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Inkasso – Was ist eigentlich Inkasso?

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Der Begriff Inkasso bezeichnet die geschäftsmäßige Beitreibung oder Einziehung fälliger Forderungen. 



Der Begriff Inkasso bezeichnet die geschäftsmäßige Beitreibung oder Einziehung fälliger Forderungen. Ein Inkassofall entsteht, wenn Forderungen, wie offene Rechnungen, nicht bezahlt werde. Inkassobüros helfen Unternehmen dabei, offene Forderungen beizutreiben und das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Offene Rechnungen sind ärgerlich. Sie beeinträchtigen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und verursachen hohe Kosten. Bleiben Kundenzahlungen aus, können eigene Verbindlichkeiten nicht pünktlich beglichen werden, für Darlehen oder Überziehungen können Zinsen anfallen. Der Verwaltungsaufwand für die interne Überwachung der offenen Forderungen und für das Mahnwesen ist sehr Ressourcen aufwendig. Jeder Betrieb ist daher gut beraten, ein effektives Forderungsmanagement aufzubauen. Ein bekanntes Instrument für den Forderungseinzug ist das Inkasso. Grundlage für das erfolgreiche Eintreiben der offenen Beträge über das Inkasso sind die korrekt ausgestellten Rechnungen des Unternehmens. Die Dienstleistung muss unstreitig erbracht bzw. die Ware ausgeliefert worden sein. Die Gewichtung der Arbeit von Inkassobüros liegt aber nicht nur auf dem Eintreiben der Außenstände, sondern auch auf der Vermittlung zwischen Gläubiger und Schuldner. Mahnungen an den Gläubiger müssen nicht zwingend zugestellt worden sein. In Deutschland ist das Erbringen von Inkassoleistungen gemäß des Rechtsberatungsgesetzes erlaubnispflichtig. Daher haben sich vor allem Rechtsanwaltskanzleien auf das Forderungsinkasso spezialisiert.

Von der Erfahrungen von Experten profitieren.

Das Tätigkeitsfeld eines Inkassounternehmens lässt sich grob in drei Bereiche unterteilen: das außergerichtliche Inkasso, das gerichtliche Mahnverfahren und die Zwangsvollstreckung.
Hier setzt die wichtige Bedeutung von Inkasso zu Ihrem Vorteil ein. Ein Inkassounternehmen verfügt über Möglichkeiten zur Überprüfung der Bonität. Liegen bereits vielfach Vollstreckungen und entsprechende Schufa-Einträge bei einem Schuldner vor, so ist zu klären, welche Wege zur Forderungseintreibung noch sinnvoll sind. Ein Inkasso-Service hat den Vorteil, dass ein Unternehmen kein Personal für Inkassotätigkeiten zur Verfügung stellen muss und dabei Fixkosten sparen kann. Der Inkassodienstleister sorgt dafür, dass berechtigte Forderungen erfüllt werden. Er bringt den Schuldner dazu, eine Rechnung zu bezahlen, die aus einer erbrachten Leistung des Unternehmens resultiert. Erhalten Schuldner Zahlungsaufforderungen eines Inkassounternehmens, können sie schuldbefreiende Zahlungen nur noch an das beauftragte Unternehmen leisten. Inkassobüros können sonst Mahnverfahren einleiten und Vollstreckungen veranlassen.

Was kann ein Inkassounternehmen für einen selbst tun?

Inkasso bedeutet auch hier, dass Arbeit abgenommen wird. Ein Inkassobüro kümmert sich unter anderem um Folgendes:

- Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides

- Ausstellen des Vollstreckungsbescheides

- Beauftragung eines Gerichtsvollziehers

- Betreuung der Lohnpfändung bis zur Kontenpfändung

Dabei gibt es verschiedene Wege, die rasch und ohne Umschweife zum Ziel führen können. Pfändungen in vorhandenes Vermögen, ja sogar eine Zwangshypothek auf Immobilien mit einer nachfolgenden Versteigerung werden in Betracht gezogen und gegebenenfalls veranlasst, damit man zu seinem Geld kommt.

Das außergerichtliche Vorgehen

Werden Rechnungen nicht innerhalb der genannten oder gesetzlich automatisch eintretenden Frist bezahlt, ist der Mahnlauf fällig. Verläuft dieser ergebnislos, müssen weitere Schritte eingeleitet werden. Es wird geprüft, ob der Schuldner zahlungsfähig ist, wobei sämtliche Schuldnerregistereinträge der Amtsgerichte, veröffentlichte Insolvenzzahlen und laufende Inkasso-Fälle berücksichtigt werden. Indem die komplette Durchführung des außergerichtlichen Verfahrens an ein Inkassobüro übertragen wird, spart dies nicht nur Zeit, sondern verleiht der berechtigten Forderung auch Brisanz. Oft genügt alleine ein Mahnschreiben auf dem Briefpapier eines renommierten Inkassodienstleisters, um die Ernsthaftigkeit der Forderungsansprüche zu untermauern. Erfahrungsgemäß werden die meisten der offenen Forderungen schon nach der ersten oder zweiten Inkassomahnung beglichen.

Das gerichtliche Verfahren und Zwangsvollstreckung

Das gerichtliche Verfahren setzt nach dem außergerichtlichen Inkasso ein. In der Regel wird jetzt ein Mahnbescheid beim Amtsgericht beantragt, um die unbezahlte Rechnung einzufordern. Reagiert der Schuldner nicht, hat man zum Schluss einen Titel in der Hand, mit dem man eine Zwangsvollstreckung veranlassen können. Besteht Aussicht auf Erfolg, wird in der Regel bei unstreitigen Forderungen die Titulierung und Zwangsvollstreckung in das bewegliche und unbewegliche Vermögen des Schuldners eingeleitet und das Inkasso begleitet den Kunden im gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahren. Legt der Schuldner jedoch Widerspruch ein, kann es für Gläubiger und Schuldner vor Gericht gehen. Ein professionelles Inkassounternehmen überprüft, welche Maßnahme die effizienteste sein wird. Hier setzen die Erfahrung eines Inkassobüros ein, damit die richtige Entscheidung getroffen wird.

Wenn der Schuldner trotz Mahn- bzw. Vollstreckungsbescheid nicht zahlt, übernimmt ein Gerichtsvollzieher die Vollstreckung. Er pfändet, soweit vorhanden, das bewegliche Vermögen des Schuldners. Bleibt der Pfändungsversuch erfolglos, wird das Verfahren zur Abgabe der Vermögensauskunft eingeleitet. Dort muss der Schuldner an Eides statt versichern, welches pfändbare Vermögen er besitzt. Falls er sich weigert, ergeht eine Haftandrohung und in letzter Konsequenz wird der Schuldner in Zwangshaft genommen. Dem Vermögensverzeichnis zu entnehmenden Forderungen des Schuldners gegen Dritte (z.B. Lohnforderungen gegen den Arbeitgeber) können nun durch den bei Gericht zu erwirkenden Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gepfändet werden.

Das Inkassounternehmen - Arbeitserleichterung und Vorteil für sich selbst

Die Vorteile für einen liegen klar auf der Hand: Als kaufmännisch orientierter Dienstleister sorgt ein Inkassobüro dafür, dass jeder anfallende Schritt unverzüglich in Ihrem Sinne ausgeführt wird. Folgende Eigenschaften sind bei einem Inkassounternehmen am wichtigsten. Seriosität, Professionalität und Legalität. Diese Werte sind für ein Inkassounternehmen selbstverständlich, zeigt aber, welchen Ruf die Branche genießt.

Nur zweckorientiertes, qualifiziertes Handeln führt im Forderungsmanagement zum Ziel, denn oft kommt es hier auf kurze Zeitspannen an, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Denn auch hier gilt: Ist die Konkurrenz schneller, liegen andere Gläubiger vielleicht schon in der Rangliste vor einem und man hat im wahrsten Sinne des Wortes das Nachsehen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christopher (Tel.: 0541800180), verantwortlich.


Keywords: Bonität, bonitätsauskunft, debitor, inkasso, inkassodienst, inkassounternehmen, kreditreform, mahnbescheid, mahnwesen, forderungsmanagement

Pressemitteilungstext: 871 Wörter, 7133 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH

Der Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH aus Osnabrück ist ein auf das Mengeninkasso im B2C-Bereich spezialisiertes Inkassounternehmen.


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