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Das Klimapaket der Bundesregierung und die Bedeutung für die Wärmeerzeugung

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Ölheizung Verbot, Strompreis Senkung und CO2 Preis


Mit ihrem neuen Klimapaket möchte die große Koalition den deutschen Klimazielen für 2030 und 2050 einen Schritt näherkommen. Zusammen mit 196 anderen Staaten hat sich Deutschland 2015 dazu verpflichtet, die Erderwärmung unter 2°C zu halten bzw. im besten Fall nicht über 1,5°C steigen zu lassen. Eine weltweite Treibhausgas Neutralität wird außerdem bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts angestrebt. Um dieses Ziel schrittweise zu erreichen, möchte Deutschland zusammen mit seinen europäischen Partnern bis 2030 die Treibhausgas Emissionen Europas verglichen mit 1990 um 40 Prozent senken. Mit ihrem Gesetzentwurf stellt die Bundesregierung nun konkrete Maßnahmen vor, durch die unter anderem der deutsche CO2 Ausstoß verringert werden soll. Hierzu zählen ein CO2 Preis, ein Ölheizung Verbot gegen den Einbau von neuen Ölheizungen ab 2026, die Senkung des Strompreises durch eine Verringerung der EEG-Umlage, eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer u.v.m. Die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 wurden am 20.09.2019 von der Regierung verabschiedet und schon am 25. September im Eilverfahren vom Kabinett gebilligt. Manche Details müssen allerdings noch ausgearbeitet werden. Für die Wärmeerzeugung spielt vor allem das Ölheizungsverbot aber auch die Strompreis Senkung eine Rolle.



 

Ölheizung Verbot und Austauschprämie

 

Um CO2 Emissionen beim Heizen zu verringern, umfasst das Klimapaket der Regierung nicht nur das beschriebene Ölheizung Verbot ab 2026, sondern zusätzlich noch eine Förderung für Hausbesitzer, die ihre bestehende Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzen. Ob Wärmepumpe oder Pelletofen, wer seine alte Ölheizung freiwillig vor 2026 mit einer umweltfreundlicheren Alternative austauscht, kann damit rechnen, dass der Staat bald bis zu 40 Prozent der Kosten übernimmt. Ab 2026 soll erst das tatsächliche Ölheizung Verbot eingeführt werden. Dann dürfen keine neuen Öl-Heizkessel in Gebäude eingebaut werden. Allerdings macht die Bundesregierung beim Verbot die ein oder andere Ausnahme. Neubau-Gebäude, die nicht auf klimafreundlichere Art beheizt werden können, z.B. weil kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden ist, sind ausgeschlossen. Außerdem sollen Öl-Brennwertkessel, die gleichzeitig erneuerbare Umwelt-Energie wie Solarthermie mit einbinden, weiterhin zugelassen sein.

 

Geringerer Strompreis durch Senkung der EEG-Umlage

 

Die EEG-Umlage wird derzeit noch genutzt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu finanzieren. Denn laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind Netzbetreiber verpflichtet, Ökostrom aus Photovoltaik-, Windkraftanlagen und Co. anzunehmen und mit einem bestimmten Satz zu vergüten. Anschließend verkauft der Stromnetzbetreiber die eingespeiste Energie an der Strombörse. Leider untersteigt der Börsenpreis der nachhaltigen Energie in der Regel den Kaufpreis, den die Netzbetreiber ursprünglich für den regenerativen Strom bezahlt haben. Um diese Differenz auszugleichen und die Produktion von Ökostrom zu fördern, wurde die EEG-Umlage eingeführt. Sie wird als Teil des Strompreises von allen Endverbrauchern gezahlt und beträgt 2019 noch 6,405 ct / kWh.

 

Nach der Einführung des Klimapakets der großen Koalition soll die EEG-Umlage sinken, wodurch der Strompreis für Endverbraucher fallen wird. Damit nachhaltige Energie weiterhin für Stromnetzbetreiber bezahlbar bleibt, wird die oben beschriebene Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis von Ökostrom stattdessen zukünftig mithilfe der CO2 Preis Einnahmen ausgeglichen. Zusätzlich soll die CO2-Bepreisung mit der Zeit genutzt werden, um weitere staatliche Bestandteile des Strompreises wie Netzentgelte, Abgaben und sonstige Umlagen zu ersetzen. Denn der CO2 Preis soll laut Klimapaket sukzessiv erhöht werden. Dies bedeutet, dass der Strompreis für Verbraucher schrittweise weiter sinken wird.

 

Austausch von Ölheizungen mit effizienten Elektroheizungen

 

Auf Dauer führen das Ölheizung Verbot und die sukzessive Senkung des Strompreises voraussichtlich in eine bestimmte Richtung: Effiziente Elektroheizungen, die mit sauberer Energie betrieben werden, stellen die Zukunft der Wärmeerzeugung dar.

 

Denn das Heizen mit einem Kamin oder Pelletofen ist als weitere Alternative zwar so gut wie CO2 neutral, erzeugt allerdings umweltschädlichen Feinstaub. Außerdem fehlt schlicht und ergreifend das Holz, um flächendeckend alle Haushalte mit Wärme zu versorgen.

 

Der Umstieg auf etwas effizientere Gasheizungen stellt langfristig ebenso keine nachhaltige Lösung dar. Diese produzieren nämlich auch schädliche Emissionen und sollen deshalb im einen oder anderen europäischen Land sogar als nächste Heiztechnik verboten werden.

 

Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme für einen nachhaltigen Heizvorgang

 

Strom betriebene Wärmepumpen gelten als nachhaltige Alternative zu Gas- und Ölheizungen, da sie die Wärme der Umgebung nutzen, um Wohnungen, Häuser und Wasser zu erhitzen. Dieses Heizsystem ist vor allem in Kombination mit Ökostrom recht umweltfreundlich - in der Umsetzung allerdings nicht immer unproblematisch. Abhängig von der Art der Wärmepumpe, muss vor dem Einbau eine Genehmigung der zuständigen Behörde eingeholt werden (Wasser- oder Bergbehörde). Außerdem müssen das betroffene Haus bzw. das Grundstück gewisse Anforderungen erfüllen (richtige Bodenkonsistenz, bestimmter Grundwasserstand, luftdichte Gebäudehülle), damit eine Wärmepumpe überhaupt funktionieren kann. Sie sollten also beim Austausch Ihrer Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit vergleichbar hohen Kosten und einem erheblichen Aufwand rechnen.

 

Die Infrarotheizung als effiziente Heizung der Zukunft

 

Anders verhält es sich mit strombetriebenen Infrarotheizungen. Diese werden als Elektro Direktheizungen lediglich per Netzkabel an das bestehende Stromnetz angeschlossen. Mit der beiliegenden Halterung kann man sie abhängig vom gewählten Design entweder an der Wand oder Decke montieren. Alternativ ist mit passenden Standfüßen der Einsatz als mobile Wärmequelle möglich. Pro Heizkörper kommt also nur ein Installationsaufwand von wenigen Minuten auf Sie zu.

 

Dank ihrer ultra-flachen Bauweise und ihres lautlosen Betriebs gilt die Infrarotheizung zudem als platzsparende, unauffällige Heizung. Wenn Sie auf Infrarot setzen, verzichten Sie demnach auf unnötigen Lärm und unglückliche Nachbarn, die sich in vielen Fällen über die störenden Betriebsgeräusche von Wärmepumpen beschweren. Auch die Umwelt wird Ihnen danken, wenn Sie Ihre Wohnung mit Infrarot Wärmewellenheizungen ausstatten. Denn werden die Flachheizkörper mit Ökostrom oder in Kombination mit einer Photovoltaik Anlage betrieben, entstehen beim Heizen keinerlei Abgase. Zudem ist die erzeugte Wärme um ein Vielfaches nachhaltiger als die beheizte Luft von gas- oder öl-betriebenen Konvektionsheizungen. Die direkte Infrarotstrahlung zieht nämlich in die Wände und Flächen ein und bleibt somit länger im Raum als heiße Luft, die bei jedem Lüften aus dem offenen Fenster entweicht. Mit programmierbaren Thermostaten runden Sie Ihr neues, umweltfreundliches Heizsystem ab und sorgen für einen möglichst effizienten, zeitorientierten Heizablauf.

 

Falls Sie die Ölheizungen in Ihrem Haus mit Infrarotheizungen ersetzen möchten, können Sie die neuartige Wärme erstmal in einem Raum testen. Sobald Sie dort von der effizienten Wirkungsweise überzeugt sind, lässt sich das Heizsystem ideal nach und nach ausbauen, indem Sie sukzessiv Heizkörper in weiteren Räumen anbringen. Sogar, wenn Sie Ihr komplettes Haus mit Infrarotheizungen ausrüsten, können Sie mit einer viel niedrigeren Gesamt-Investition rechnen als bei der Installation anderer Heizsysteme, die eigene Heizungsleitungen etc. erfordern. Lediglich die Anschaffungskosten der einzelnen Heizkörper kommen auf Sie zu, die bei wenigen Hundert Euro pro Gerät liegen.

 

Unterschiedliche Infrarotheizung Modelle und einen ausführlichen Ratgeber zum modernen Heizsystem finden Sie hier: https://www.vasner.com/de/infrarotheizungen/

 

Für mehr Informationen zum Klimapaket der Bundesregierung und der anstehenden Wärmewende besuchen Sie: https://www.vasner.com/de/heizung-der-zukunft/

 

Bild: VASNER Infrarotheizung als nachhaltige Alternative | Quelle Fotolia: #83944159 | Urheber: Lena Wurm


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, VASNER (Tel.: 05246 - 93 55 625), verantwortlich.

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