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Verhalten im Stau und Bilden einer Rettungsgasse

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Vorbeugen ist besser als Heilen. Nach diesem Motto sollten Sie versuchen, erst gar nicht in einen Stau zu geraten. Reiseplanung ist daher wichtig.

Laut Bundesamt für Statistik wurden 2017 25'853 Staustunden in der Schweiz registriert. Da die Tendenz in den letzten Jahren steigend war, ist auch für dieses Jahr von keiner Verminderung auszugehen.



Besonders jetzt zum Beginn der Urlaubssaison werden an Verkehrsknotenpunkten die Staus wieder zunehmen. Der eine oder andere Neulenker, der gerade die theoretische und praktische Autoprüfung erfolgreich hinter sich gebracht hat, wird vielleicht beschliessen, mit seinem frischen Führerschein in den Urlaub zu fahren.

In diesem Beitrag soll es daher darum gehen, wie Sie sich auf normalen Strassen und besonders auf Autobahnen in solchen Situationen richtig verhalten und wie Sie trotz Stau gut an Ihr Urlaubsziel gelangen.



Vorbeugen ist besser als Heilen. Nach diesem Motto sollten Sie versuchen, erst gar nicht in einen Stau zu geraten. Reiseplanung ist daher wichtig.



• Fahren Sie, wenn immer es möglich ist, ein oder zwei Tage vor dem Beginn von Schulferien los. Wählen Sie zum Losfahren einen Wochentag und starten Sie zeitig in der Früh.



• Informieren Sie sich rechtzeitig über die Verkehrslage. So können Sie vorher eventuelle Ausweichstrecken planen.



Auf der Autobahn soll man sich so verhalten, dass es gar nicht zu Staus kommt, zum Beispiel, indem man genügend Abstand zu anderen Fahrzeugen hält. Andere Verkehrsteilnehmer können so leichter auf die Autobahn einfahren oder nach einem Überholmanöver wieder einspuren. So läuft der Verkehr flüssig.



Oft lassen sich Staus nicht vermeiden. Wenn sich der Verkehrsfluss verlangsamt, sollte ein grösserer Abstand zum vorderen Fahrzeug eingehalten werden. Sieht man, dass sich der Verkehr aufgrund eines Staus stark verlangsamt, sollte man durch das Einschalten des Warnblinklichtes nachkommende Verkehrsteilnehmer auf diese Situation aufmerksam machen, damit diese ihr Fahrverhalten rechtzeitig anpassen können. Wenn man sich einem Stauende nähert, sollte man sanft abbremsen und das Fahrzeug

sanft ausrollen lassen. Löst sich der Stau auf, sollte man möglichst gleichmässig fahren und sich dem Verkehrsfluss anpassen.



Ist der Verkehr längere Zeit vollkommen zum Stillstand gekommen, muss der Motor ausgeschaltet werden. Beachten Sie, dass das Aussteigen aus dem Auto auf der Autobahn ausser an den dafür vorgesehenen Stellen wie Raststätten eigentlich verboten ist.



Rettungsgasse



Ist der Stau durch einen Unfall entstanden, gilt es, sich so zu verhalten, dass Rettungskräfte so schnell wie möglich zur Unfallstelle vorrücken können. Laut Strassenverkehrsgesetz der Schweiz ist den Rettungskräften "beim Wahrnehmen der besonderen Warnsignale die Strasse sofort freizugeben". Wie dies bei Autobahnen im Stau zu erfolgen hat, ist nicht näher definiert, das Bundesamt für Strassen (ASTRA) empfiehlt die Bildung einer Rettungsgasse in der Mitte zwischen zwei Fahrstreifen, bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen soll sie zwischen dem linken äusseren und dem zweiten Fahrstreifen von links gebildet werden.



In Deutschland und in Österreich muss beim Bilden der Rettungsgasse genauso vorgegangen werden wie in der Schweiz. In Österreich ist das Bilden einer Rettungsgasse seit 2012 vorgeschrieben und zwar bereits bei Staubildung, nicht erst dann, wenn Rettungskräfte vorrücken müssen.



In anderen Ländern wie Italien oder Frankreich gibt es zwar keine besondere Regelung zur Bildung einer Rettungsgasse, den Einsatzfahrzeugen muss jedoch die Möglichkeit zum Passieren gegeben werden.

Wer diese Tipps zur Vermeidung von Staus beachtet und sich im Falle eines Staus richtig verhält, kommt schneller und entspannter an sein Ziel und kann seinen Urlaub in vollen Zügen geniessen.



Das Gelernte aus der Theorie-Vorbereitung anwenden



Theorie-Wissen nützt dann am meisten, wenn es zur richtigen Zeit richtig angewendet wird (siehe Beispiel Verhalten im Kreisel - Theorie und Praxis ). Jeder Unfall im Strassenverkehr, ob mit Motorrad, Auto oder LKW, ist einer zu viel! Die Auto-, LKW- und Motorrad-Prüfungsvorbereitung von e-university will präventiv unterstützen, damit Schlimmes verhindert werden kann. Es geht also nicht nur um das Bestehen der Theorie-Prüfung, sondern um das Verinnerlichen, um das Umsetzen in den Verkehrsalltag. Dass dies sinnvoll ist, zeigen uns immer wieder Situationen, wo wir "Glück" gehabt haben. Theorie ist also nicht als ein temporäres Muss zu verstehen, sondern als eine Art Schutz und Lebensversicherung - für uns selbst und unsere Mitmenschen im Strassenverkehr.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Beat Walter (Tel.: +41319984171), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 682 Wörter, 5317 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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