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Deutsches Tierschutzbüro e.V. |

650 Menschen demonstrieren vor Schweinehochhaus - Tierhalteverbot und Schließung gefordert

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Bei einer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. initiierten Groß-Demo am 22. April 2018 vor dem sogenannten Schweinehochhaus in Maasdorf kamen 650 Menschen aus vielen Teilen Deutschlands zusammen

Berlin/Maasdorf (bei Halle, Sachsen-Anhalt), 22.04.2018. Bei einer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. initiierten Groß-Demo am Sonntag, den 22. April 2018, vor dem sogenannten Schweinehochhaus in Maasdorf kamen 650 Menschen aus vielen Teilen Deutschlands zusammen und forderten die Schließung der Anlage sowie ein Tierhalteverbot für den Betreiber. Nach Redebeiträgen zur Thematik, u.a. vom Vorsitzenden des Deutschen Tierschutzbüros Jan Peifer, bildeten die Demonstranten eine Menschenkette, um ein Zeichen gegen die Zustände im Schweinehochhaus und in der Massentierhaltung im Allgemeinen zu setzen. "Mit unserer Demo haben wir erneut gemeinsam unseren Unmut über die Situation im Schweinehochhaus zum Ausdruck gebracht. Das rege Interesse zeigt, wie vielen Menschen das Thema Tierrechte wichtig ist. Das Schweinehochhaus muss endgültig geschlossen werden!", so Jan Peifer.



Schon seit Jahren deckt das Deutsche Tierschutzbüro Missstände im Schweinehochhaus auf und fordert mit Demonstrationen und Kundgebungen die Schließung. Es ist "einzigartig" in ganz Europa. Stellvertretend steht es für die Missstände der Massentierhaltung, für deren Ende sich das Deutsche Tierschutzbüro einsetzt.



In der Woche vor der Demonstration gab der Betreiber der Anlage die Räumung des Hochhauses bis September 2018 bekannt. Damit einhergehen soll eine Erneuerung der Anlage, um sie zukünftig gegebenenfalls wieder in Betrieb zu nehmen. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert jedoch ein generelles Tierhalteverbot für den Betreiber und eine endgültige Schließung der Anlage. "In ihrer Stellungnahme hat die HET GmbH indirekt zugegeben, nicht in der Lage zu sein, Schweine artgerecht zu halten. Wir kann es sein, dass scheinbare Experten in der Schweinezucht, für solche Zustände verantwortlich sind? Ein Tierhalteverbot wäre nur folgerichtig", so Jan Peifer.



Durch die Installation versteckter Kameras zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 konnten Videoaufnahmen erstellt werden, die neben den schon bekannten Missständen die Misshandlung von Schweinen und gesetzeswidrige Tötung von Ferkeln durch die Mitarbeiter zeigen. Nachdem die zuständigen Ämter lange untätig blieben, führten die Videoaufnahmen zu ersten Ordnungsverfügungen und der Vorbereitung einer Strafanzeige durch die Behörden. In der aktuellen Stellungnahme gibt der Betreiber des Schweinehochhauses die nicht artgerechte Gruppenhaltung der Tiere zu, auf die aktuellen Vorwürfe wird aber nicht eingegangen.



Das Deutsche Tierschutzbüro und die Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit der Demonstration. Über 650 Demonstranten kamen mit organisierten Bussen oder privat zur Schweinezuchtanlage in Maasdorf, um ihren Unmut zu äußern. Neben den Redebeiträgen und der Menschenkette gab es einen Auftritt der Musikerin und Aktivistin Cate Evens. Für das leibliche Wohl war durch den veganen Foodtruck "Reger Burger" aus Berlin gesorgt.



Weitere Informationen zur Kampagne: www.schweinehochhaus-schliessen.de

Foto- und Videomaterial aus dem Schweinehochhaus auf Anfrage.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jan Peifer (Tel.: 030-27004960), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 432 Wörter, 3449 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Deutsches Tierschutzbüro e.V.


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