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Die Erfolgsfaktoren von Stammdaten-Pools

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Daten Pools sind auf dem Vormarsch und werden sehr zeitnah die Welt der Produktstammdaten nicht nur verändern, sondern sogar revolutionieren – doch welche Erfolgsfaktoren sind bei Stammdaten-Pools entscheidend? Ein Interview mit Dr. Ulrich L. Manz, Gründer...

Dieburg, 29.05.2018 (PresseBox) - Daten Pools sind auf dem Vormarsch und werden sehr zeitnah die Welt der Produktstammdaten nicht nur verändern, sondern sogar revolutionieren – doch welche Erfolgsfaktoren sind bei Stammdaten-Pools entscheidend? Ein Interview mit Dr. Ulrich L. Manz, Gründer und Gesellschafter der IFCC GmbH.

Noch ist es so, dass– quasi in Einzelfertigung – die Produktinformationen von den Unternehmen einzeln aufbereitet werden, und damit nach Expertenmeinung volks- und betriebswirtschaftlich enorme Ressourcen verschleudert werden. Die nahe Zukunft sieht anders aus: es wird wenige Daten-Silos geben, die den Unternehmen passgenaue Produktinformationen zur Verfügung stellen, auch die Vielfalt an Informationen wird zunehmen. „Natürlich werden die Auswirkungen auf den gesamten Markt sehr hoch sein, da die Informationenversorgung nahezu automatisiert und somit erheblich schneller als heute sein wird. Da sich an jeden Produktstammsatz unbegrenzt viele Dokumente anhängen lassen, wird „Time to Market“ einen neuen, einen wichtigeren Stellenwert bekommen,“ ist sich Dr. Ulrich Manz sicher. So würden Abnehmer von neuen Produkten schon über eine vollständige Dokumentation verfügen bevor das Produkt ausgeliefert werde und die Produktinformationen würden interaktiv aufbereitet sein, so dass verschiedene Kanäle bedient werden könnten. Dabei gilt es -nach Meinung des Experten- einige Erfolgsfaktoren zu beachten.

In welchem Zusammenhang sind Meta-Daten hierbei wichtig?

Dr. Ulrich L. Manz: „Meta-Daten sind der Erfolgsschlüssel, weil Daten-Pools  nur dann erfolgreich sind, wenn sie auf einem guten Metadaten-Konzept aufbauen. Das mag beschwerlich sein, aber ohne dies gibt es keine austauschbaren Produktinformationen. Der VTH-eData-Pool hat konsequent auf dieses Konzept gesetzt.“

Wie bedeutsam ist es, dass Daten-Pools ein offenes Netzwerk sind?

Dr. Ulrich L. Manz: „Es ist zwingend notwendig, dass sich Daten-Pools als offenes Netzwerk verstehen. Über die Metadaten muss es sogar möglich sein, andere Pools (also sog. Marktbegleiter) anzudocken und zu bedienen. Auch hier ist der VTH-eData-Pool nicht nur konzeptionell, sondern auch in der Umsetzung führend. Letztlich werden die verschiedenen Daten-Pools ein großes Netzwerk bilden, ja bilden müssen. Pools, die dies nicht beachten, werden auf dem Markt absolut keine Chance haben.“

Wie sieht es mit der Verarbeitung unterschiedlicher Datenquellen aus?

Dr. Ulrich L. Manz: „Das ist ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor: Multichannel bedeutet eben auch, das unterschiedliche Datenquellen verarbeitet werden können, also wesentlich mehr, als  „nur“ die Versorgung von verschiedenen Vertriebskanälen. Und erfolgreiche Daten-Pools zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass die Kosten für die Produktinformationen die Margen nicht kannibalisieren.“

Welches betriebswirtschaftliche Potential steckt also in Daten-Pools?

Dr. Ulrich L. Manz: „Letztlich müssen Daten-Pools zu Gewinntreibern werden, indem sie kostengünstiger sind, als wenn diese Aktivitäten vom Unternehmen selbst durchgeführt werden. Dies gelingt, wenn sie zu einer Daten-Kommunikations-Plattform werden.“

Gilt also, dass Daten-Pools nur für wenige gewinnbringend sind?

Dr. Ulrich L. Manz: „Nein, auf keinen Fall! Daten-Pools sind keine Gelddruckmaschine für wenige, sie sind auch kein sozialistisches System. Einheitlich sind „lediglich“ die Metadaten. Der eigentliche Content muss durch jeden Nutzer anpassbar sein. Erst somit entsteht ein Netzwerk, indem die Stärken und die Individualität jedes Einzelnen ausgespielt werden können. Diese neue Datenwelt ist gänzlich anders als die heutige. Sie schafft die Möglichkeit, den GAFAS u.a. wirklich Paroli bieten zu können.“

Was ist noch zu beachten im Zusammenhang mit Erfolgsfaktoren für Daten-Pools?

Dr. Ulrich L. Manz: „Ganz wichtig ist es, dass Daten-Pools auch IOT-kompatibel sind. Es wird künftig nicht mehr ausreichend sein, „nur“ produktbeschreibende Informationen zu verarbeiten. Maschinendaten müssen zur Verfügung gestellt werden, Informationen für datengetriebene Geschäftsmodelle. Und die Differenzierung in Stammdaten, Bewegungsdaten, Aktivitätsdaten wird der Vergangenheit angehören. Ach, und übrigens: jedes Unternehmen kann am VTH-eData-Pool teilnehmen - auch die aus der DIY-Branche.“

Nähere Infos zum VTH-eData-Pool gibt es unter: http://www.vth-edata-pool.de).


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 564 Wörter, 4624 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: IFCC GmbH

IFCC gehört zu den führenden Anbietern von Dienstleistungen und Softwarelösungen im Bereich Stammdatenmanagement und unterstützt seit über zehn Jahren Unternehmen bei Projekten rund um Datenerfassung, Inventarisierung (wie die Erfassung von Instandhaltungslägern), Klassifizierung, Pflege von Merkmalen, Datenanreicherung und die Bereinigung von doppelten oder fehlerhalten Datensätzen und sorgt somit für die erforderliche Datentransparenz.
Auf Basis dieser Transparenz bietet das IFCC analytische Leistungen wie Beschaffungs- und Verbrauchs-analysen an und leistet somit eine wesentlichen Beitrag zu Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.

Eine eigens entwickelte innovative Softwarelösung ermöglicht die Bearbeitung von großen Datenmengen in kurzer Zeit und hoher Qualität.
Zu den Kunden zählen Deutsche Bahn, BASF, Oerlikon, Lanxess, VW, Audi, SKF, HeidelbergCement, Aliseca.

Gegründet wurde die IFCC GmbH von Prof. Dr. Ulrich L. Manz. Aktuell werden 19 Personen in Stammdatenprojekten beschäftigt. Das Personal teilt sich im Wesentlichen auf in Facharbeiter, die die Bearbeitung der Daten übernehmen, und Programmierer, die die notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Durch die Kombination Fachpersonal und IT ist das IFCC in der Lage semiautomatisch große Datenbestände zu bearbeiten.


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