Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG |

Die Strompreislüge

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Politik unter der Knute des Irrglaubens


Politik regelt an den Bürgern vorbei statt dem spekulativen Spielen mit Energiekosten Grenzen zu setzen - Verbraucher und andere Marktteilnehmer müssen wieder Vertrauen in die Stabilität der Strom- und Gasmärkte haben können



In seiner „Nationalen Industriestrategie 2030“ setzt Altmaier die „Sicherung beziehungsweise Wiedererlangung der wirtschaftlichen und technologischen Führungsposition Deutschlands und der Europäischen Union“ zum Ziel.

Auf verbreitete Kritik stößt der altmaiersche Ansatz, „industrielle Schlüsselbereiche“ zu definieren und „strategische Technologieveränderungen“ zu benennen. „Ökonomen sind gegenüber dem Rosinenpicken durch Politiker traditionell skeptisch, und ich glaube, in der Vergangenheit gesammelte Daten bzw. Erfahrungen belegen dies.“, sagte Ifo-Experte Felbermayr. „Was wir brauchen, ist ein Umfeld, in dem jede Branche Spitzenunternehmen hervorbringen kann, wenn sich die Möglichkeiten dazu in Deutschland eröffnen“, so der Ökonom.

Auch von den Wirtschaftsverbänden bekommt Minister Altmaier an dieser Stelle wenig Zustimmung. „Der Staat hat die Aufgabe, zu flankieren und die richtigen Leitplanken zu setzen“, sagt BDI-Chef Kempf. „Die Entscheidungen über Investitionen trifft die Wirtschaft.“ Eine diese flankierenden Leitplanken ist laut Gerfried Bohlen, CEO der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, die ungerechtfertigte Ausuferung der Stromkosten für den deutschen Mittelstand und den Haushaltsstrom.

Nach dem Grundsatz Ursache und Wirkung sind hier die Argumente zur Berechnung der zu Grunde liegenden Großhandelspreise kritisch zu hinterfragen. Besonders dem Mittelstand werden monetäre Mittel entzogen, die für richtungsweisende Innovationen zur Klimabewältigung dringend erforderlich sind.

Bei den Privathaushalten konterkarieren die Mehrkosten für Strom die Bemühungen Produkte, die aus regionaler Herstellung kommen, am Markt zu etablieren. Ein stetig größerer Teil der Bevölkerung befürwortet den regionalen Wirtschaftskreislauf.

Die Strompreisbildung befindet sich unnötiger Weise in einem Spannungsfeld nicht vergleichbarer unterschiedlicher Handelswaren und Ereignisse.
Hier einige Zitate aus veröffentlichten Marktanalysen zur Berechnung der Strompreis-Börsenpreise: 
-    Handelsstreit, Trump kündigt Sanktionen gegen den Technikkonzern Huawei an
-    Rücktritt von Premierministerin May
-    Anstieg des Kohleimports nach China
-    USA niedrigere Importe aus China
-    Fehlende Impulse am EUA-Markt
-    schwächere Notierungen bei den anderen Commodities
-    schwache Auktion am Markt für Emissionszertifikate
-    Feiertag in Frankreich, Belgien und Tschechien
-    In Europa bleibt der Kohlebedarf gering
-    CO2 und Kohle üben Druck auf das kommende Kalenderjahr aus

Seit 2016 finden sich die relevanten Vorschriften in der Marktmissbrauchsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 596/2014), um Manipulationshandlungen durch Spekulationen der Finanzjongleure entgegen zu wirken. Hier ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verpflichtet umgehend und nachhaltig zu reagieren.

Laut Bohlen muss gewährleistet werden, dass Verbraucher und andere Marktteilnehmer Vertrauen in die Stabilität der Strom- und Gasmärkte haben können. Dass die auf den Energiegroßhandelsmärkten gebildeten Preise ein faires und auf Wettbewerb beruhendes Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage widerspiegeln und dass aus dem Marktmissbrauch keine unrechtmäßigen Gewinne gezogen werden können.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerfried I. Bohlen (Tel.: 02064 / 7789 399), verantwortlich.


Keywords: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, EGRR, Ausuferung der Stromkosten, Innovationen zur Klimabewältigung, Strompreis, Strompreis-Börsenpreise, Stabilität der Strom- und Gasmärkte, Fairness, Verlässlichkeit, Vertrauen, Genossenschaft

Pressemitteilungstext: 404 Wörter, 3456 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt derzeit zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sie sich – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG lesen:

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG | 12.07.2019

Das Mischpreisverfahren für Stromhändler muss weg!


Die Bundesnetzagentur führte 2018 das Mischpreisverfahren ein. Dabei bekommen Stromhändler für zwei Leistungen Geld: einmal dafür, dass sie überhaupt lieferbereit sind. Und ein zweites Mal werden sie honoriert, wenn sie die Energie tatsächlich liefern.Vorher bekamen Energiehändler nur Geld, wenn sie Strom tatsächlich verkauften.Die Bundesnetzagentur hat die Entscheidung getroffen, den Zusc...
Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG | 01.07.2019

Der Worst Case ist da!


Landauf, landab, sowie im Ausland wird postuliert, dass die Klimaziele von Paris aus dem Jahre 2015, die Klimaerwärmung möglichst auf 1,5°C zu halten, in den beschlossenen Zeiten und den vorgegeben Abläufen nicht zu erreichen sein werden. Das Katastrophale in diesem Scenario ist, dass der Worst Case schon eingetroffen ist. Der Klimawandel ist nicht mehr zu verleugnen. Für Deutschland ist es a...
Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG | 21.05.2019

Die Armut in Deutschland steigt und es steigen auch die Strompreise.


So kam es dazu, dass 344.000 Haushalten 2018 der Strom abgestellt wurde.Im letzten Jahrzehnt haben sich die Stromrechnungen vielerorts mehr als verdoppelt– und das, obwohl viele Verbraucher sich umweltbewusst verhalten und versuchen, Energie einzusparen. Besonders ärgerlich ist es, wenn man Sparmaßnahmen so weit wie möglich ausschöpft und die Strompreisentwicklung diese Anstrengungen – zum...