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Inkassounternehmen steigern Ergebnis - 5,8 Mrd. Euro rückgeführte Forderungen in 2018 (plus 16 Prozent)

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Inkassounternehmen steigern Ergebnis: 5,8 Milliarden Euro rückgeführte Forderungen im letzten Jahr. 



Inkassounternehmen steigern Ergebnis: 5,8 Milliarden Euro rückgeführte Forderungen im letzten Jahr. Neue Branchenstudie belegt Leistungsfähigkeit der Rechtsdienstleister. Inkassounternehmen haben 2018 5,8 Milliarden Euro der deutschen Wirtschaft wieder zurückgeführt. Das sind 16 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. So lautet das Ergebnis einer neuen Branchenstudie, die der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) jetzt veröffentlicht hat. Inkassodienstleister sind ein Stützpfeiler der Wirtschaft. Sie versorgen alle Branchen mit Liquidität, verhindern Zahlungsausfälle und sichern dadurch Jobs und unternehmerische Existenzen. Damit sind sie gerade jetzt, wo sich die Konjunkturaussichten allmählich eintrüben, ein Garant für die weitere Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Derzeit bearbeiten die Rechtsdienstleister 42,9 Millionen Forderungen – über ein Drittel weniger als noch bei der letzten Untersuchung im Jahr 2016 (67,4 Millionen). Grund für diesen deutlichen Rückgang ist die lange Phase der Hochkonjunktur. Sie hat dazu geführt, dass viele ehemalige Schuldner einen wirtschaftlichen Neuanfang geschafft haben. Dadurch konnten die Inkassodienstleister auch viele alte Forderungen noch realisieren.

Mal angenommen, es gäbe keine Inkassounternehmen. Wie würde »unsere Welt« aussehen?

Es wäre eine ungerechtere Welt. Kritiker sehen das möglicherweise anders. Die müsste man aber mal fragen, ob sie denn bereit wären, für Produkte deshalb höhere Preise zu zahlen, weil andere ihre Rechnungen nicht bezahlen. Man müsste auch fragen, ob sie es richtig finden, wenn Unternehmen, weil ihre Forderungen nicht realisiert würden, in finanzielle Schwierigkeiten geraten und Arbeitsplätze abbauen. Inkassounternehmen die im BDIU Geschäftsprozesse und Wirtschaftskreisläufe im Gleichgewicht halten. Sie sind ein unverzichtbares Regulativ.

84 Prozent der Forderungen richten sich gegen säumige Verbraucher. 2016 lag dieser Wert noch bei 95 Prozent. Aktuell richten sich 16 Prozent der Inkassofälle gegen gewerbliche Schuldner.  Die durchschnittliche Inkasso Mahnung betrifft einen säumigen Verbraucher und basiert auf einem Kaufvertrag, zum Beispiel mit einem Onlineshop. Bis zur ersten Inkasso Mahnung sind drei bis vier Monate nach dem Kauf vergangen. In der Regel mahnt der Gläubiger zweimal selbst, worauf der Schuldner aber nicht reagiert – erst dann erfolgt die Übergabe an das Inkassounternehmen. Die typische Forderungshöhe liegt zwischen 100 und 450 Euro. Positiv für die Verbraucher: Die Rechtsdienstleister arbeiten weitestgehend beanstandungsfrei. Im letzten Jahr erreichten den BDIU nur 733 Verbraucherbeschwerden. Rund ein Drittel davon richtete sich gegen die Hauptforderung. 21 Prozent monierten die Arbeitsweise des Inkassounternehmens, 16 Prozent kritisierten die Höhe der geltend gemachten Kosten. In Relation zum Gesamtbestand der Inkassounternehmen kam damit eine Beschwerde auf 58.527 Forderungen. Die Inkassowirtschaft sichert übrigens nicht nur wirtschaftliche Existenzen – sie schafft auch selbst Arbeitsplätze. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schutz vor Insolvenzen und Jobverlusten

Dramatisch wären aber auch die Folgen für die Wirtschaft. Denn entfiele für Gläubiger die Möglichkeit, zur Realisierung von Forderungen außergerichtlich mit Inkassounternehmen zusammenzuarbeiten, würden Mahnverfahren, nicht zuletzt wenn sie nur mit gerichtlicher Hilfe durchgeführt werden können, wesentlich länger, wahrscheinlich doppelt so lange dauern wie heute. Das hieße auch, dass Gläubiger viel länger auf ausstehende Zahlungen warten müssten. Manche gut aufgestellte Firma mag sich das leisten können. Einigen allerdings würde irgendwann innerhalb dieser Wartezeit das Geld ausgehen, denn die Unternehmen müssen ja weiterhin ihre laufenden Kosten bedienen und zum Beispiel ihre Mitarbeiter bezahlen. Fehlt die Liquidität dafür, bleibt im schlimmsten Fall nur die Insolvenz – wirtschaftliches Potenzial wäre vernichtet, Arbeitsplätze gingen verloren. Auch um solche Szenarien zu verhindern, ist es wichtig, dass Inkassounternehmen ihre Rechtsdienstleistung weiterhin so gut und effizient durchführen können, wie das heute der Fall ist

Fazit: Inkasso – wichtig und völlig normal

Die Dienstleistung, berechtigte Forderungen von einem Inkassobüro einziehen zu lassen, kann jeder nutzen. Das Inkassowesen ist klar gesetzlich geregelt und transparent. Weil dem so ist, sollte man auch als Schuldner bei Post vom Inkassobüro nicht auf stur schalten sondern auf jeden Fall reagieren. Untätigkeit schützt nicht vor eventuellen Konsequenzen. Im Gegenteil. Schnelles Reagieren kann ggf. vor vermeidbaren Folgekosten bewahren. Irren ist menschlich. Auf beiden Seiten. Sollte eine angemahnte Forderung berechtigt sein, muss man zu dem verursachten Schaden stehen. Man sollte mit dem Inkassobüro über Rückzahlungsmodalitäten wie z. B. mögliche Ratenzahlung sprechen. Ist eine Forderung unberechtigt, weil sie vielleicht schon längst nachweislich beglichen wurde, entstehen dem vermeintlichen Schuldner keinerlei Kosten! Eigentlich gilt der Spruch: ‚dein Freund und Helfer‘ einer anderen Berufsgruppe. Die Inkassounternehmen aber helfen der Wirtschaft.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christopher (Tel.: 0541800180), verantwortlich.


Keywords: Bonität, bonitätsauskunft, debitor, inkasso, inkassodienst, kreditreform, mahnbescheid, mahnwesen, forderungsmanagement

Pressemitteilungstext: 692 Wörter, 5492 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH

Der Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH aus Osnabrück ist ein auf das Mengeninkasso im B2C-Bereich spezialisiertes Inkassounternehmen.


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