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IfKom-Pressemitteilung: Deutschland muss seine digitalen Infrastrukturen stärken!

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IfKom e. V. fordert, die Infrastrukturen für die Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland zu stärken.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) fordert, die Infrastrukturen für die Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland zu stärken. Ein leistungsfähiges Breitbandnetz, qualitativ hochwertige Übertragungswege sowie sichere und wirtschaftlich betreibbare Rechenzentren in Deutschland sind die kritischen Erfolgsfaktoren für wirtschaftliches Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes im digitalen Zeitalter.



IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann führt dazu aus: "Die künftige Produktion erfolgt mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Ganze Fabriken werden über die Internetplattform vernetzt sein, wobei intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren werden. Eine solche Industrievernetzung benötigt eine flächendeckende Breitbandversorgung mit hoher Bitrate im Gigabereich. Nur die Glasfasertechnik kann diese hohe Übertragungsgeschwindigkeit realisieren. Die IfKom unterstützen daher die Absicht der Bundesregierung, Gigabitnetze in Deutschland bis zum Jahr 2025 auszubauen."



Der Ausbau von Glasfasernetzen ist auch für die neue Mobilfunkgeneration 5G unerlässlich. Denn die Funkzellen werden aufgrund der höheren Frequenzen und der geringeren Ausbreitung wesentlich dichter gebaut werden müssen als bei den heute im Betrieb befindlichen Mobilfunknetzen.



Unterschätzt wird nach Auffassung der Ingenieure für Kommunikation der Bedarf an Rechenzentren und deren zunehmende Bedeutung. Zusätzliche Rechen- und Speicherkapazitäten werden sowohl zentral als auch zunehmend dezentral in der Fläche benötigt. Insbesondere bei Anforderungen an eine geringe Latenz, z. B. beim autonomen Fahren, können keine langen Übertragungswege genutzt, sondern müssen Rechenleistungen möglichst nahe bei den Nutzern aufgebaut werden.



Das stetige Wachstum der cloudbasierten Dienste erfordert aber auch eine Stärkung der Rechenzentren in Deutschland. Viele Unternehmen möchten ihre Anwendungen und ihre Unternehmensdaten im Inland verarbeiten und speichern. Es ist aber auch für die Volkswirtschaft insgesamt von Vorteil, wenn die Wertschöpfung durch Rechenzentrumskapazitäten nicht in das Ausland abwandert. Diese Gefahr besteht derzeit aufgrund der unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb von Europa. Obwohl die Energieeffizienz der Rechenzentren innerhalb der letzten 10 Jahre um nahezu 80 Prozent gestiegen ist, sind die Strompreise der größte Kostenfaktor. Es ist ein klarer Wettbewerbsnachteil für Deutschland, wenn in anderen Ländern nur ein Bruchteil der deutschen Strompreise bezahlt werden muss.



Die IfKom unterstützen daher die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland. Unter der Federführung des eco - Verband der Internetwirtschaft haben sich die großen Betreiber der Rechenzentren in Deutschland zusammengeschlossen, um auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen. eco-Vorstandsvorsitzender Oliver J. Süme bringt es auf den Punkt: "Während Provider und große Anbieter sozialer Plattformen häufig im Fokus von Politik und Öffentlichkeit sind, bleiben die Unternehmen, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, nämlich Carrier und Rechenzentrumsbetreiber, sowie ihre Verdienste und Herausforderungen, weitgehend unbekannt. Gleichwohl ist diese Branche von herausragender Bedeutung für das Gelingen der digitalen Transformation in Deutschland".



Den wichtigsten Forderungen dieser Allianz schließen sich die Ingenieure für Kommunikation ausdrücklich an:

• Digitale Infrastrukturen müssen als bedeutender Faktor für die wirtschaftliche Prosperität des Standorts Deutschland anerkannt werden.

• Der Breitbandausbau ist voranzutreiben.

• Deutschland muss als Standort für Rechenzentren gestärkt werden, was eine wettbewerbsgerechte Gestaltung der Stromkosten einschließt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Heinz Leymann (Tel.: 0231 93699329), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 500 Wörter, 4084 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.


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