten. Wenn er nicht eine Apotheke fand, die sich gekümmert und mutig einen großen Vorrat an Cannabis-Blüten angelegt hatte. Angela und Alexander Dörflein wissen, wie sich diese Ungewissheit anfühlt. Auf ein Medikament zu warten ist das Eine. Aber nicht zu wissen, wie lange man warten muss, schürt Ängste, lässt die Gedanken immer wieder um das Thema "Krankheit" kreisen, während die zuvor durch Cannabis reduzierten oder fast vergessenen Symptome zurück kommen.

Angela und Alexander Dörflein fordern die Bundesregierung - und ganz besonders Gesundheitsminister Jens Spahn - auf, das Thema Cannabis-Lieferengpässe anzugehen und endgültig zu beseitigen. Schließlich geht es hier nicht um den komplizierten Bau einer Atombombe, sondern um die Verfügbarkeit einer Pflanze, die in jedem Garten wachsen könnte. Hanf-Patienten sind keine Versuchskaninchen! Sie sind krank und haben Wichtigeres zu tun, als um ihre Medizin und am Ende noch deren Finanzierung zu kämpfen. Eine Medizin, die im Übrigen auch Patienten zustehen sollte, die nicht schwer krank sind. Jeder Erwachsene sollte selbst entscheiden dürfen, welches Kraut er gegen seine Beschwerden nutzen möchte. Es ist schließlich auch nicht verboten, Fliegenpilze, Goldregen- und Oleandersuppe zu essen ... oder WC-Reiniger zu trinken. Im Gegensatz zu Tollkirschen und Co. ist Cannabis ungiftig! Und im Gegensatz zu den meisten anderen Medikamenten ist es bei übermäßigem Konsum von Hanfblüten nicht möglich, an einer Überdosis zu sterben. Wer über die Gefahren und Möglichkeiten der Cannabis-Wirkstoffe aufgeklärt wird, kann diese verantwortungsbewusst nutzen. Vor allem, wenn er weiß, dass die Qualität des Krauts stimmt. Der Schwarzmarkt kennt keine Qualitäts-Siegel und keinen Jugendschutz. Ein kontrollierter, legaler Markt schon. Und wer selbst anbauen darf, wird selbstverständlich ganz besonders auf seine Pflanzen bzw. seine zukünftige Medizin achten.

Zum Roman:

Bernd sagt Basta
oder Warum der Häuptling Cannabis dingsen wollte
Unterhaltungsroman, 468 Seiten
Taschenbuch erschienen bei epubli / E-Book bei Amazon (KDP)
ISBN: 9783745055948

www.bernd-sagt-basta.de

09. Apr 2018

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Angela Dörflein (Tel.: 09526-950211), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 634 Wörter, 4811 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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