Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Biogasrat+ e. V. |

Biogasrat+ e.V. begrüßt Kabinettsbeschluss zur 38. BImSchV

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Weitere Maßnahmen notwendig, um Potenziale von Biomethan im Verkehr zu nutzen


Statement von Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e.V.



Berlin, 17.04.2019. Wir begrüßen, dass mit dem heutigen Kabinettsbeschluss nun auch Bio-LNG, also flüssiges Biomethan, auf die Treibhausgasminderungsquote im Verkehrssektor anrechenbar ist. Der Biogasrat+ e. V. hatte sich dafür in der Vergangenheit stark gemacht, verweist aber gleichzeitig darauf, dass die bloße Möglichkeit der Anrechnung auf die THG-Minderungsquote nicht ausreichend ist. Das Bundesumweltministerium kann in seinem Verantwortungsbereich sofort einen wesentlichen Beitrag für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor leisten, es muss jedoch seine Blockadehaltung gegenüber der stärkeren Nutzung von erneuerbaren Kraftstoffen aufgeben und ganz konkrete Änderungen im Bundesimmissionsschutzgesetz vornehmen.

Die Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sprechen für sich: Allein im Jahr 2017 wurden durch Biokraftstoffe 81 Prozent weniger Treibhausgase emittiert und 7,7 Millionen Tonnen CO2äquiv. vermieden. Biomethan ist mit mehr als 91 Prozent an Treibhausgaseinsparungen der Spitzenreiter unter den Biokraftstoffen und stößt im Vergleich zu Erdgas 89 Prozent weniger CO2 aus. Trotzdem stagniert der Anteil der eingesetzten Biokraftstoffe im Verkehrssektor seit Jahren. Damit der Klimaschutzbeitrag von Biokraftstoffen nicht nur eine theoretische Option bleibt, sondern Realität wird, fordern wir

 

·         Die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote um jährlich 2 Prozent ab 2019 auf 16 Prozent bis zum Jahr 2030.

·         Eine ambitionierte Unterquote für fortschrittliche Biokraftstoffe wie Biomethan ab 2019 in Höhe von 0,3 Prozent sowie

·         Die Nutzung konventioneller Biokraftstoffe verbindlich bei 7 Prozent ab 2020 festschreiben.

 

 

Kurzinformation Biogasrat+ e.V.

Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.

 

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
karin.retzlaff@biogasrat.de
Tel.: +49 30 206 218 100


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Karin Retzlaff (Tel.: +49 30 206 218 100), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 325 Wörter, 2964 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Biogasrat+ e. V.

Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Biogasrat+ e. V. lesen:

Biogasrat+ e. V. | 29.05.2019

Biogasrat+ fordert mehr Tempo beim Klimaschutz


Hier sieht der Biogasrat+ e.V. aber nicht allein das Bundesverkehrsministerium in der Pflicht: „Wir fordern die Bundesumweltministerin auf, die politische Verantwortung und Federführung ihres Hauses bei der Treibhausgasminderung im Verkehrssektor auch aktiv wahrzunehmen“, so Hochi. Mit der Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote im Kraftstoffsektor habe das Bundesumweltministerium ...
Biogasrat+ e. V. | 30.01.2019

Über 90 % weniger Feinstaub im Verkehr mit Biomethan


Gemeint sind alternative, erneuerbare Kraftstoffe, wie Biomethan, das als nachhaltig erzeugter und zertifizierter flüssiger und gasförmiger Kraftstoff in relevanten Mengen in Deutschland für den Einsatz im Kraftstoffsektor bereitsteht. Genutzt in etablierten Motorkonzepten, reduziert Biomethan als gasförmiger (Bio-CNG) oder flüssiger (Bio-LNG) Treibstoff die Emissionen von CO2, Stickoxiden u...
Biogasrat+ e. V. | 03.12.2018

Statement: Biogasrat+ e. V. wünscht COP 24-Verhandlungen viel Erfolg


Berlin, 03.12.2018. Anlässlich des heute offiziell in Kattowitz startenden UN-Klimagipfels appelliert der Biogasrat+ e.V. an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der COP 24, bei ihren Beratungen zum Klimaschutz die Potenziale erneuerbarer Energien für eine sofortige und umfassende Minderung von Treibhausgasemissionen stärker zu berücksichtigen. „Angesichts steigender Energieverbräuche weltwe...