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Europas avancierteste Kulturpreise wurden in der Night of Cultural Brands 2020 am 26. November im Potsdamer Nikolaisaal verliehen

Von Causales - Gesellschaft für Kultursponsoring und Kulturmarketing mbH

  +++In der Hauptkategorie Europäische Kulturmarke 2020 gewinnt das European Union Youth Orchestra   +++Als Kulturmanagerinnen des Jahres wurde das Kuratorinnenduo Yvette Mutumba und Julia Grosse ausgezeichnet   +++Leoluca Orlando, Bürgermeister von Palermo wurde mit dem Lifetime Achievement Award geehrt  

 

Am 26. November 2020 wurden in acht Kategorien die Gewinner*innen des 15. Europäischen Kulturmarken-Awards im Rahmen live und vor digitalem Publikum im Großen Saal des Nikolaisaal Potsdam gekürt. Schirmherrin Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt eröffnete die Preisverleihung von Europas avanciertestem Kulturpreis mit einer Videobotschaft. Der Europäische Kulturmarken-Award versteht sich in diesem Jahr insbesondere als Mutmacher für die Kulturanbieter*innen und zeichnet unter anderem kulturpolitische Haltung, innovative Programmatik, identitätsbasierte Markenentwicklung und Nachhaltigkeit im europäischen Kulturmarkt aus.   

 

https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturmarken-award.

 

In der Kategorie Europäische Kulturmarke des Jahres 2020 entschied die Jury sich für die das European Union Youth Orchestra, das als Europäisches Orchester herausragende Musiker*innen aus den Nationalorchestern entsendet. Das Projekt überzeugt durch eine konsequente Markenführung, Markenidentität und Positionierung und steht als lebendiger Klangkörper der Europäischen Union, der ein Zeichen für die Zukunft setzt.

Europäische Trendmarke des Jahres 2020 wurde die Deichman Bjørvika Bibliothek. Durch innovative, vorbildhafte Ideen zeigt das neue kreative Wohnzimmer der Stadt Oslo, das die Transformation vom verstaubten Klischee einer Bibliothek hin zum trendsetzenden Kontaktort mitten in der Stadt gelingen kann.

 

Dem Duo Julia Grosse und Yvette Mutumba, wurde der Preis in der Kategorie Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2020 verliehen. Neben dem innovativen Teamauftritt der beiden Kuratorinnen, Dozentinnen, Journalistinnen und Chefredakteurinnen des Magazins C& für zeitgenössische Kunst aus Afrika und der Diaspora überzeugte die Jury das moderne Kulturmanagement und die Beschäftigung mit hochaktuellen, gesellschaftlichen Themen.

 

Die Deutsche Post DHL Group engagiert sich gemeinsam mit dem Beethoven-Haus Bonn im Rahmen der multimedialen Wanderausstellung BTHVN on Tour für das Vermitteln von Wissen über das Leben und Werk des Komponisten. Für die besondere Förderung des Projekts erhielt das Unternehmen den Preis Europäische*r Kulturinvestor*in des Jahres 2020. Ausschlaggebend für die Juryentscheidung war der Aspekt einer Kooperation auf Augenhöhe, durch die Klassik in die Welt getragen wird.

 

Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2020 wurde das Center for Urban History mit Sitz in Lemberg, Ukraine. Das 2004 gegründete Forschungsinstitut arbeitet die dramatische Geschichte des Landes anschaulich auf und zeigt gleichzeitig die historische Vielfalt auf. Das Projekt erhält den Preis aufgrund der herausragenden Präsentation und Vermittlung seiner Geschichte und setzt ein deutliches Zeichen für Europa.

 

Le Voyage à Nantes ist Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2020. Einer der größten und vielfältigsten Kulturstandorte Frankreichs präsentiert sich mit herausragenden Themenkampagnen und viel Mut als Region mit einem außergewöhnlichen Erbe. Der Einbezug kreativer Kulturanbieter*innen und innovative Ideen waren weitere Kriterien für den Juryentscheid.

 

Die Monheimer Kulturwerke erhielten den Europäischen Preis für Stadtkultur 2020. Ein junger Bürgermeister mit innovativen Ideen unterstützt die Transformation hin zu einem ganzheitlichen Stadtkonzept, das Kultur als Inkubator nutzt. Die wichtigen Projekte entwickeln sich aus der Stadt heraus und es geschieht eine konsequente und partizipative Einbindung der ganzen Stadt, so die Jury.

 

Der in diesem Jahr erstmals verliehene Europäische Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt 2020 geht an das Hamburger Futur 2 Festival, das sich mit unterschiedlichen Ansätzen der Frage „Wie sieht das Festival der Zukunft aus?“ annähert. Die gelebte Nachhaltigkeit des Festivals hat bereits einen Vorbildcharakter für Andere entwickelt und vermittelt mit seinem kreativen, revolutionären Ansatz ökologisches Bewusstsein und gesellschaftlichen Wandel.

 

Den Lifetime-Achievement-Award in der Kategorie Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2020 erhielt der Bürgermeister von Palermo und Mitglied des sizilianischen, italienischen und europäischen Parlaments, Leoluca Orlando. Orlando bietet durch sein Wirken als Politiker, aber auch als Kulturmanager mit kühnen Kulturinitiativen der Mafia und dem Rassismus die Stirn. In den Augen der Juror*innen  hat er als Impulsgeber mit einzigartigen, urbanen Projekten eine Renaissance der Stadtkultur in Palermo ins Leben gerufen und als wichtige Stimme im Bündnis „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ eine solidarische Migrationspolitik gefordert.

 

Ermöglicht wurde die virtuelle Night of Cultural Brands vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam und dem Nikolaisaal Potsdam. Darüber hinaus unterstützen 50 weitere Partner*innen und Mitwirkende den Europäischen Kulturmarken-Award. Dazu gehören die Hoffbauer-Stiftung als Preisstifterin, SAP, RSM, Bayer Kultur, Arnold Group, Tagesspiegel, kulturplakatierung, ARTE Magazin, Deutsche Welle, bcsd, AVL und Deutsche Post DHL Group. Initiatorin und Veranstalterin ist die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring.

 

Hans-Conrad Walter, Initiator der Europäischen Kulturmarken-Awards, bedankt sich herzlich bei den diesjährigen Bewerber*innen und gratuliert den Preisträger*innen im Namen der 42-köpfigen Expert*innenjury.

 

02. Dez 2020

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Hans Conrad Walter (Tel.: 030 53 214 391), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 702 Wörter, 6179 Zeichen. Artikel reklamieren

Der Name „Causales“ ist Programm: In der Philosophie versteht man unter „Causa“ (lat. für Grund, Ursache) einen Sachverhalt der objektiven Realität, der einen anderen Sachverhalt – die Wirkung – hervorbringt (vgl. Kausalität). Die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH berät seit 12 Jahren Wirtschaftsunternehmen in der strategischen Planung von Sponsoringprozessen und findet die attraktivsten Kulturprojekte für deren gesellschaftliches Engagement. Kulturprojekte berät Causales in Markenbildungsprozessen und findet für sie die geeigneten Sponsoren aus der Wirtschaft. Zu unseren Kerndienstleistungen gehören: Marketing- und Sponsoringberatung, Erstellung von Marketing und Sponsoringkonzepten, Matching von Kultur und Wirtschaft für Sponsoringkooperationen. Seit Gründung hat Causales über 125 Kulturanbieter und Wirtschaftsunternehmen beraten und über 270 Sponsoringpartnerschaften zwischen Kultur, Wirtschaft und Medien im deutschsprachigen Raum mit einem siebenstelligen Gesamtvolumen vermittelt. Den Vermittlungsprozess steuern wir über ein einmaliges, qualitatives Netzwerk aus 44.000 europäischen Kontakten.

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