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Deutschland pendelt wenig

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Mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer hat weniger als eine Stunde Arbeitsweg / Über ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer macht kaum oder nie Home-Office


Im Durchschnitt verbringen deutsche Arbeitnehmer 59 Minuten am Tag mit Pendeln und legen dabei insgesamt 24,36 km zurück – knapp jeder Sechste (17,9%) pendelt allerdings täglich 90 Minuten und mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine in sechs europäischen...

Frankfurt, 20.09.2018 (PresseBox) - Im Durchschnitt verbringen deutsche Arbeitnehmer 59 Minuten am Tag mit Pendeln und legen dabei insgesamt 24,36 km zurück – knapp jeder Sechste (17,9%) pendelt allerdings täglich 90 Minuten und mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine in sechs europäischen Ländern durchgeführte Studie des Payroll- und HR-Dienstleisters SD Worx.

Mehr als die Hälfte der deutschen Befragten (58,7 %) braucht im Durchschnitt weniger als eine Stunde pro Tag zur Arbeit und zurück. Ein gutes Viertel davon (27,1 %) benötigt weniger als eine halbe Stunde pro Tag, 55 % reisen zwischen 30 und 90 Minuten. Tägliche Pendelzeiten von 90 Minuten und mehr haben in Deutschland nur 17,9 % - der geringste Wert unter allen befragten Ländern. Die Briten sind am längsten unterwegs: 28,8 % geben eine Pendelzeit von mindestens 90 Minuten an. An zweiter Stelle stehen die Arbeitnehmer in Belgien, von denen 24 % über 90 Minuten benötigen.

Gemessen an der zurückgelegten Wegstrecke fahren durchschnittlich 17,5 % der Deutschen täglich 40 km oder sogar mehr, während 34,1 % weniger als 10 km zurücklegen. Die Pendelzeit sagt mehr aus als die Pendelstrecke, denn selbst wenn man nur 15 km von der Arbeit entfernt wohnt, kann die Fahrzeit je nach Standort, Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel und gewähltem Verkehrsmittel stark variieren.

Wer viel pendeln muss, sucht eher einen neuen Arbeitsplatz

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Pendelzeit und Mitarbeiterfluktuation. Ein knappes Drittel (31 %) der deutschen Arbeitnehmer mit einer täglichen Pendelzeit über 30 Minuten ist aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, von den Pendlern mit einer Reisezeit von weniger als 30 Minuten pro Tag tun dies nur ganze 7 %. Niederländer und Franzosen sind offenbar am häufigsten wegen eines langen Arbeitswegs über 90 Minuten unzufrieden: 28 % bzw. 25 % suchen einen neuen Arbeitgeber. Arbeitnehmer in Belgien lassen sich am wenigsten von diesen langen Arbeitswegen abschrecken – nur 8 % denken aktiv über einen neuen Arbeitsplatz nach.

Heimarbeit ist Teil der Lösung

Eine mögliche Lösung für lange Pendelzeiten oder Entfernungen ist flexibles Arbeiten. In Europa hat rund ein Drittel (30,2 %) der Beschäftigten die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Betrachtet man dies auf Länderebene, so liegen Deutschland (31,6 %), Großbritannien (30,6 %) und Belgien (30,3 %) im europäischen Schnitt, während die Niederlande mit 40,1 % der Befragten ganz vorne liegen. Französische und österreichische Arbeitnehmer haben hingegen mit 23,3 % bzw. 25,4 % am seltensten die Möglichkeit zum Home-Office.

Vielen Beschäftigten gefällt die Möglichkeit der Heimarbeit: 35,7 % der deutschen Arbeitnehmer schätzen sie. Allerdings sind 32,7 % der Befragten nicht daran interessiert (weil es für sie möglicherweise uninteressant ist oder sie in der Nähe ihrer Arbeitsstelle leben). 31,6 % könnten flexibel arbeiten, halten diese Möglichkeit in ihrem speziellen Beruf allerdings nicht für realistisch. Doch nicht jeder Arbeitgeber erlaubt jedem Beschäftigten derartiges flexibles Arbeiten und für manche Arbeitnehmer ist dies aus praktischen Gründen nicht möglich. Von denjenigen, denen diese Möglichkeit in Deutschland nicht angeboten wird, sind 19,2 % enttäuscht, 30,4 % sind nicht daran interessiert und 50,4 % geben an, dass dies in ihrem Beruf praktisch unmöglich ist.

Es gibt viele Gründe für flexibles Arbeiten. Die Mitarbeiter erhalten mehr Autonomie und haben weniger Zeitdruck, private Angelegenheiten können besser koordiniert werden. Dies ist im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Verbesserung der Arbeitseffizienz von großer Bedeutung. Heimarbeit erspart lange Arbeitswege und somit Stress und Zeit. Kein Wunder also, dass flexibles Arbeiten gerade von Menschen mit langen Pendelzeiten gerne angenommen wird.

In Deutschland ist Home-Office nicht sonderlich beliebt

Doch nicht jeder nutzt diese Möglichkeit. Von den europäischen Arbeitnehmern mit der Option des flexiblen Arbeitens nutzen 30,7 % selten oder nie diese Möglichkeit, 12,7 % machen an höchstens einem Tag pro Monat Home-Office. Die Deutschen stehen hier ganz vorne: 28,2 % der Befragten nutzen die Option der Heimarbeit überhaupt nicht.

Blickt man auf das Lebensalter, so profitieren in Deutschland am ehesten die Beschäftigten über 45 Jahre von Heimarbeit: 23,2 % dieser Altersgruppe arbeiten mehrere Tage in der Woche außerhalb der Unternehmensräume. Die Altersgruppe von 30-45 arbeitet mit 20,3 % am ehesten einmal wöchentlich von zu Hause aus.

„Flexibles Arbeiten wird nur einen begrenzten Beitrag zur Lösung des Mobilitätsproblems leisten“, so Sigurd Seifert, Director of Marketing and Business Development bei SD Worx. „Neben der Heimarbeit müssen noch viele andere Dinge getan werden, um das Problem der Mobilität insgesamt anzugehen. Ergänzend zu einer kohärenten und stimmigen staatlichen Mobilitätspolitik müssen die Arbeitgeber auch eine ausgefeilte integrale Mobilitätspolitik für Arbeitnehmer in Betracht ziehen, welche die Zugänglichkeit der angebotenen Möglichkeiten, die Pendelthematik und die Transportoptionen der Arbeitnehmer ganzheitlich angeht.“

Über die Umfrage

Die Europe-LTD-Umfrage ist ein Fragebogen zu einhundert arbeitsbezogenen Aspekten, welche für die Zufriedenheit, Motivation, Beteiligung und das Engagement der Mitarbeiter relevant sind. Seit 2009 wird die Umfrage jährlich unter 2500 belgischen Arbeitnehmern unter dem Namen NV Belgium durchgeführt. Aufgrund seines internationalen Wachstums erweiterte SD Worx diese Studie 2017 auf Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich und Großbritannien. In diesen Ländern werden jeweils 500 Mitarbeiter befragt.


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