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Was ist bei der Aufstellung und Nutzung von Entsorgungscontainern zu beachten?

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Bei Bauarbeiten im oder am Haus bzw. auf dem Grundstück sowie der Entrümpelung des Kellers und der Garage fällt in der Regel jede Menge Abfall an. Der Großteil davon, darunter Bauschutt und Sperrmüll, gehört nicht in die Mülltonne. Eine Lösung bieten Container, die gegen Mietzahlung bereitgestellt werden. Der Vorteil ist, dass man sich selbst um fast nichts kümmern muss. Die Behälter werden angeliefert und zum vereinbarten Termin wieder abgeholt. Die fachgerechte und umweltfreundliche Müllentsorgung übernimmt der Dienstleistungsbetrieb.

 

Verschiedene Containergrößen für jeden Anspruch

Container unterscheiden sich vor allem im Fassungsvermögen. Beispielsweise in Österreich kommen häufig Entsorgungs-Mulden mit 7/8m3 oder 10m3 zum Einsatz. Sie können einiges an Abfall aufnehmen, benötigen jedoch bei der Aufstellung verhältnismäßig wenig Platz. Handelt es sich um große Mengen, empfiehlt sich die Nutzung eines Entsorgungs-Containers mit 30m3. Die Lieferung richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden. Mulden werden mithilfe eines Absetz-LKWs, Container mit einem Abroll-LKW bis an den gewünschten Ort gebracht. Nicht immer ist die Entscheidung für einen großen Behälter sinnvoll. Beachtet werden muss auch das zulässige Gesamtgewicht des Abholfahrzeuges. Steht hauptsächlich schweres, kleineres Transportgut zur Abholung bereit, kann ein Fassungsvermögen von 3,5m3 oder 7/8m3 die passende Alternative sein. Handelt es sich um eher leichte, sperrige Abfälle, sind ggfs. größere Container die richtige Wahl.

 

Wo darf ein Container abgestellt werden?

Ideal ist das Abstellen auf dem Privatgrundstück des Kunden. Dies kann die Einfahrt, der Hof, Garten oder auch eine Garage sein. Besteht diese Möglichkeit nicht, d.h., der Container muss auf öffentlichem Grund platziert werden, ist in vielen Ländern eine schriftliche Genehmigung einzuholen. In Deutschland wird diese vom Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde gegen Zahlung einer Verwaltungsgebühr erteilt. Die zuständige Stelle in Österreich ist ebenfalls das Gemeindeamt bzw. der Magistrat. Die Genehmigung sollte in jedem Fall frühzeitig eingeholt werden, da sie zum Aufstellzeitpunkt vorliegen muss.

 

Auflagen für die Container-Abstellung auf öffentlichem Grund

Wer einen Container auf öffentlichen Plätzen abstellt, muss die Verkehrssicherungspflicht beachten. Jede Sondernutzungserlaubnis knüpft an verschiedene Auflagen an. Werden diese nicht eingehalten, kann die Stellgenehmigung entzogen werden. Zu berücksichtigen ist zum Beispiel, dass 
- Zugänge zu öffentlichen Versorgungseinrichtungen, darunter Wasser, Kanal, Strom, nicht blockiert werden dürfen, 
- normgerechte Warnschilder und der Name der Aufstellfirma am Container angebracht sind, 
- je nach Standort eine Sicherung durch verkehrsregelnde Beschilderung erfolgt, 
- Umweltschutz- sowie Emissionsrichtlinien beachtet werden, 
- Sicherheitszonen und Restbreiten einzuhalten sind.

 

Beantragung einer Sondernutzungserlaubnis

Damit die Genehmigung der zuständigen Behörde sachgerecht erteilt werden kann, muss der Antragsteller Antworten auf zahlreiche Fragen bereithalten. Ein wichtiger Aspekt ist, ob der Container in einer Fußgängerzone, auf dem Rad- oder Gehweg, der Fahrbahn, einem Seitenstreifen bzw. in Parkbuchten oder auf Grünstreifen abgestellt werden soll. Abchecken sollte man außerdem, ob Verkehrsflächen mit geringer Tragfähigkeit befahren werden müssen. Dabei besteht das Risiko einer Beschädigung von Oberflächen oder auch unterirdischen Leitungen. Von Interesse ist darüber hinaus die Ausführung des Containers. Da bei geöffneten Ladeklappen die dort angebrachten Warnmakierungen nicht mehr erkennbar sind, ist die Nutzung von Absperrschranken, Leitbaken oder ähnliches erforderlich.

 

Wichtige Informationen für den Container-Betrieb

Damit der Lieferer des Containers nicht unverrichteter Dinge wieder abfährt, benötigt er zuvor genaue Informationen über den gewählten Standplatz. Nicht nur die Containergröße selbst muss berücksichtigt werden, sondern auch die Fläche rundherum. Für ein mögliches Rangieren, das Absetzen oder Abrollen des Behälters und den Lkw selbst sind in der Regel zwischen zehn und 20 Meter einzurechnen. Teilweise besteht die Pflicht zum Aufstellen von mobilen Halteverbotsschildern. Auch in die Höhe sollte man schauen, damit ausreichend freier Luftraum vorhanden ist. Er kann je nach Containerfahrzeug bis zu sechs Meter betragen. Insbesondere Bäume oder Freileitungen machen oft das Abstellen unmöglich. Nutzer sollten außerdem nicht vergessen, dass eventuell eine Rampe zum Beladen per Schubkarre angebracht werden muss. Dadurch erhöht sich der Platzbedarf um ein Weiteres

 

05. Nov 2020

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