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Creditreform - Seriöse Auskunftei?

Von Euronetwork

Auskunftei, Ratingagentur und Inkassodienstleister unter einem Dach!

Die Creditreform ist ein Multidienstleister, der sowohl Auskunftei ist, als auch Ratingagentur, aber auch Inkassodienstleister. Gibt es, kritisch hinterfragt, denn keine Interessenkonflikte?

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Creditreform - Ist die Crefo eine seriöse Auskunftei?

 

Die Creditreform, im Volksmund auch als Crefo bekannt, ist Deutschlands älteste Auskunftei und lebt vom Datenhandel. Zwischenzeitlich mutierte die Creditreform zum Multidienstleister. Sie ist u. A. auch eine Ratingagentur, ein Inkassodienstleister und eine Factoringgesellschaft. Sie betreibt Scoring!  Beobachtet man die Medien, fällt auf, daß Auskunfteien desöfteren im Kreuzfeuer der  Kritik stehen. Googelt man danach, kommen viele nicht immer positive Meldungen über solche Auskunfteien, wie z. B. die Creditreform. Veraltete oder fehlerhafte Daten werden ihnen vorgeworfen. Falsche Bonitätsauskünfte sind die Folge. Der Bürger versteht, wenn eine schlechtes Zahlungsverhalten zu einem negativen Eintrag in einer Datenbank einer Auskunftei führt. Aber was ist mit dem Scoring? Wie möchte eine Auskunftei die Kreditausfallwahrscheinlichkeit (Scoring) voraussagen? Sie hat ja noch nicht einmal einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Datenherausgabe der zu beauskunftenden Personen. Wie möchte dann die Crefo / Creditreform eine Aussage über die Kreditausfallwahrscheinlichkeit einer Person machen? Und: Wenn das ginge, wären ja alle geplatzten Kredite vorausgesehen worden und nicht erteilt worden. Da sie eben nicht vorausgesagt werden konnten, ist das einem Beweis in nichts nachstehendes Indiz dafür, daß die Vorhersage der Kreditausfallwahrscheinlichkeit, so unsere Meinung, grober Humbug ist. Der Verfasser dieses Textes ist auch die einzige Person in fast 100 Jahren Schufageschichte in Deutschland, der die Auskunftei Schufa genau diese Formel zur Berechnung der Kreditausfallwahrscheinlichkeit der Schufa, offengelegt werden mußte. Im Umkehrschluß ist es schwierig an diesen Blick in die Kristallzauberkugel der selbsternannten Scoringexperten zu glauben. Selbsternannt, weil es auch keinen gesetzlichen Auftrag und auch kaum eine vernünftig nachvollziehbare gesetzliche Regelung dazu gibt. Zwar regeln das BDSG und auch die DSGVO den Umgang mit Daten, aber letztlich muß der Bürger auch verstehen, was da vor sich geht. Auf Auskunfteien, wie z. B. die Creditreform oder die Schufa, spezialisierte Rechtsanwälte kennen sich damit aus, der Otto-Normalsterbliche in der Regel aber nicht. Er kann nicht feststellen, ob das Scoringverfahren seriös, oder vielleicht doch grober Unfug ist. Ihm wird es als "wissenschaftlich geprüftes" Geschäftsgeheimnis der jeweiligen Auskunftei verkauft. Auffällig ist nur, daß Richter an den Gerichtssitzen der Auskunfteien ungewöhnlich oft auskunfteienfreundliche Urteile fällen, während andere Richter an auskunfteienfernen Gerichtssitzen auffallend oft gegen Auskunfteien urteilen.

 

 

Creditreform - Warum ist diese Auskunftei so wichtig?

 

Bei Kreditanfragen holen Banken meist die Auskunft der Schufa ein. Aber nicht alle. Kommunale Banken oder staatliche Banken holen meist Auskünfte über die Creditreform ein. Die Stadtsparkasse Magdeburg z. B. fordert vor einer Kreditentscheidung oft die Auskunft der Creditreform Magdeburg ein. Aber auch für Verträge im Handel und bei Dienstleistern wird oft die Crefo um Auskunft über den möglichen neuen Vertragspartner eingeholt. Es geht also um den guten Ruf im Zahlungsverhalten, aber auch darum, ob derjenige möglicher Weise mal doch nicht zahlen wird.

 

 

Auskunfteien Creditreform Schufa & Co.

 

Die Interessen monats- oder jahreszahlende Mitglieder für die hauseigenen Inkassodienstleistungen gewinnen zu wollen, mit der Möglichkeit das Scoring der Kunden der zu werbenden zahlenden Mitglieder selbst beeinflussen zu können, sollte, so unsere Meinung, aus Interessenkollisionsgründen nicht erlaubt sein. Aber wir leben in einem freien Land, und jeder kann und darf darüber denken wie er/sie möchte und es wird ja schließlich hierzulande millionenfach praktiziert.  Wird es dann irgendwann einmal doch eng für Beauskunftete (Datenhandelssubjekte), können solche Probleme mit Auskunfteien dank zahlender Rechtsschutzversicherung dann mit Anwälten erörtert werden und außergerichtlich oder ggf. gar bei Gerichten geklärt werden. Unabhängig dessen ist es heute in Sekunden möglich dank Suchmaschinen wie Google & Co. sich ein Bild im Internet über die diesbezügliche Lage zu machen.

 

 

 

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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Manousos (Tel.: 0176-20631953), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 646 Wörter, 5156 Zeichen. Artikel reklamieren
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