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JSR-Wochenrückblick KW 42-2019

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Auch in Deutschland hat es Gewinnwarnungen gehagelt, was sich entsprechend in den Erwartungen widerspiegelt. 



Mit neuen Jahreshochs hat sich der deutsche Aktienmarkt in der vergangenen Woche wieder sehr stark präsentiert. Mehrere charttechnische Hindernisse konnte er dabei überwinden und mit einem Schlusskurs von 12.633 Punkten am Freitag sogar selbst die markante Zone von 12.600 Punkten hinter sich lassen.

 

Aber noch immer hat der deutsche Leitindex im Vergleich zu den amerikanischen Indizes deutlich mehr Nachholpotenzial. Denn während in New York der S&P 500 nur noch wenige Punkte von seinem bisherigen Rekordhoch entfernt ist und auch der Dow Jones und die Nasdaq unmittelbar vor neuen Hochs stehen, fehlen dem DAX noch rund 1.000 Punkte bis zu seinem im Februar 2018 markierten ‚All-Time-High‘ bei 13.596 Zählern. Deshalb sehen Analysten derzeit im deutschen Aktienmarkt das höchste Kurspotenzial, auch wenn die wirtschaftlichen Rahmendaten alles andere als rosig aussehen. 

 

Die Konjunkturerwartungen sanken per Saldo von - 22,5 auf - 22,8 Punkte, was allerdings nicht so ein starker Rücksetzer war, wie von den Analysten erwartet wurde. Aber dennoch ist die Lageeinschätzung mit - 25,3 Punkten auf das niedrigste Niveau seit April 2010 abgerutscht. Auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute zeichneten in ihrem Herbstgutachten zuletzt ein trübes Bild. Den Experten zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr lediglich um 0,5 % und im kommenden Jahr um 1,1 % steigen. Im Frühjahr hingegen waren die Institute noch von einem Wachstum von 0,8 % bzw. 1,8 % ausgegangen.

 

Als Hauptgrund für die Konjunkturflaute nennen die Institute und Analysten weiterhin vor allem die Handelskonflikte der USA mit China und der EU sowie dem Brexit. Bezüglich des Handelsstreits zwischen den USA und China scheint es allerdings zu einer Annäherung gekommen zu sein. Immerhin gab es Gesten des Wohlwollens. Die geplanten Handelszölle, der ohnehin schon mit 5 % belegten chinesische Importe im Volumen von 250 Mrd. USD, sollten eigentlich am vergangenen Dienstag auf 25 % erhöht werden. Diese Erhöhung ist zunächst auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Im Gegenzug hat sich China verpflichtet, Agrargüter im Volumen von 40 bis 50 Mrd. USD aus den USA zu importieren, wobei ein Zeitfenster für das Importieren der Produkte nicht genannt wurde.

 

Der zwischen der EU und Premierminister Boris Johnson vergangene Woche ausgehandelte Deal hat zudem Hoffnungen geschürt, dass es in letzter Sekunde doch noch zu einem geordneten Brexit kommen wird. „Wo ein Wille ist, da ist ein Deal – wir haben ihn“, twitterte EU- Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vergangenen Donnerstag. Derzeit geht das Brexit-Chaos allerdings noch weiter.

 

Für die laufende Berichtssaison der im S&P 500 gelisteten Unternehmen gehen die Analysten für das letzte Quartal im Schnitt von einem Gewinnrückgang von 2,8 % aus. Gewinnwarnungen gibt es jede Menge zu verdauen, wobei in diesem Zusammenhang allerdings die Relation Plus zu Minus von wichtiger Bedeutung ist. Auch in Deutschland hat es Gewinnwarnungen gehagelt, was sich entsprechend in den Erwartungen widerspiegelt. Wie sich die tatsächlichen Zahlen zu den ausgegebenen Gewinnwarnungen verhalten, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

 

Beim Goldpreis lautete die Devise scheinbar ‚Buy the dips‘, also kaufe den Rücksetzer. Erstaunlich reagierte der Goldpreis vergangenen Donnerstag auf die Meldung über die Einigung im zwei Jahre andauernden Brexit-Streit, den er als ‚non Event‘ abgetan hat. Zu erwarten gewesen wäre ein stärkerer Rücksetzer, da doch ein massiver Unsicherheitsfaktor aus den Märkten genommen schien. Einmal mehr verteidigen konnte der Goldpreis die Marke von um die 1.480,- USD je Unze, die sich mittlerweile massive Unterstützung erweist. Mit einem Schlusskurs von 1.489,- USD je Feinunze ging das Edelmetall auf Wochenbasis mit einem kleinen Plus von rund 0,11 % aus dem Handel. 

 

Gute Nachrichten meldeten wieder die Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier: 

 

Großartige Goldfunde bei Maple Gold Mines, Produktionszahlen und Kostensenkung bei Caledonia Mining

 

Maple Gold Mines mit signifikanter Entdeckung auf der Südseite der Zone ‚531‘ und Caledonia nimmt neue Sauerstoffanlage in Betrieb und hält an seinem Produktionsziel fest!

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First Cobalt stellt die Stromversorgung seiner Raffinerie wieder her und startet ein Feldarbeitsprogramm

 

Heute befindet sich der Großteil der weltweiten Cobaltraffinierungskapazitäten in China, insbesondere die Raffination von Cobaltsulfat für den Elektrofahrzeugmarkt.

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TerraX Minerals mit guten Bohrtreffern

 

Die Experten von Intrynsyc Capital gehen davon aus, dass TerraX nun bereit ist von den jahrelangen Explorationserfolgen zu profitieren. Zudem hätte man mit den neuen Profis die technische Stärke des Unternehmens signifikant ausgebaut.

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Caledonia Mining und die Energiebehörden sanieren die Stromversorgung der Blanket-Mine vollumfassend

 

Aufgrund der jüngsten Währungsturbulenzen soll zudem der Strom zukünftig in USD abgerechnet werden, was für die Unternehmen günstiger ist und höhere Planungssicherheit bedeutet.

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Copper Mountain Minings Ressourcen in Australien wachsen signifikant

 

Dabei ist ‚Blackard‘ nur eines von sieben historischen Kupferdepots auf dem ‚Eva Copper‘-Projekt.

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IsoEnergy stockt Portfolio um zwei vielversprechende Liegenschaften auf

 

Es sei schwierig gewesen, sich im wettbewerbsorientierten Kaufprozess gegen die Mitbewerber durchzusetzen, deshalb sei man umso glücklicher, dass man den Zuschlag für diese hochinteressanten Projekte bekommen hat.

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White Gold veröffentlicht Spitzenergebnisse mit bis zu 140 g/t Gold

 

Über die gesammelten Ergebnisse der Gesteinsproben wird White Gold noch gesondert berichten. Weiter geht es zunächst mit Rückspülbohrungen, um die Strukturen mit Nordwest- und Westostverlauf näher zu erkunden und kommende Zielgebiete präziser definieren zu können.

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Auryn erwirbt vielversprechende Claims – Bohrgenehmigungen wurden beantragt

 

Die neuen ‚Claims‘ liegen für Auryn geografisch sehr günstig.

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