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Marketing-Werkzeugkasten 2019: Sechs Trends, die keine mehr sind

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. 1. Voice Search Die Sprachassistenten haben einen holprigen Start in Deutschland hingelegt – und lange war man sich nicht sicher, ob das wirklich was wird. Mittlerweile ist klar: JA, das wird was! Laut Campaignlive werden im Jahr 2020 schon 50% aller...

München, 20.12.2018 (PresseBox) - .

1. Voice Search

Die Sprachassistenten haben einen holprigen Start in Deutschland hingelegt – und lange war man sich nicht sicher, ob das wirklich was wird. Mittlerweile ist klar: JA, das wird was! Laut Campaignlive werden im Jahr 2020 schon 50% aller Suchanfragen Voice-Searches sein. Und Mediapost sagt aus, dass schon jetzt ein Viertel aller Bing-Suchen Voice-Searches sind. Die Hands-Free-Steuerung von Geräten und Suchmaschinen ist im Anmarsch - mit riesengroßen Schritten.

Passend dazu haben wir bereits im Sommer ein Booklet publiziert, das den Umgang mit Voice Search in Hinblick auf SEO und SEA behandelt. Wer seinen E-Commerce-Shop fit für Voice machen möchte, dem sei ein Klick auf das Booklet empfohlen!

2. Social Media Stories

Stories sind in aller Munde. Oder besser gesagt, in aller Handys. Snapchat legte den Grundstein für dieses Format. Und dann folgte eine beispiellose Copy & Paste-Geschichte. Zuckerberg und Spiegel (Evan) können sich nicht einigen, Instagram veröffentlicht eine Stories-Funktion, die der Snapchats verblüffend ähnlich ist und innerhalb kürzester Zeit zieht auch Facebook nach. Mittlerweile ist sogar YouTube auf den Zug aufgesprungen.

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Denn gerade für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, aus FOMO (fear of missing out) Nutzen zu schlagen. Denn die Nutzer müssen dabeibleiben und zuschauen, da die Inhalte sich nach einer gewissen Zeit selbst zerstören. So sind Stories zu einem der geeignetsten Formate für Branding & Awareness geworden.

Was wir als Online Marketing Agentur zum Thema "Custom" und "Conversational" Content zu sagen haben, hat der BVDW im aktuellen Social Media Kompass abgebildet.

3. Programmatic Advertising

In 2017 wurde für digitale Werbung erstmals mehr ausgegeben als für TV. Der Trend zeigt weiterhin in die Richtung, dass der Kanal "digital" auch "klassisch" irgendwann überholen wird. Doch hier muss gar nicht von Kannibalisierung oder einem Kampf gesprochen werden. Denn was wir herausgefunden haben ist - Achtung Spoiler: Das Internet beflügelt die Möglichkeiten der klassischen Werbung. Klingt verrückt, aber funktioniert! Laut eMarketer werden in 2020 immerhin 90% aller Display Ads programmatisch ausgespielt (in den USA). Deutschland wird da ein wenig hinterherhinken, aber mit Sicherheit in dieselbe Richtung laufen. Wie man Synergien jetzt schon nutzen kann, haben wir in einem unserer Dezember-Beiträge bereits behandelt. Reinschauen lohnt sich!

4. Personalisierung

Bitte melden, wer glaubt, dass Personalisierung von Werbemitteln die Beziehung zwischen Kunde & Brand entscheidend verbessern kann. Wer jetzt seinen Finger in der Luft hat, gehört zu den 96%, die das ebenfalls glauben. Marketo hat das sogar belegt, denn laut einer Studie funktionieren (a.k.a "klicken") personalisierte, durch bestimmte Trigger ausgelöste E-Mails 3x besser, als generisch "massenhaft Rausgeschossene".

Wer sich fragt "Wie - personalisiert?", dem sei der Techblog von Netflix angeraten. Dort wird dieses Prinzip gut beschrieben. Basierend auf Informationen, die man über den Nutzer bereits besitzt, vorgestellte Filme und Serien zu personalisieren, um so für höhere Zuschauerzahlen zu sorgen, ist ein klasse Beispiel. "Personalized artwork" nennt man das bei Netflix.

5. Influencer Marketing

Im Jahr 2017 haben wir bei iCrossing bereits eine Abhandlung (zu finden im BVDW Social Media Kompass 2017/2018) darüber geschrieben, ob Influencer jetzt eigentlich wirkliche Influencer sind, oder ob sie im Prinzip den falschen Titel verpasst bekommen haben.

Denn ein wirklicher Meinungsführer lässt sich ja eigentlich nichts sagen. Sondern polarisiert und definiert vor allem durch eine eigene Meinung.

Was für uns feststeht ist, dass in 2019 Glaubwürdigkeit endgültig eine größere Rolle spielen wird, als Reichweite. Gleichzeitig werden Unternehmen wohl mehr Geld in Influencer investieren, als jemals zuvor. Die Crux ist also, "die Richtigen" auszuwählen.

6. Mobile

Jawohl - Mobile. Macht ja auch Sinn - schließlich werden Funktionen auf Geräten, die jeden Tag milliardenfach genutzt werden, weiterentwickelt. Und passend zum Sprachassistenten, werden laut Gartner in 2020 wohl ein Viertel aller Kundenservice-Aktivitäten durch Chatbots abgewickelt werden. Das könnte dafür sorgen, dass zwei Jahre später ein Unternehmen im Schnitt 8 Mio. $ im Jahr sparen könnte. Wer erinnert sich noch an die Google Präsentation, bei der CEO Sundar Pichai den Anruf beim Friseur demonstrierte? Hinterher hieß es, dieser Assistent soll sich in Zuku nft zu Beginn eines Telefonats als "nicht menschlich" zu erkennen geben. Das Gleiche fordert die deutsche Bundesregierung jetzt auch für Social Bots. Eine Kennzeichnungspflicht soll Verwirrung verhindern.

Aber trotz aller netten Gadgets und Hilfsmittelchen bleibt Google natürlich eine Suchmaschine. Und sorgt mit stets neuen Algorithmen, Anpassungen und Ideen dafür, dass auch SEO sich als Disziplin immer weiter entwickelt.

Wir haben all das in unserem SEO Handbuch aufgeschrieben, anschaulich erklärt und zum Spaß sogar noch eine Mythbuster-Abteilung mit eingebaut.

Wir wünschen besinnliche Feiertage!


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