Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Datenschutzerklärung, Impressum
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
15
Jun
2020
Bewerten Sie diesen Artikel
Noch nicht bewertet
Teilen Sie diesen Artikel

Heldengeschichten: Corona im Grenzgebiet

Der Grenzüberschreitende Rettungsdienst des BRK ist auf einem Grenzbereich von ca. 350 Kilometern aktiv

Furth im Wald, 15.06.2020 (msc).

„Es war und ist eine besondere Situation“, sagt Manfred Maurer über die Corona-Krise. Er ist Projektleiter Grenzüberschreitender Rettungsdienst beim Bayerischen Roten Kreuz mit Sitz in Furth im Wald. Zu dem Gebiet an der bayerisch-tschechischen Grenze gehört der Landkreis Tirschenreuth, ein Hotspot der Corona-Pandemie in Deutschland. So dramatisch war dort das Geschehen, dass der Landkreis sogar zum Gegenstand einer wissenschaftlichen Covid-19-Studie geworden ist, die noch Ende Mai starten sollte. „Nirgends Normalbetrieb“, so fasst es Maurer sachlich nüchtern zusammen. 

 

Die Babylon-Software bildet die Fahrzeuge des BRK und des tschechischen Rettungsdienstes ab. Bild: BRK

 

 

Das BRK musste ein erhöhtes Einsatzaufkommen aufgrund von „Corona-Transporten“ verkraften, sowohl von Patienten, die noch als Verdachtsfälle galten, als auch von bereits Erkrankten. Schon die Abstimmung der Bundesländer untereinander sei in Zeiten der Pandemie ja nicht einfach, grenzüberschreitend sei es noch mal ein größeres Problem, urteilt Maurer. Corona-Einsätze über die Grenze hinweg habe es aber bislang aufgrund der Reisebeschränkungen nicht gegeben.

 

Der Grenzüberschreitende Rettungsdienst umfasst einen Grenzbereich von gut 350 Kilometern, eine der längsten deutschen Grenzen. In Bayern nutzen sie für diese Arbeit GPS-Tracker vom TOPLIST-Anbieter ght GmbH zur Standortbestimmung. 25 Fahrzeuge seien mit den Trackern ausgestattet, berichtet Maurer. Auf der tschechischen Seite habe man zuvor nicht gewusst, wo sich die bayerischen Fahrzeuge gerade befanden, und auf die ursprünglich für Rettungsdienste gedachten GPS-Tracker habe man aus Datenschutzgründen nicht zurückgreifen können. „Da wollten wir eine eigene Matrix.“ Damit kann das BRK Maurer zufolge nun die Lokalisation seiner Fahrzeuge sichtbar machen. Demnach hat der Rettungsdienst beispielsweise im tschechischen Pilsen nun die Möglichkeit, zu sehen, wo sich etwa in Tirschenreuth ein Rettungswagen des BRK befindet, und kann im Ernstfall auf den bayerischen Wagen zurückgreifen.

 

Der Grenzüberschreitende Rettungsdienst des BRK in Furth im Wald nutzt die Telematik des Nürnberger Unternehmens ght GmbH, einem Anbieter der TOPLIST der Telematik – schon seit Jahrzehnten besteht laut Manfred Maurer die Zusammenarbeit.

 

 

 

Rettungssituation im Grenzgebiet

 

Wie so ein Einsatz aussehen könnte, schildert Maurer: Ein bayerischer Langläufer geht im Nachbarland Skifahren und erleidet einen Herzinfarkt. In der tschechischen Leitstelle kann nun ein einheimisches Fahrzeug geordert werden, es kann aber auch überlegt werden, dass es sich offenbar um einen Touristen handelt, der wohl ohnehin in ein deutsches Krankenhaus möchte – dann lässt sich nun prüfen, ob nicht sowieso ein deutscher Rettungswagen näher am Unfallort ist.

 

 

Neue Regeln durch Corona-Krise

 

Mit der Tracking-Lösung von ght nutzt man nun auch eine „Babylon“ genannte Software, die zweisprachig ein- und denselben Bildschirm für bayerische und tschechische Retter anzeigt. In der Corona-Krise gehe es denn auch weniger um Geschwindigkeit, gibt Maurer an, sondern um Fragen der Logistik, etwa wie ein Patient am besten transportiert wird.

 

 

Manfred Maurer,

Projektleiter, Grenzüberschreitender Rettungsdienst beim Bayerischen Roten Kreuz. (Bild: BRK)

 

 

 

 

„So unendlich viel Menschlichkeit“

 

Hilfe und Zuspruch erhalten die Retter vom BRK dabei auf vielerlei Art. „So unendlich viel Menschlichkeit“ habe man erlebt, sagt Maurer. Mit den zahlreichen Nachbarschaftshilfen habe man fast einen „Schritt in die Vergangenheit“ gemacht, als so etwas noch selbstverständlicher war. „Wir haben auch Unterstützung durch Firmen erhalten, Pakete mit Schokolade oder Schutzmasken und auch Spenden. Ich hoffe sehr, dass diese Wertschätzung und Anerkennung keine Eintagsfliege bleibt.“ Nun, da die Phase der Lockerungen begonnen hat, sehen sich Maurer und seine Kollegen gut vorbereitet, wie auch immer es weitergehen mag. „Wir haben viel gelernt, was die Vorbereitung auf eine Pandemie angeht“, auch im Krisenmanagement habe man Erfahrungen gesammelt. „Wir sind gewappnet und sind in Habachtstellung.“

 

Für die Software, die für den grenzüberschreitenden Einsatz genutzt wird, macht Maurer auch anderenorts Werbung. So hat er schon den staatlichen Rettungsdienst in Frankreich dafür interessieren können, auch die Kollegen in Österreich hätten sich erkundigt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Peter Klischewsky (Tel.: +49 4102 2054-540 ), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 676 Wörter, 5690 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Keywords: Ortung, Navigation, Telematik, Datenübertragung, Tourenplanung

Unternehmensprofil: Mediengruppe Telematik-Markt.de
Telematik-Markt.de – die führende Mediengruppe der Telematik-Branche

Die Mediengruppe Telematik-Markt.de verfolgt das Ziel, dieser Technologie und Forschung einen allumfassenden „Markt‐ und Informationsplatz“ zwischen Herstellern und Anwendern zu schaffen, um die noch recht junge und innovative Telematik‐Branche näher in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Telematik-Markt.de bindet hierzu bundesweit kompetente Fachjournalisten und Marketing‐Profis, die mit den Unternehmen, Institutionen, Universitäten und Verbänden der Telematik‐Branche permanent kommunizieren und vereint alle beteiligten Stellen auf dieser „öffentlichen Bühne“.

Sie bündelt in ihrer TOPLIST der Telematik alle Anbieter der Branche im deutschsprachigen Raum und gibt dort einen Überblick auf die unabhängig geprüften Telematik-Anbieter.

Telematik-Markt.de lobt im jährlichen Wechsel von Fahrzeug- und Human-Telematik mit Partnern, wie dem VDA (Verband der Automobilindustrie), den Telematik Award aus.

MKK – Marktkommunikation ist Herausgeberin des Telematik-Markt.de sowie des Telematik.TV.


Mediengruppe Telematik-Markt.de
Peter Klischewsky
Hamburger Str. 17
22926 Ahrensburg / Hamburg
Tel.: +49 4102 20545-40
Fax: +49 4102 20545-43
redaktion@telematik-markt.de

Telematik.TV
http://www.telematik.tv
Tel.: +49 4102 20545-42
Fax: +49 4102 20545-43
ttv@telematik-markt.de

Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema




Weitere Pressemeldungen von Mediengruppe Telematik-Markt.de


 
Villingen-Schwenningen, 13.07.2020. Das Technologieunternehmen Continental begrüßt die Verabschiedung des Mobilitätspakets I durch die politischen Gremien der Europäischen Union, zuletzt durch das Parlament der Europäischen Union am 8. Juli. Der Tachograph spielt dabei eine wichtige Rolle.    Das Mobilitätspaket I stärkt die Rolle des Tachographen beim Erreichen verkehrspolitisch... | Vollständige Pressemeldung lesen

 
Koblenz, 10.07.2020. Die Corona bedingte Pause der Scania Driver Services ist beendet. Das Scania Fahrtraining und alle weiteren Trainings- und Weiterbildungsmodule der Scania Driver Services sind wieder bundesweit in Deutschland und Österreich verfügbar. Erforderliche Schutz- und Hygienemaßnahmen werden dabei selbstverständlich umgesetzt.     Scania Driver Services sind wie... | Vollständige Pressemeldung lesen

 
Leipzig, 07.07.2020. Unternehmen innerhalb der EU sind gesetzlich zur Archivierung und Kontrolle der Fahrer- und Fahrzeugdaten aus dem Tachographen verpflichtet. Die manuelle Auslese von Tachographendaten kostet Transportfirmen und Spediteure in der Regel aber wertvolle Zeit und lenkt vom Kerngeschäft ab. Webfleet Solutions bietet mit Webfleet TachoShare ein Modul an, das die Daten von Fahrerkar... | Vollständige Pressemeldung lesen