Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
8com GmbH & Co. KG |

Achtung Phishing: Gefälschte Amazon-Mails

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Erneut ist der Versandhändler Amazon Opfer einer Phishing-Welle geworden / Unbekannte versenden perfekt nachgebildete E-Mails, um persönliche Daten der Kunden zu stehlen


Mit gefälschten E-Mails haben es Cyberkriminelle aktuell auf deutsche Kunden des bekannten Versandhändlers Amazon abgesehen. Mit Betreffen wie „Mögliche Sperrung Amazon.de“ oder „Amazon | Neue gesetzliche Regulierungen“ verschicken Unbekannte Nachrichten...

Neustadt an der Weinstraße, 15.02.2019 (PresseBox) - Mit gefälschten E-Mails haben es Cyberkriminelle aktuell auf deutsche Kunden des bekannten Versandhändlers Amazon abgesehen. Mit Betreffen wie „Mögliche Sperrung Amazon.de“ oder „Amazon | Neue gesetzliche Regulierungen“ verschicken Unbekannte Nachrichten im Namen des Konzerns und fordern die Empfänger dazu auf, ihre persönlichen Daten zu überprüfen. Dabei fällt es den Betroffenen oft schwer auszumachen, dass es sich bei der Nachricht um eine Fälschung handelt – den Betrügern ist es nämlich gelungen, die E-Mail-Adressen und das Design der Nachricht so zu fälschen, dass sie täuschend echt wirken. Derzeit sind verschiedene Phishing-Mails im Namen von Amazon im Umlauf, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Datendiebstahl.

Nach einer personalisierten und korrekten Anrede werden die Kunden dazu aufgefordert, ihre Daten zu verifizieren. Als Erklärung dafür werden Gründe wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), ein aktualisiertes Konzept zum Schutz der Kundendaten oder nicht autorisierte Zahlungen genannt. Deshalb wolle der Versender einen Datenabgleich durchführen. Geschehe dies nicht, müsse der Kunde mit einer Sperrung des Kontos rechnen. Zur Bestätigung der persönlichen Daten soll auf einen Button mit der Aufschrift „weiter zur Bestätigung“ geklickt werden, der wiederum auf eine gefälschte Internetseite führt. Auch diese Webseite ist eine sehr gute Fälschung, die Betroffene schnell in die Falle lockt – dabei sollten Domains wie „kunden-legitimation-de.com/“ oder „amasecur.top/“ stutzig machen. Wer sich einloggt, übermittelt im ersten Schritt seinen Benutzernamen und sein Passwort an die Betrüger. Doch damit nicht genug: Nach dem Log-in wird man dazu aufgefordert, Adresse, Kreditkarteninformationen, Verfügungsrahmen und Bankverbindungen anzugeben, um das Kundenkonto auf den aktuellen Stand zu bringen. Nun ist es den Cyberkriminellen möglich, die übermittelten Daten zu nutzen, um auf Kosten der Betroffenen einzukaufen oder mit den geklauten Identitäten online Straftaten zu begehen.

Was kann man tun, wenn man auf die Masche reingefallen ist und seine persönlichen Daten bereits eingegeben hat? Wichtig ist, schnell zu handeln. Im ersten Schritt sollte man sich mit dem Kundenservice des Versandhändlers in Verbindung setzen und auf den Betrug hinweisen, damit Cyberkriminelle daran gehindert werden, mit den gehackten Amazon-Konten einzukaufen. Danach sollten betroffene Kredit- oder Bankkarten gesperrt werden. Wenn möglich, sollte auch das alte Kennwort geändert und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden. Diese macht es Hackern nahezu unmöglich, sich in fremde Konten einzuloggen – sogar, wenn das Passwort bekannt ist.

Leider ist der Empfang von Phishing-Mails nicht hundertprozentig vermeidbar. Es empfiehlt sich allerdings, einen Spam-Filter für seine E-Mail-Konten einzurichten. Werden Sie aufgefordert, sich mit ihrem Benutzerkonto bei einem Onlinedienst anzumelden, nutzen Sie außerdem nicht den in der E-Mail angegebenen Hyperlink. Bei der Zielseite könnte es sich um eine gefälschte Webseite handeln. Melden Sie sich stattdessen immer über die offizielle Webseite des vermeintlichen Absenders an.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 432 Wörter, 3296 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von 8com GmbH & Co. KG lesen:

8com GmbH & Co. KG | 24.10.2019

BSI-Lagebericht: Bedrohungslage weiter angespannt


Neustadt an der Weinstraße, 24.10.2019 (PresseBox) - In der vergangenen Woche stellten Innenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2019 vor. Darin zusammengefasst sind alle Erkenntnisse zur Gefährdungslage der IT-Sicherheit in Deutschland, die zwischen dem 01. Juni 2018 und dem...
8com GmbH & Co. KG | 21.08.2019

Der Klang der Tasten – Online-Passwörter durch Abhören gehackt


Neustadt an der Weinstraße, 21.08.2019 (PresseBox) - Was wäre, wenn Betrüger Ihr Passwort nicht durch einen Cyberangriff oder die Übernahme der Hardware erbeuten, sondern einfach, indem sie zuhören, während Sie tippen?Unwahrscheinlich? Leider nicht! Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Hacker Passwörter nur am Klang der Tastenanschläge identifizieren können. So benutzen Cyberkriminelle ...
8com GmbH & Co. KG | 17.04.2019

Emotet: Trojaner weiterhin nicht zu stoppen


Neustadt an der Weinstraße, 17.04.2019 (PresseBox) - Der gefährliche Trojaner „Emotet“ hält Unternehmen, Behörden und Privatpersonen auf Trab. Bereits im Dezember 2018 warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstmals vor der Malware. Stoppen konnte den Trojaner bisher niemand, er breitet sich unaufhaltsam weiter aus.Emotet wurde ursprünglich als Banking-Schad...