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Hybridbau: Verbindung aus Holz und Beton eröffnet neue Dimensionen

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Holz und Beton sind Baumaterialien, die selten in einem Atemzug genannt werden, da sie konträre Vorstellungen hervorrufen: Beton steht für große, eher moderne Immobilien. Holz dagegen gilt als Inbegriff von Wärme und Behaglichkeit. Die Kombination aus beiden Materialien eröffnet gerade im Objektbau ganz neue Möglichkeiten.



Bauen mit Holz war nach 1945 lange Zeit kein Thema unter Bauherren und Architekten. Zu deutlich hatten sie die brennenden Städte des Zweiten Weltkriegs vor Augen. Der leicht zu verarbeitende Baustoff Beton dagegen erwies sich als vergleichsweise immun gegen Flammen und hatte auch deshalb in den Wirtschaftswunderjahren Konjunktur. Erst in den 1960er-Jahren begann allmählich die Rückbesinnung auf den nachwachsenden Baustoff Holz. Die Umweltbewegung der 1980er-Jahre verschaffte dieser Entwicklung noch mehr Rückenwind. Inzwischen boomt das Bauen mit Holz erneut.

 

Heute lässt der Holzskelett- und Rahmenbau Gebäude in einer Größe entstehen, an die mit diesem Material lange Zeit nicht zu denken war. Da die Innenwände bei dieser Bauweise keine tragende Funktion einnehmen, lassen sich Grundrisse flexibel realisieren. Gebäude mit Holzwänden und Betondecken nutzen die spezifischen Vorteile beider Baustoffe: So lassen DX-Decken größere Spannweiten und Geschosshöhen zu, als das bei Holz allein der Fall wäre. Sie sind belastbarer und weisen bessere Werte im Schwingungsverhalten und beim Lärmschutz auf. Mit der Feuerwiderstandsklasse REI 90 sind Betondecken so gut wie resistent gegen Flammen. Unterm Strich wiegen sie weniger als vergleichbare Holz-Ausführungen mit Schalldämmung und Brandschutz.

 

Inzwischen sind standardisierte Häuser mit bis zu sieben Geschossen und verschiedenen Grundrissen auf dem Markt. Die Nutzungsformen sind vielfältig. Vom Mehrfamilienhaus über das Büro- und Geschäftshaus bis hin zur Seniorenresidenz ist alles möglich. Erste große Projekte im Hybridbau sind bereits realisiert. So steht in Hanau das derzeit höchste Hybrid-Mehrfamilienhaus mit sieben Geschossflächen, ein fünfstöckiges Gebäude ist in Erlangen zu finden. Ein Beispiel für ein Büro- und Geschäftshaus ist das Leuchtturmprojekt H7 am Stadthafen von Münster. Auch in London wollen die Planer hoch hinaus: Dort wird gerade ein circa 300 Meter hohes Gebäude mit einer Nutzfläche von über 6.000 Quadratmetern mit 50 Wohneinheiten und 1.000 Quadratmetern Gewerbefläche konzipiert.

 

Als Marktführer für Fertigdecken im Betonbereich hat Dennert Baustoffwelt bereits auf die besonderen Anforderungen im Holzbau reagiert. Das Unternehmen hat eine leichte Version der Betondecke entwickelt. Sie verfügt über eigens entwickelte statische Verbindungen zur Holzaußenwand und lässt sich trocken verbauen. Bei Bedarf gewährleisten Leitungssysteme eine kontrollierte Be- und Entlüftung. Bei Heiz-Kühl-Decken sorgt ein werkseitig in die Decken integriertes Rohrnetz für die richtige Raumtemperatur und einen niedrigen Verbrauch – so wird die Klimaanlage überflüssig. Dennert Baustoffwelt plant für 2019 wieder einen Fachkongress zu diesem Thema. Weitere Informationen auf beton-trifft-holz.de.

 

 


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Torsten Küster (Tel.: +4993658819640), verantwortlich.


Keywords: Dennert Baustoffwelt, Hybridbau, Holz, Beton

Pressemitteilungstext: 383 Wörter, 2976 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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