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Biogasrat+ e. V. |

Über 90 % weniger Feinstaub im Verkehr mit Biomethan

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Biogasrat+: Brauchen grüne Gasmobilitätsstrategie mit Bio-CNG und Bio-LNG


Berlin, 30.01.2019. „Es gibt bereits heute bessere Alternativen zu Fahrverboten, die umgehend für effektiven Klima- und Gesundheitsschutz im Mobilitätssektor sorgen könnten, die Politik muss nur endlich handeln“, erklärt Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V. anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag, in der sich der Umweltausschuss mit möglichen Fahrverboten befasst.



Gemeint sind alternative, erneuerbare Kraftstoffe, wie Biomethan, das als nachhaltig erzeugter und zertifizierter flüssiger und gasförmiger Kraftstoff in relevanten Mengen in Deutschland für den Einsatz im Kraftstoffsektor bereitsteht. Genutzt in etablierten Motorkonzepten, reduziert Biomethan als gasförmiger (Bio-CNG) oder flüssiger (Bio-LNG) Treibstoff die Emissionen von CO2, Stickoxiden und Feinstaub um mehr als 90 %, so der Verband. „Auch die letzten Meldungen des Umweltbundsamtes an die EU-Kommission haben bestätigt, dass die Emissionen im Verkehrssektor weiter ansteigen“, betont Hochi, „dabei könnte auch das Schmuddelkind der Energiewende umgehend klimafreundlicher werden.“

Der Klimaschutzplan 2050 sieht für den Verkehrssektor eine Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase um 40-42 % gegenüber 1990 vor. „Diese ehrgeizigen Ziele sind nur mit der konsequenten Umsetzung einer grünen Gasmobilitätsstrategie zu erreichen, in der Legislative, Exekutive sowie Biokraftstoffproduzenten an einem Strang ziehen und die Marktentwicklung weiter voranbringen“, appelliert Hochi an die Bundestagsabgeordneten. Dazu gehören aus Sicht des Biogasrat+ e.V. kurzfristig die
Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote um jährlich 2 Prozent auf 16 Prozent bis zum Jahr 2030 sowie die Einführung einer ambitionierten Unterquote für fortschrittliche Biokraftstoffe ab 2019 in Höhe von 0,3 Prozent. Darüber hinaus sind Investitionsanreize für die weitere Fahrzeugentwicklung und der Ausbau der Tankstelleninfrastruktur unverzichtbar. Zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verbraucherakzeptanz, wie u.a. die transparente Preisauszeichnung an der Tankstelle, machen dem Verbraucher die Kostenvorteile von Biomethan gegenüber fossilen Treibstoffen deutlich.

Weitere ausführliche Informationen zur grünen Gasmobilitätsstrategie finden Sie hier:
https://www.biogasrat.de/2018/12/14/eckpunkte-gruene-gasmobilitaetsstrategie/

https://www.biogasrat.de/2018/11/16/positionspapier-gruene-gasmobilitaetsstrategie/

 

 

Kurzinformation Biogasrat+ e.V.

Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.

 

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
karin.retzlaff@biogasrat.de
Tel.: +49 30 206 218 100


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Karin Retzlaff (Tel.: +49 30 206 218 100), verantwortlich.


Keywords: grüne, gasmobilität, grünes gas, verkehrssektor, biomethan

Pressemitteilungstext: 343 Wörter, 3407 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Biogasrat+ e. V.

Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.


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