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26
Apr
2018
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Doctor Web entdeckt neuen Erpressungstrojaner: Infizierte Dateien können nicht wieder entschlüsselt werden

Die Malwareanalysten von Doctor Web haben einen neuen Encoder unter die Lupe genommen. Aufgrund eines Fehlers im Code ist die Entschlüsselung von Daten in den meisten Fällen nicht möglich.

Der neue Erpressungstrojaner wurde Trojan.Encoder.25129 getauft. Durch den Dr.Web Präventivschutz wird er als DPH:Trojan.Encoder.9 erkannt. Nach seinem Start prüft er den Standort des Benutzers gemäß der IP-Adresse des infizierten Geräts. Laut Plan der Cyber-Kriminellen nimmt der Schädling von der Verschlüsselung Abstand, wenn die IP-Adresse des Gerätes vorgibt, dass sich dieses in Russland, Weißrussland oder Kasachstan befindet, oder in den Einstellungen des Betriebssystems die russische Sprache definiert ist. Aufgrund eines Fehlers im Code verschlüsselt der Schädling jedoch alle Dateien – unabhängig von der IP-Adresse – auf allen infizierten Geräten.

 

Trojan.Encoder.25129 verschlüsselt den Inhalt der Dateiordner eines aktuellen Benutzers, seines Windows-Desktops sowie von Dienstverzeichnissen wie AppData und LocalAppData. Die Verschlüsselung erfolgt unter Einsatz von Algorithmen AES-256-CBC. Den verschlüsselten Dateien wird die Erweiterung .tron zugewiesen. Dateien mit einer Größe von 30.000.000 Byte (ca. 28.6 MB) werden nicht verschlüsselt. Nach Abschluss der Verschlüsselung erstellt der Trojaner die Datei %ProgramData%trig und trägt den Wert «123» ein (wenn eine solche Datei bereits existiert, wird die Verschlüsselung nicht durchgeführt). Anschließend sendet der Encoder seine Anfrage an die Webseite iplogger und zeigt seine Forderung nach Lösegeld an.

Das Lösegeld variiert von 0,007305 bis 0,04 Bitcoins. Nach dem Klick auf HOW TO BUY BITCOIN zeigt der Schädling Instruktionen an, wie man Bitcoins kaufen kann.

 

Obwohl die Erpresser behaupten, sie könnten den Betroffenen helfen, indem sie ihre Daten entschlüsseln, ist dies wegen einem Fehler im Code des Trojaners in den meisten Fällen nicht möglich.

Dr.Web Nutzer sind gegen den Verschlüsselungsschädling geschützt, weil dieser durch den Dr.Web Präventivschutz erfolgreich erkannt und entfernt wird. Nichtsdestotrotz ist die Sicherung von wichtigen Daten immer empfehlenswert.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sanja Jahn-Willkomm (Tel.: 069/97503139), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 258 Wörter, 2172 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Keywords: Antivirus, Dr.Web, Doctor Web, Trojaner, Malware

Unternehmensprofil: Doctor Web Deutschland GmbH
Doctor Web Ltd. ist ein führender, weltweit agierender Hersteller von Antivirus- und Antispam-Lösungen. Das Doctor Web Team entwickelt seit 1992 Anti-Malware-Lösungen und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeiter, davon 200 im Research & Development. Doctor Web ist nicht nur Pionier, sondern auch einer der wenigen Anbieter, die ihre Lösungen vollständig innerbetrieblich entwickeln. Das Unternehmen legt großen Wert auf die effektive Beseitigung von Kundenproblemen und bietet schnelle Antworten auf akute Virengefahren. Die umfangreiche Produktpalette von Doctor Web umfasst effiziente Lösungen zur Absicherung von einzelnen Arbeitsplätzen bis hin zu komplexen Netzwerken. Im deutschsprachigen Raum werden die Produkte von der Doctor Web Deutschland GmbH in Frankfurt vertrieben. Zu den weltweit über 120 Mio. Nutzern von Dr.Web gehören Privatanwender, namhafte und international agierende, börsennotierte Großunternehmen, Banken und öffentliche Einrichtungen.

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