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Kunststoffindustrie: Erste Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung

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Erwartungen für erstes Halbjahr 2019 getrübt / Größte Herausforderung Personalsuche / Politische Turbulenzen verursachen Unsicherheiten


Kunststoffindustrie: Erste Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung / Erwartungen für erstes Halbjahr 2019 getrübt / Größte Herausforderung Personalsuche / Politische Turbulenzen verursachen Unsicherheiten

Bad Homburg, 05. Februar 2019 – Nach vier Jahren des Aufschwungs sind erste Anzeichen einer Konjunktureintrübung in der deutschsprachigen Kunststoffbranche sichtbar. Die Erwartungen an das erste Halbjahr 2019 fallen entsprechend zurückhaltend aus.



Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“ als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoffkonjunktur, an der sich 545 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.

Im zweiten Halbjahr 2018 verliefen die Geschäfte bei lediglich 27 Prozent der Unternehmen besser als im ersten Halbjahr, schlechter lief es bei dagegen bei 35 Prozent. Noch im Juli 2018 rechneten nur 23 Prozent mit einer schlechteren Entwicklung. Tendenziell entwickelten sich die Geschäfte bei kleinen Unternehmen besser als bei größeren.

Die Erwartungen an das erste Halbjahr 2019 sind wenig optimistisch, aber von Schwarzmalerei weit entfernt. 29 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäfte, 23 Prozent gehen von einer gegenteiligen Entwicklung aus. Der KI-Erwartungsindex notiert bei 90,7 Punkten gegenüber 93,4 Punkten im Juli 2018.

Die größte Herausforderung 2019 stellt erstmals die Personalsuche dar. 54 Prozent der befragten Unternehmen nennen diesen Faktor noch vor den Materialkosten, die bislang als größte Herausforderung galten.

Im zurückliegenden Halbjahr zeigten sich klare Unterschiede zwischen Groß- und Kleinunternehmen im Hinblick auf die Beschäftigung. 42 Prozent der größeren Unternehmen stellten zusätzliches Personal ein. Auch beim Stellenabbau sind Großunternehmen mit 10 – 12 Prozent aktiver, während kleinere Unternehmen die Beschäftigungszahlen stabil hielten. Dies gilt auch für die Personalplanung 2019: 3 Prozent der Kleinunternehmen wollen Stellen abbauen, verglichen mit 18 Prozent der Großunternehmen.

Sorgen bereiten den Unternehmen aktuell die globalen wirtschaftspolitischen Entwicklungen, rund um Brexit und US-Protektionismus. 62 Prozent der Unternehmen erwarten negative Einflüsse durch die amerikanische Handelspolitik. Weniger dramatisch, aber dennoch beachtlich: 49 Prozent der Unternehmen erwarten negative Einflüsse auf die eigene Geschäftsentwicklung durch den Brexit. Nur 4 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, vom Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wirtschaftlich zu profitieren.

Besonders empfindlich treffen die Entwicklungen der Branche die Kunststoffverarbeiter in der Automobilindustrie. 52 Prozent rechnen 2019 mit schlechteren Geschäften bedingt durch Dieselskandal, WLTP und Absatzproblemen in China.

 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Die Erwartungen für das zweite Halbjahr waren schon zurückhaltend. Die schlechtere Geschäftsentwicklung bei 35 Prozent der Unternehmen überrascht dennoch.

 

 

Bildunterschrift: Kleinunternehmen planen 2019 eine stabile Beschäftigungszahl.

 

Über die KI Group

Die KI Group versorgt mit den zugehörigen Unternehmen Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH, KunststoffWeb GmbH und Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG bereits seit über 45 Jahren Führungskräfte in der deutschen und europäischen Kunststoffindustrie mit entscheidungswichtigen Business-Informationen. Zum aktuellen Leistungsspektrum gehören umfangreiche Online-Portale in deutscher und englischer Sprache, Print-Newsletter, die Fachzeitschrift K-PROFI sowie die offizielle deutschsprachige Messezeitung der K 2019. Das Angebot umfasst u.a. Kunststoffpreise (Kontrakt und Spot), TradingReporte, Kapazitäten-Daten, Markt- und Anwenderberichte, tägliche Nachrichten, E-Mail-Services sowie spezielle Analyse-Tools für Preisrecherchen und -vergleiche. Ergänzt wird es durch vielfältige Services in Consulting, Weiterbildung, Seminaren und Marktforschung rund um das Thema Kunststoffeinkauf. Die KI Group nimmt seit über 20 Jahren eine führende Position beim Thema Kunststoffpreise ein. Mit einem einzigartigen Netzwerk aus Produzenten, Distributeuren/Händlern und Verarbeitern hat sie engen Kontakt zu vielen Hundert Marktteilnehmern, um Preis- und Marktdaten zu ermitteln. Die KI-Preisindizes sind industrieweit akzeptiert und in die Gleitklauseln unzähliger Lieferverträge eingebunden. Mehr als 5.500 europäische Unternehmen vertrauen bereits den Daten und Berichten.

Veröffentlichung honorarfrei – Beleg erbeten

Pressekontakt

Stefanie Kämpfe-Mundo, Marketing Manager, stefanie.kaempfe-mundo@kiweb.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefanie Kämpfe-Mundo (Tel.: 0617296060), verantwortlich.


Keywords: Kunststoffbranche, KI Dialog, Brexit, Beschäftigung

Pressemitteilungstext: 532 Wörter, 4634 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH

Seit über 46 Jahren versorgt „KI – Kunststoff Information“ Führungskräfte in der deutschen und europäischen Kunststoffindustrie mit entscheidungswichtigen Business-Informationen. Das Leistungsspektrum umfasst einen wöchentlich erscheinenden Print-Newsletter sowie ein umfang-reiches Online-Portal. Zum Angebot gehören u. a. Kunststoff-Preise, Marktberichte, tägliche Nachrichten, E-Mail-Services, Analyse-Tools und ein Online-Archiv. Im Rahmen des KI-Dialogs befragt KI seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.
Der Branchendienst „KI – Kunststoff Information" zählt in Deutschland zu den wichtigsten Medien für die Kunststoffindustrie und hat die höchste Anzahl bezahlter Abonnements aller entsprechenden Publikationen. Die KI-Preisindizes sind industrieweit akzeptiert und in die Gleitklauseln unzähliger Lieferverträge eingebunden. Mehr als 5.500 europäische Unternehmen vertrauen den Daten und Berichten von KI. Weitere Informationen finden Sie unter www.kiweb.de.


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