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Industriefachwirt oder Wirtschaftsfachwirt - unterschiede einfach erklärt

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Industriefachwirt oder Wirtschaftsfachwirt, worin liegen die Unterschiede? Wer sich nach einer neuen Karrieremöglichkeit umsieht, wird sich eventuell genau diese Frage gestellt haben. Um die Unterschiede und zu erkennen, sind genaue Vergleiche zwischen den beiden Berufen bedeutsam.  Vorab muss jedoch beschrieben werden, was ein Fachwirt eigentlich ist.

Was ist der Fachwirt für ein Berufsbild?

 

Wer die Bezeichnung Fachwirt hört, hat ein Berufsbild vor Augen, welches einer höheren kaufmännischen Ebene angehört. Der Fachwirt ist wirtschaftsbezogen und demnach unterscheidet sich diese Beschreibung von den Fachkaufleuten und dem geprüften Betriebswirt.  Erwerben kann man diesen Berufstitel durch eine Ausbildung in diesem Bereich oder eine entsprechende Weiterbildung. 

 

Gleichzusetzen ist dieser Titel dem Meister - Titel im Bereich Handwerk. Mit der Weiterbildung zum Fachwirt kann man seine Chancen auf eine aufsteigende Karriere enorm verbessern.  Der Industriefachwirt ist also dem Meister im Handwerk von der Titelbedeutung gleichzusetzen.

 

Der Industriefachwirt - was ist das?

 

Wer sich für die Berufsgruppe Industriefachwirt interessiert, der wird eine vorher stattfindende kaufmännische Ausbildung absolvieren müssen.  Nach einer entsprechenden Weiterbildung in diesem Bereich kann der Industriefachwirt sich in Industrieunternehmen etablieren. Dort übernimmt er Aufgaben n der Führungsebene oder im Fachbereich, der Einkauf, die Produktion oder das Marketing und der Vertrieb sind demnach sein Aufgabengebiet.

 

 Auch im Finanz- und Rechnungswesen oder im Personalwesen kann der Industriefachwirt mit seinem Wissen überzeugen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Industrie, wo er verschiedenen Branchen seine Aufmerksamkeit schenken kann.

 

Was verdient ein Industriefachwirt?

 

Die Verdienstmöglichkeiten in diesem Bereich sind recht verschieden. Je nach Region und Unternehmen können sich die Verdienste natürlich unterscheiden. Demnach lassen sich nur Spekulationen vornehmen. Im Durchschnitt verdient ein Industriefachwirt um die 3000 Euro im Monat.

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit man den Status als Industriefachwirt erreichen kann.  Um den Industriefachwirt zu erlangen, sollte man vorab eine 3-jährige kaufmännische Ausbildung abgeschlossen haben. Anschließend ist eine einjährige Praxiszeit sinnvoll. Liegt eine Ausbildung in einem anderen Beruf vor, sollten mindestens 2 Jahre Berufserfahrung vorliegen.

 

Was ist ein Wirtschaftsfachwirt?

 

Auch dieser Beruf basiert auf Meisterebene und kann gleichgestellt werden.  Es handelt sich um eine Aufstiegsfortbildung und kann branchenübergreifend eingesetzt werden.  Als Wirtschaftsfachwirt ist man befähigt, Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen unterschiedlicher Größen als Berufsbereich zu nutzen.  Übernommen werden Sachaufgaben, Führungsaufgaben und Organisationsbereiche.

 

Als Wirtschafsfachwirt ist es wichtig, sich Sachverhalte genauer ansehen zu können und gleichzeitig Problemlösungen zu finden. Die Analyse von Projekten ist also eine Aufgabe, die der Wirtschaftsfachwirt übernehmen kann. Um als Wirtschaftsfachwirt eine Weiterbildung nach der IHK durchführen zu können, muss man eine anerkannte 3-jährige Ausbildung absolviert haben. Diese ist in einem kaufmännischen Bereich vorzuweisen. Wer diese Ausbildung nicht hat, sondern in einem anderen Bereich seiner Berufsausbildung absolvierte, kann anschließend nach einem Jahr Berufserfahrung sich als Wirtschaftsfachwirt ausbilden lassen.

 

 

Was kann man als Wirtschaftsfachwirt verdienen?

 

Das Gehalt eines Wirtschaftsfachwirtes ist recht unterschiedlich und kann sich je nach Region unterscheiden.  Die Unterschiede ergeben sich in dem Betrieb, in dem man eine Anstellung findet und anhand des Bundeslandes. Im Normalfall pegeln sich die Gehälter bei 3500 Euro ein, wenn ausreichend Erfahrung vorhanden ist. Die Einstiegsgehälter liegen bei 2500 bis 2800 Euro.

 

 

Worin liegen die Unterschiede bei beiden Berufsgruppen?

 

In beiden Berufen braucht man eine analytische Denkweise und muss gut mit Menschen, Zahlen und Fakten umgehen können. Die Unterschiede scheinen nicht groß zu sein, sind jedoch deutlich auf die Ausübung des Berufes bezogen. Ein Industriefachwirt kann in den Unternehmen der Industrie tätig sein. Beispielsweise in der Lebensmittelindustrie oder auch der Kleidungsindustrie. Der Wirtschaftsfachwirt ist hingegen nicht an einen Bereich der Industrie oder Wirtschaft gebunden.

 

Er ist also deutlich freier in seinen Entscheidungen und kann schneller seine Chancen ausloten.

Der Industriefachwirt kann wiederum, wie auch der Wirtschaftsfachwirt in vielen Bereichen eines Unternehmens eine Anstellung finden. Darunter im Controlling, der Unternehmensorganisation oder der Führung und der Logistik. Aber auch die Abteilungen Marketing, Recht und Steuern sind den beiden Berufsgruppen nicht fremd.

 

Eine weitere Gemeinsamkeit haben die beiden Berufszweige noch, die Weiterbildung kann Vollzeit oder Teilzeit erfolgen. Dadurch sind viele Besonderheiten zu beachten. Gerade die Finanzierung einer solchen Ausbildung spielt eine enorme Rolle und sollte mit beachtet werden. Wer die Ausbildung in Teilzeit macht, kann durch seinen Beruf die Kosten tragen. Eine Vollzeitweiterbildung ist mit einem einfachen Förderungsangebot abzudecken.

 

Zusammenfassung

 

Lohnt sich eine Weiterbildung im heutigen Wirtschaftssystem noch? Durchaus, wenn man sich für eine passende Weiterbildung entscheidet. Der kaufmännische Bereich deckt viele Besonderheiten ab. Und vor allem der Fachwirt ist eine gute Grundlage. Dazu sollte eine kaufmännische Grundausbildung bestehen, um danach direkt den Fachwirt als Weiterbildung zu absolvieren. Der Industriefachwirt und der Wirtschaftsfachwirt sind jedoch zwei unterschiedliche Bereiche, die man sich genauer anschauen sollte.

 

Der Industriefachwirt ist dann eine gute Idee, wenn man sich in den Industriezweigen der Wirtschaft umsehen möchte. Unabhängiger kann man als Wirtschaftsfachwirt sein, denn dieser ist berechtigt, in allen Wirtschaftszweigen tätig zu werden.

 

19. Jan 2021

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