Pressemitteilung von: GIN - Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Jochen Meilinger und Kay-Ebe Schnoor als Vorsitzende bestätigt
Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. bestimmten die Mitglieder erneut Jochen Meilinger zum ersten und Kay-Ebe Schnoor zum zweiten Vorsitzenden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Oliver Amandi von MiTek Industries in Köln; er rückt an die Stelle von Rolf Janssen, der nicht mehr kandidierte. Über die Vorstandschaft hinaus wurden auch die Obleute der Ausschüsse, der gesamte Güteausschuss sowie die Rechnungsprüfer neu gewählt. Die Jahreshauptversammlung fand direkt im Anschluss an die Fachmesse DACH+HOLZ International im Kölner Mercure Hotel Serverinshof statt.
Generell sehen sich die Gremien und Ausschüsse des GIN einer Vielzahl wachsender Herausforderungen gegenüber, die von einem einzelnen Unternehmen nicht zu bewältigen wären. "Die dringend notwendigen Verbandsaktivitäten brauchen eine angemessene finanzielle Basis. Die neue Beitragsordnung des GIN trägt diesem Anspruch Rechnung", führte Jochen Meilinger zu Beginn der Mitgliederversammlung aus. Der bisherige und wiedergewählte 1. Vorsitzende des GIN steckte den weiteren Verbandsweg ab, um das Bauen mit Nagelplattenbindern noch attraktiver zu machen: Für den GIN-Vorstand kommt der Normungsarbeit besondere Bedeutung zu, da dabei die Weichen für die Produktverwendbarkeit gestellt werden. Dies gilt auch für die Mitwirkung in internationalen Normungsgremien - eine Aufgabe, der sich GIN-Vorstandsmitglied Konrad Meier mit großem Engagement erfolgreich widmet; so etwa beim Thema Querzug-Veränderungen. Auch die Überarbeitung des Eurocode 5 gehört zu diesem baurechtlichen Kanon. Im Hinblick auf das Anwendungsspektrum von Nagelplattenprodukten stehen Open-Web-Joists für Geschossdecken, die Einrichtung eines Arbeitskreises Studiobinder, die Plattenbemessung sowie die Wissensvermittlung an TUs und Meisterschulen im Vordergrund. Auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach zusätzliche nationale Produktanforderungen, wie sie in den Bauregellisten definiert sind, gestrichen werden müssen, gilt es für den GIN als maßgeblichen Branchenverband zu beachten und für die Gemeinschaft aller Mitglieder im Auge zu behalten.
Verbandsgeschäftsführer Thomas Schäfer warf ebenfalls einen Blick auf das Marktgeschehen: "Das Bauen mit Holz boomt wie nie zuvor. Während der Mauerwerksbau Marktanteile einbüßt, ist der Holzbau-Anteil im Neubau bis November 2017 im Bundesdurchschnitt um stolze 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Über alle Länder hinweg lässt sich mittlerweile ein stetig wachsender Holzbau-Anteil feststellen, der in Baden-Württemberg bereits bei deutlich mehr als einem Drittel liegt", sagte er. Das bringt es allerdings auch mit sich, dass hochwertiges Naturmaterial, wie es von GIN-Mitgliedsfirmen für Binderkonstruktionen verwendet wird, seinen Preis kostet. Die nachfragebedingten Teuerungen im Einkauf lassen sich jedoch nicht immer 1:1 weitergeben. Viele Unternehmen nehmen auch deshalb neue Produkte mit Nagelplattenverbindungen in ihr Lieferprogramm auf, um ihre Marktstellung durch gezielte Erweiterung zu festigen und über den Tragwerksbau fürs Dach hinaus neue Anwendungen abzudecken. So verhält es sich zum Beispiel mit Open-Web-Joists, was übersetzt "Parallelträger mit Nagelplattenstegen" bedeutet. Sie eignen sich hervorragend für den Bau von Geschossdecken sowie Wänden und warten mit dem besonderen Vorteil auf, dass Versorgungsleitungen und Kabel der techn. Gebäudeausrüstung (TGA) zeitsparend und äußerst wirtschaftlich in die Konstruktion zu integrieren sind.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. bestimmten die Mitglieder erneut Jochen Meilinger zum ersten und Kay-Ebe Schnoor zum zweiten Vorsitzenden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Oliver Amandi von MiTek Industries in Köln; er rückt an die Stelle von Rolf Janssen, der nicht mehr kandidierte. Über die Vorstandschaft hinaus wurden auch die Obleute der Ausschüsse, der gesamte Güteausschuss sowie die Rechnungsprüfer neu gewählt. Die Jahreshauptversammlung fand direkt im Anschluss an die Fachmesse DACH+HOLZ International im Kölner Mercure Hotel Serverinshof statt.
Generell sehen sich die Gremien und Ausschüsse des GIN einer Vielzahl wachsender Herausforderungen gegenüber, die von einem einzelnen Unternehmen nicht zu bewältigen wären. "Die dringend notwendigen Verbandsaktivitäten brauchen eine angemessene finanzielle Basis. Die neue Beitragsordnung des GIN trägt diesem Anspruch Rechnung", führte Jochen Meilinger zu Beginn der Mitgliederversammlung aus. Der bisherige und wiedergewählte 1. Vorsitzende des GIN steckte den weiteren Verbandsweg ab, um das Bauen mit Nagelplattenbindern noch attraktiver zu machen: Für den GIN-Vorstand kommt der Normungsarbeit besondere Bedeutung zu, da dabei die Weichen für die Produktverwendbarkeit gestellt werden. Dies gilt auch für die Mitwirkung in internationalen Normungsgremien - eine Aufgabe, der sich GIN-Vorstandsmitglied Konrad Meier mit großem Engagement erfolgreich widmet; so etwa beim Thema Querzug-Veränderungen. Auch die Überarbeitung des Eurocode 5 gehört zu diesem baurechtlichen Kanon. Im Hinblick auf das Anwendungsspektrum von Nagelplattenprodukten stehen Open-Web-Joists für Geschossdecken, die Einrichtung eines Arbeitskreises Studiobinder, die Plattenbemessung sowie die Wissensvermittlung an TUs und Meisterschulen im Vordergrund. Auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach zusätzliche nationale Produktanforderungen, wie sie in den Bauregellisten definiert sind, gestrichen werden müssen, gilt es für den GIN als maßgeblichen Branchenverband zu beachten und für die Gemeinschaft aller Mitglieder im Auge zu behalten.
Verbandsgeschäftsführer Thomas Schäfer warf ebenfalls einen Blick auf das Marktgeschehen: "Das Bauen mit Holz boomt wie nie zuvor. Während der Mauerwerksbau Marktanteile einbüßt, ist der Holzbau-Anteil im Neubau bis November 2017 im Bundesdurchschnitt um stolze 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Über alle Länder hinweg lässt sich mittlerweile ein stetig wachsender Holzbau-Anteil feststellen, der in Baden-Württemberg bereits bei deutlich mehr als einem Drittel liegt", sagte er. Das bringt es allerdings auch mit sich, dass hochwertiges Naturmaterial, wie es von GIN-Mitgliedsfirmen für Binderkonstruktionen verwendet wird, seinen Preis kostet. Die nachfragebedingten Teuerungen im Einkauf lassen sich jedoch nicht immer 1:1 weitergeben. Viele Unternehmen nehmen auch deshalb neue Produkte mit Nagelplattenverbindungen in ihr Lieferprogramm auf, um ihre Marktstellung durch gezielte Erweiterung zu festigen und über den Tragwerksbau fürs Dach hinaus neue Anwendungen abzudecken. So verhält es sich zum Beispiel mit Open-Web-Joists, was übersetzt "Parallelträger mit Nagelplattenstegen" bedeutet. Sie eignen sich hervorragend für den Bau von Geschossdecken sowie Wänden und warten mit dem besonderen Vorteil auf, dass Versorgungsleitungen und Kabel der techn. Gebäudeausrüstung (TGA) zeitsparend und äußerst wirtschaftlich in die Konstruktion zu integrieren sind.
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