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Hong Kong Trade Development Council |

Digitale Zahlungssysteme für die Bay Area - Hongkonger Nielsen-Studie sieht Potential

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Die drei Wirtschaftsräume der Guangdong-Hong Kong-Macau Greater Bay Area wachsen zusammen und sollen eine größere Nachfrage nach digitalen Zahlungssystemen schaffen.

Denn künftig werden viel mehr Menschen aus Hong Kong, vom chinesischen Festland und aus Macau die Grenzen zwischen den drei Regionen überschreiten. Vom Potential solcher Produkte und Services zeigt sich Michael Lee, Managing Director von Nielsen Hong Kong and Macau, im Interview mit dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) überzeugt.



Was hat zu der Recherche geführt?

Der Renminbi ist auf einem guten Weg zur Internationalisierung. Dies ist kein Wunschtraum, sondern wird schnell Realität wie sich vor allem in Hongkong, dem weltweit größten Offshoremarkt für Renminbi, zeigt. Laut der aktuellen 2018 Personal Finance Monitoring Study von Nielsen Hong Kong, bei der über 1.000 Einwohner zwischen 18 und 64 Jahren interviewt wurden, hat sich die Quote von Renminbi Festgeld-Einlagenkonten in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt, nämlich von 10 auf 21 Prozent. Der Anteil solcher Konten bei der wohlhabenden Bevölkerung - diejenigen, die liquide Vermögenswerte von über einer Million HKD besitzen - erreichte 37 Prozent.



Der größte Renminbi Offshoremarkt ist stark mit den Markt auf dem chinesischen Festland verbunden. Dies gilt geografisch und wirtschaftlich, da Hongkong ein Teil der Bay Area Initiative ist.



Was ist die Verbindung zur Bay Area?

Die Bay Area Initiative hat zum Ziel, Hongkong, Macau und neun Städte in der Guangdong Provinz zu integrieren und die Region zu entwickeln. Dazu gehören die Förderung von Konnektivität und Kapital sowie der Austausch von Talenten ebenso wie die Ausweitung der regionalen Kooperation und des Wachstums. Letztlich soll die Region zu einem integrierten wirtschaftlichen Zentrum werden, das Herz eines Netzwerkes von Wertschöpfungsketten und ein erstklassiges Hightech-Innovationszentrum. Das wirtschaftliche Potential der Region ist zweifellos enorm: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt nach Angaben staatlicher Stellen bei 1,36 Billionen USD, was 12 Prozent des BIP des Landes oder dem kompletten BIP von Australien entspricht. Laut dem Ministry of Culture and Tourism der Volksrepublik China gab es im letzten Jahr 36 Millionen Übernachtungen von Besuchern in Guangdong. Davon kamen rund 27 Millionen, etwa 60 Prozent, aus Hongkong, ein Anstieg um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.



Die Mobilität steigt also bereits?

Da die Bay Area Initiative an Dynamik gewinnt, erwartet Nielsen in naher Zukunft mehr geschäftliche und private Reisen von Hongkongern nach Guangdong. Wir gehen davon aus, dass Banken und Finanzorganisationen in Hongkong und auf dem chinesischen Festland vom Wachstum in den Bereichen E-Payment und grenzüberschreitender Bankbedarf profitieren werden.



Ist E-Payment ein Trend?

Der Nielsen Personal Finance Monitor 2018 zeigt, dass die meisten Besucher, die von Hongkong in die Bay Area reisen, derzeit noch Bargeld für alltägliche Aktivitäten nutzen (93 %). Gleichwohl sollte das Potential digitaler Bezahlmethoden nicht übersehen werden. Bei eher jüngeren Besuchern beliebt ist auch das Bezahlen per Kreditkarte, diese setzen 34 Prozent der Hongkonger in der Bay Area ein. Der Bericht zeigt auch, dass die mobile Geldbörse in der Region zunehmend populär wird. Rund 20 Prozent der Hongkonger Besucher nutzten diese Methode. Hier ist von weiterem Wachstum auszugehen.



Wo sehen Sie Chancen?

Die Bay Area kreiert eine internationale Wirtschaftsmacht und darauf sollten sich die Banken und Finanzinstitute in Hongkong einstellen. Bisher haben nur rund ein Viertel (26 %) der Hongkonger Besucher verschiedene Bankprodukte und Services in der Region genutzt. Bei den Millennials liegt der Anteil bei 34 Prozent. Um einer wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, sollten Finanzinstitute jetzt passende Produkte und Services entwickeln.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Christiane Koesling (Tel.: +49-69-95 77 20), verantwortlich.

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