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Hoffentlich ist das Getreide gegen Dürre versichert?

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Adama befragt Praktiker zur Mehrgefahrenversicherung in der Landwirtschaft


Hagel, Sturm und Starkregen, aber auch Starkfrost, Trockenheit und Hitze begleiten Landwirte durch das Jahr. Wenige Minuten Hagelschlag können ein ganzes Jahr Arbeit vernichten. So hat die anhaltende Trockenheit 2018 Feldfrüchte regional langsam verdorren...

Köln, 27.09.2018 (PresseBox) - Hagel, Sturm und Starkregen, aber auch Starkfrost, Trockenheit und Hitze begleiten Landwirte durch das Jahr. Wenige Minuten Hagelschlag können ein ganzes Jahr Arbeit vernichten. So hat die anhaltende Trockenheit 2018 Feldfrüchte regional langsam verdorren lassen und so verlieren Landwirte nicht nur Markteinnahmen, sondern auch die Vorleistungen wie Düngekosten und Ausgaben für Diesel. Gegen Hagelschlag können sich Landwirte seit mehr als 100 Jahre versichern lassen und eine Entschädigung erwarten. Die Schadenregulierung folgt dem eingespielten Ablauf von Meldung, Begutachtung und Auszahlung.

In den letzten Jahren haben Wetterextreme in vielfältiger Weise zugenommen. Der durchschnittliche jährliche Ernteschaden durch Wetterextreme beträgt im langjährigen Mittel nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft aus dem Jahr 2016 bereits über 500 Millionen Euro. Auf Wunsch landwirtschaftlicher Berufsverbände haben die Versicherungsgesellschaften reagiert und bieten neue Mehrgefahrenversicherungen an.

Die wichtigste Frage aber ist: Lohnt sich die Versicherung überhaupt? Schließlich fallen die Prämien bei günstigem Witterungsverlauf als Kosten an. Der Wert der Auszahlung nach einem Schadensfall tröstet aber über einen Totalverlust hinweg. Die Entschädigung kann sogar einen Liquiditätsengpass überbrücken und den Betrieb retten. Landwirte müssen also mit spitzem Bleistift rechnen, ob sich eine Mehrgefahrenversicherung lohnt.

Der Pflanzenschutzspezialist ADAMA Deutschland GmbH aus Köln nahm das Trockenheitsjahr 2018 zum Anlass, Praktiker nach ihren Erfahrungen zu Mehrgefahrenversicherungen zu fragen. Die Online-Umfrage wurde im August 2018 über die Agentur agriExperts des Deutschen Landwirtschaftsverlages realisiert. Demnach rechnen die Landwirte genau, sind offen für neue Risikoabsicherungen, können aber die Effekte nur schwer einschätzen.

Die Antworten verweisen auf viele offene Fragen. Nach einzelnen Stichworten ausgewertet, fehlen bei 22 Prozent von 93 teilnehmenden Landwirten Erfahrungen mit der Mehrgefahrenversicherung. Wo Erfahrungen vorhanden sind, teilen sich die Beurteilungen jeweils zur Hälfte in „gute“ und „schlechte“. Ein Fünftel der befragten Landwirte hält die Angebote für „sinnvoll“ und künftig bedeutend. Selbst diejenigen, die noch keine Erfahrungen gesammelt haben: „Erfahrungen damit habe ich noch keine. Ich glaube aber, dass solche Versicherungen künftig stärker an Bedeutung gewinnen werden, denn mit Wetterextremen ist immer häufiger zu rechnen.“

Dem Streben nach betrieblicher Risikoabsicherung steht jedoch eine deutliche Skepsis über hohe Prämien entgegen. 24 Prozent der Landwirte befürchten oder geben nach entsprechender Sichtung von Angeboten an, neue Wetterversicherungen sind zu teuer und damit unrentabel. Einer Antwort nach, scheint die Bereitschaft zum Abschluss einer Versicherung mit den Jahren zu sinken, in denen kein Schadensereignis auftritt.

Die Landwirte geben den Versicherungen auch konkrete Hinweise über die Gestaltung solcher Verträge. Die Vereinbarungen müssen flexibel, einfach und der Auszahlungsmodus nachvollziehbar sein. Die Begutachtung muss der Situation auf dem Betrieb entsprechen und dürfe nicht regional pauschaliert werden.

Das „Preis-Leistungs-Verhältnis muss passen“, wie ein Landwirt schreibt. Dann sind seine Berufskollegen durchaus gewillt, diese betriebliche Risikoabsicherung einzuschlagen: „Sturm, Hagel und Starkregenversicherung sind bei den Wetterkapriolen fast Pflicht“, teilt ein Landwirt mit. Bei einer „Pflichtversicherung“ blieben die Beiträge günstig, ergänzt ein anderer. Lediglich fünf Prozent fordern für die Prämien einen Zuschuss vom Staat.


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