Pressemitteilung von: Maturus Finance GmbH
Unternehmensnachfolgen bestimmen den aktuellen Diskurs - bis 2022 stehen eine halbe Million bei kleineren und mittleren Betrieben an. Doch wie setzt man die Finanzierung auf?
Eine halbe Million Unternehmensnachfolgen stehen bis 2022 bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) an, so das Ergebnis des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Experten sprechen bereits von einer Phase des Generationswechsels in Deutschland. Die Übergabe im Familienkreis ist dabei immer noch die erste Wahl: 54 Prozent aller Inhaber möchten ihr Unternehmen in den Händen eines Familienmitglieds wissen. Immerhin 42 Prozent können sich den Verkauf an einen Externen vorstellen, ein sogenanntes "Management-Buy-in (MBI). Lediglich ein Viertel der KMU zieht die Übergabe an einen derzeitigen Mitarbeiter in Betracht, 27 Prozent erwägt einen Verkauf an einen aktuellen Miteigentümer. Erwirbt das bisherige Management die Mehrheit vom Alteigentümer, bezeichnet man dies als Management-Buy-out (MBO). Unabhängig von der gewählten Übergabeform ist die Nachfolge ein komplexer Prozess, der nicht nur steuerlich, rechtlich oder finanziell viele Besonderheiten und Aufgaben mit sich bringt. Auch emotional ist eine Übergabe für alle Beteiligten etwas Außergewöhnliches. Beim bisherigen Inhaber erweisen sich Emotionen sogar häufig als Bremse - viele schieben es zu lange hinaus, sich mit der Abgabe des Lebenswerks intensiv zu beschäftigen. Die KfW gibt an, dass 42 Prozent der bis 2019 anstehenden Nachfolgen bis jetzt kaum oder nicht konkret vorbereitet sind. Die Optionen für einen erfolgreichen Generationswechsel werden meist jedoch nicht besser, je länger sich die Übergabe hinauszögert. Die Investitionstätigkeit geht häufig zurück, gute Mitarbeiter verlassen aufgrund unsicherer Perspektiven den Betrieb. Im schlimmsten Fall entsteht eine Abwärtsspirale: Umsätze und Erträge sinken, potentielle Nachfolger sind immer schwerer zu finden, der Wert des Unternehmens wird dann negativ beeinflusst.
Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung
Der Unternehmensbewertung kommt im Übergabeprozess eine ganz besondere Bedeutung zu - nicht selten scheitern Nachfolgelösungen, weil der Alteigentümer den Wert seines Betriebs viel höher einschätzt als ein potentieller Käufer.
Eine halbe Million Unternehmensnachfolgen stehen bis 2022 bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) an, so das Ergebnis des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Experten sprechen bereits von einer Phase des Generationswechsels in Deutschland. Die Übergabe im Familienkreis ist dabei immer noch die erste Wahl: 54 Prozent aller Inhaber möchten ihr Unternehmen in den Händen eines Familienmitglieds wissen. Immerhin 42 Prozent können sich den Verkauf an einen Externen vorstellen, ein sogenanntes "Management-Buy-in (MBI). Lediglich ein Viertel der KMU zieht die Übergabe an einen derzeitigen Mitarbeiter in Betracht, 27 Prozent erwägt einen Verkauf an einen aktuellen Miteigentümer. Erwirbt das bisherige Management die Mehrheit vom Alteigentümer, bezeichnet man dies als Management-Buy-out (MBO). Unabhängig von der gewählten Übergabeform ist die Nachfolge ein komplexer Prozess, der nicht nur steuerlich, rechtlich oder finanziell viele Besonderheiten und Aufgaben mit sich bringt. Auch emotional ist eine Übergabe für alle Beteiligten etwas Außergewöhnliches. Beim bisherigen Inhaber erweisen sich Emotionen sogar häufig als Bremse - viele schieben es zu lange hinaus, sich mit der Abgabe des Lebenswerks intensiv zu beschäftigen. Die KfW gibt an, dass 42 Prozent der bis 2019 anstehenden Nachfolgen bis jetzt kaum oder nicht konkret vorbereitet sind. Die Optionen für einen erfolgreichen Generationswechsel werden meist jedoch nicht besser, je länger sich die Übergabe hinauszögert. Die Investitionstätigkeit geht häufig zurück, gute Mitarbeiter verlassen aufgrund unsicherer Perspektiven den Betrieb. Im schlimmsten Fall entsteht eine Abwärtsspirale: Umsätze und Erträge sinken, potentielle Nachfolger sind immer schwerer zu finden, der Wert des Unternehmens wird dann negativ beeinflusst.
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Der Unternehmensbewertung kommt im Übergabeprozess eine ganz besondere Bedeutung zu - nicht selten scheitern Nachfolgelösungen, weil der Alteigentümer den Wert seines Betriebs viel höher einschätzt als ein potentieller Käufer.
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Ina Jahn info@maturus.com 0351 4375535 |
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