Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Datenschutzerklärung, Impressum
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
17
Mai
2018
Bewerten Sie diesen Artikel
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)
Teilen Sie diesen Artikel

Donald Trump – Chancen für Spekulationen

Die Rohölpreise steigen wieder, da Donald Trumps Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen neben weiterer Unruhe im krisengeschüttelten Nahen Osten auch für weniger iranisches Öl auf dem Weltmarkt sorgt. Die zusätzlich durch Spekulanten angeheizten Preissteigerungen für Energie muss der Endverbraucher schultern.

Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump vom 8. Mai dieses Jahres war eine Entscheidung gegen alle Vernunft, so Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG. Das bestehende Atomabkommen mit dem Iran trägt maßgeblich zur Friedenssicherung im Nahen Osten bei, so Bohlen weiter. Am 15.05.2018 sprachen sich bei einem Treffen in Brüssel Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sowie Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian und Großbritanniens Außenminister Boris Johnson und die EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini gemeinsam mit dem iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif für die Aufrechterhaltung der Vereinbarung aus. So dass es innerhalb der vom Iran vorgegebenen 60 Tage über Konsultationen zu einer ausgewogenen Vereinbarung über das Iranische Atomabkommen kommen sollte.

Mehr als irritierend für Bohlen ist jedoch, dass ausschließlich die Entscheidung des US-Präsidenten dazu geführt hat, dass die Kurse für Rohstoffe unverhältnismäßig hoch notieren, obwohl der Rohstoffmarkt derzeit in statu quo ante verweilt. Lediglich Spekulationen auf durch Anleger georderte Rohstoffe als Kapitalanlage stützen die Schattenwirtschaft, wobei real Privatverbraucher und Unternehmen die Zeche auch für kurzfristige Preisveränderungen zahlen müssen. Sei es bei Benzin, Strom oder Gas. Dies zu Lasten des Bruttoinlandsprodukts und des sozialen Friedens.
Im Gegensatz dazu haben die US-Aktienmärkte nach dem Stichtag 8. Mai nur kurz und sparsam auf den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran reagiert und kaum verändert geschlossen.


"Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran sollte niemanden an der Börse komplett überrascht haben", sagte Thomas Altmann, Portfolio-Manager bei QC Partners in Frankfurt. Entsprechend sei die erste Reaktion der Anleger überschaubar und von Panik keine Spur. Allerdings habe die Welt nun einen geopolitischen Krisenherd mehr. "Und Unsicherheit ist nun einmal das, was die Anleger am wenigsten mögen", so Altmann.
Außerdem hätten jüngste Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA) die Ölpreise belastet, hieß es weiter. Die IEA-Experten gehen davon aus, dass mögliche Angebotsausfälle des Iran infolge neuer US-Sanktionen durch andere große Förderländer ausgeglichen werden könnten.


Ausdrücklich wurden von der IEA im aktuellen Monatsbericht die OPEC-Länder Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait, sowie das Nicht-OPEC-Land Russland genannt. Diese Ölstaaten hätten die Kapazität, um schnell auf einen Angebotsausfall Irans zu reagieren.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerfried I. Bohlen (Tel.: 02064 / 7789 390), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 347 Wörter, 2660 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Keywords: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, EGRR, Erneuerbare Energien, Energiewende, Iran-Atomabkommen, Rohstoffe

Unternehmensprofil: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG
Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt derzeit zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sie sich – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema




Weitere Pressemeldungen von Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG


 
Die Bundesnetzagentur führte 2018 das Mischpreisverfahren ein. Dabei bekommen Stromhändler für zwei Leistungen Geld: einmal dafür, dass sie überhaupt lieferbereit sind. Und ein zweites Mal werden sie honoriert, wenn sie die Energie tatsächlich liefern.Vorher bekamen Energiehändler nur Geld, wenn sie Strom tatsächlich verkauften.Die Bundesnetzagentur hat die Entscheidung getroffen, den Zusc... | Vollständige Pressemeldung lesen

 
Landauf, landab, sowie im Ausland wird postuliert, dass die Klimaziele von Paris aus dem Jahre 2015, die Klimaerwärmung möglichst auf 1,5°C zu halten, in den beschlossenen Zeiten und den vorgegeben Abläufen nicht zu erreichen sein werden. Das Katastrophale in diesem Scenario ist, dass der Worst Case schon eingetroffen ist. Der Klimawandel ist nicht mehr zu verleugnen. Für Deutschland ist es a... | Vollständige Pressemeldung lesen

 
In seiner „Nationalen Industriestrategie 2030“ setzt Altmaier die „Sicherung beziehungsweise Wiedererlangung der wirtschaftlichen und technologischen Führungsposition Deutschlands und der Europäischen Union“ zum Ziel.Auf verbreitete Kritik stößt der altmaiersche Ansatz, „industrielle Schlüsselbereiche“ zu definieren und „strategische Technologieveränderungen“ zu benennen. „... | Vollständige Pressemeldung lesen