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Agiles Führen: Verhalten an Herausforderungen anpassen

Seit einiger Zeit erobert der Begriff agile Führung die Arbeitswelt. Das Verständnis hat sich verändert, wie Unternehmen zu führen sind. Agilität meint Beweglichkeit, wenn wir einen Menschen beschreiben. Im Gegensatz zu Stabilität verdeutlicht Agilität flexibles Reagieren, Festgefahrenes, althergebrachte Strukturen hinter sich zu lassen und auf Anforderungen des New Work adäquat einzugehen. In erster Linie sollten Führungskräfte abseits ausgetretener Pfade neue Wege suchen. Ihr Vorbild ist entscheidend, zeigt Entwicklungspotenzial für alle. Wie werden Visionen entwickelt? Kompetenzfähige Teams zusammengesetzt? Wie wird Respekt gelebt, wie gute Kommunikation in einem Unternehmen erzeugt? Agiles Führen ist ein Begriff mit vielen Facetten.

Flexibilität

Der aus dem Softwarebereich stammende Begriff hat Management- und Organisationsstrukturen erobert und mit Leben gefüllt. Globalisierung und damit verbundene digitale Vernetzung sind ohne agilen Führungsstil kaum mehr vorstellbar. Dies betrifft drei Bereiche: ein bewegliches Mindset, veränderbare Arbeitsprozesse sowie eine flexible Organisationsstruktur. Für Führungskräfte bedeutet dies, ihr Verhalten neu zu bewerten, die eigene Rolle und das eigene Verhalten zu hinterfragen und möglicherweise neu auszurichten. Was meint ein bewegliches Mindset, wie ist es mit der Organisation eines Unternehmens und der Arbeitsweise verbunden? Fangen wir bei der Bedeutung an, die eine Führungskraft einnehmen sollte.

Autoritäre Modelle haben ausgedient. Visionen entwickeln, Fähigkeiten erkennen, Zuhören und Coachen sind die Merkmale neuer Führungskräfte. Damit verbunden: eine Haltung des Dienens, die Anforderung an sich selbst, ein Vorbild zu werden. Und zwar für Ziele, die als Vision entwickelt werden. Führung heißt neu definiert: weg vom Entscheider zum sensiblen Lenker. Führungskräfte sollten ein Coach sein, der in der Lage ist, Talente der Mitarbeiter zu erkennen und diese zu fördern.

 

Wertschätzend kommunizieren

Dies kann bedeuten, für bestimmte Entwicklungsaufgaben passende Teams zusammenzustellen, die wertschätzend und einander anregend Aufgaben selbständig umsetzen. Warum sollte allein der Chef entscheiden? Agiles Verhalten zeigt Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, setzt auf weniger Kontrolle. Aufgaben und auch Entscheidungen werden delegiert. Die Führungskraft der Zukunft glänzt nicht in erster Linie durch Fachwissen, sondern durch ihre Fähigkeit, Potenziale zu entdecken und zu entwickeln. Motivieren ist hier ein wichtiges Stichwort. Dahinter steht die Erkenntnis: Je mehr sich Mitarbeiter mit Aufgaben, Werten und Arbeitsfeld identifizieren, umso fokussierter wird gearbeitet. Wer nicht an die eigenen Fähigkeiten glaubt, kann keine gute Leistung bringen. Werden hingegen Stärken erkannt, gefördert und wertgeschätzt, entsteht ein Klima des Miteinanders und des Vertrauens. Kommunikation findet auf Augenhöhe statt, nicht durch argwöhnisches Beobachten, Aburteilen oder Kontrollieren.

Für Arbeitsprozesse ist dies in jeder Hinsicht förderlich. Oftmals, gerade in großen Unternehmen, sind Führungsetagen zu weit von den eigentlichen Aufgabenfeldern entfernt. Es dauert schlicht zu lange, wenn Chefin oder Manager jedes Detail kontrollieren und jede Entscheidung selbst fällen möchten. Einerseits steht dahinter die Erkenntnis, nicht Superman oder Superwoman zu sein, der oder die alles weiß oder gar besser kann. Andererseits leitet sich daraus das Vertrauen ab, durch kompetente Mitarbeiter und engagierte Teams effiziente, schnelle und richtige Lösungen herbeiführen zu können. Schließlich kann keine Führungskraft jeden Kundenwunsch oder jede Nuance eines veränderten Marktes jederzeit im Blick haben! Agiler Führungsstil ist daher die Antwort auf die Frage, wie in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt fortlaufend angepasste Firmenvisionen entwickelt und auf viele Schultern verteilt umgesetzt werden können.

 

Interkulturelles Miteinander

Zu agilem Handeln gehört zwingend ein interkulturelles Verständnis. Dieses zeigt sich bei der Teamzusammenstellung, Teamführung und Teamentwicklung rekurrierend auf einer hohen Kommunikationskultur, die Zuhören ebenso ins Zentrum stellt wie eigenes Reden oder Handeln. Virtuelles Arbeiten und damit virtuelle Teams, verlangen nicht nur gute Fremdsprachenkenntnisse. Von Vorteil sind auch kulturelle Unterschiede, wie Gespräche zu führen sind. Während beispielsweise deutsche Verhandler schnell zum Punkt kommen, ist es in südamerikanischen Ländern Gepflogenheit, Gespräche über persönliche Fragen nach dem Wohlbefinden der Familie einzuleiten und darüber eine Vertrauensbasis herzustellen.

Gebündelt lassen sich diese Skills für New Work folgendermaßen beschreiben:

  • Unternehmerisches Denken, innovatives Handeln und ausgeprägte Kundenorientierung gehen Hand in Hand.
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind gefragt.
  • Lösungsorientierung hängt mit Mitarbeitermotivierung zusammen.
  • Hohes Kommunikationsniveau ist verbunden mit Offenheit, Toleranz und Selbsterkenntnis.
  • Delegierung in Teams ist ebenso wichtig wie das Führen auch virtueller Arbeitsgruppen.

Eine agile Arbeitswelt schafft enorme Möglichkeiten, setzt Potenziale frei. Die Forderung ist: Heraus aus der Enge eingefahrener Strukturen! Dann wird derjenige zum überzeugenden Leader für seine Mitarbeiter, der mit oben genannten Fähigkeiten überzeugt.

06. Nov 2020

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Dr. Völkel-Kitzmann (Tel.: +49 251 202050), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 585 Wörter, 4856 Zeichen. Artikel reklamieren

Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann ist ein Weiterbildungsanbieter, der sich vornehmlich an Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung wendet. Das Institut ist 1975 gegründet worden und hat sich auf die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften spezialisiert. Das Institut bietet Weiterbildung in Form von offenen und Inhouse Seminaren sowie Einzelcoachings, Workshops und Vorträgen an. Offene Seminare werden zu mehr als 75 verschiedenen Themen an den Standorten Münster, Hamburg, Berlin, Hannover, Leipzig, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, München, Amsterdam, Brüssel, Wien, Zürich und Warschau angeboten. Firmeninterne Weiterbildungsmaßnahmen werden in der gesamten DACH- und Benelux-Region durchgeführt.


Ziel des Instituts ist eine praxisgerechte Vermittlung der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für Fach- und Führungskräfte. Die zugrundeliegende Philosophie geht davon aus, dass auch in einer Leistungs- und Konkurrenzsituation wichtige menschliche Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Der ermittelte Trainingsbedarf wird in maßgeschneiderten Trainingslösungen umgesetzt.


Derzeit arbeiten für das Institut an den elf Standorten 75 Seminartrainer/innen, die über eine abgeschlossene Hochschulausbildung verfügen, mehrere Jahre Führungspraxis aufweisen und eine Trainerausbildung des Management-Instituts Dr. A. Kitzmann absolviert haben. Die Trainer/innen fühlen sich der humanistischen Psychologie verpflichtet.


Dr. Arnold Kitzmann


Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts ist Dr. Arnold Kitzmann. Kitzmann studierte Psychologie an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster und promovierte anschliessend in Ulm. Seine Ausbildung zum Psychotherapeuten absolvierte er schließlich in Münster, wo er 1975 das Management-Institut Dr. A. Kitzmann gründetet. Kitzmann ist Autor der Bücher „Massenpsychologie und Börse“, Gabler Verlag 2008, „Persönliche Arbeitstechniken und Zeitmanagement“, 3. Aufl. Ehningen 1998, „Grundlage der Personalentwicklung“, Lexika-Verlag München 1982 und „Das Assessment-Center“, BVB Bamberg, 3.Auflage 1990. Außerdem sind über 100 Artikel über die Arbeit des Instituts in Fachzeitschriften erschienen.


Dr. Jana Völkel-Kitzmann


Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre (Dipl.-Kffr.) an den Universitäten European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, Université Lille und San Francisco State University schloss sie ihre Promotion an der ebs an. Anschließend arbeitete Jana Völkel-Kitzmann bei der Investment Bank Morgan Stanley im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) in Frankfurt und in London bis 2007. Seitdem ist sie im Management-Institut Dr. A. Kitzmann als geschäftsführende Gesellschafterin in der zweiten Familiengeneration tätig. Frau Völkel-Kitzmann ist Autorin des Buches “Private Equity in Deutschland”, Gabler, 2005.


Pressestimmen:


"Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann in Münster setzt vor allem teilnehmeraktivierende Methoden ein. Laufender Wechsel von Einzelarbeit zur Partnerarbeit, zur Kleingruppenarbeit, zur Plenumdiskussion wird von Kitzmann zum „know-how“ eines guten Seminars gerechnet." Die Welt


„Die Seminarteilnehmer erhalten wichtige Impulse für ihren Arbeitsalltag. Sie frischen ihr Wissen auf und optimieren es. Sehr gut profitiert man auch vom Erfahrungswissen anderer. Man nimmt sich Zeit zum produktiven Nachdenken über neue Trends und aktuelle Entwicklungen. Da die Seminarinhalte an die eigenen Erfahrungen anknüpfen, ist ein sehr hoher Praxisbezug vorhanden.“ Markt & Wirtschaft


Der folgende Link führt Sie zu dem Imagefilm vom Management-Institut Dr. A. Kitzmann: https://www.youtube.com/watch?v=W_y6--yS6bI


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