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Zurück aus dem Home Office

Von Gartner-Steffen Coaching und Konfliktberatung

– Weiter wie vorher oder werden die Karten neu gemischt?

Ein Plädoyer für einen bewussten und geplanten Übergang von intensiven Home Office Phasen zu hybriden Arbeitsformen bzw. zu mehr Präsenz – um Konflikte zu vermeiden die durch ein übergangsloses „weiter wie vorher“ entstehen bzw. zurückkehren können.

Nachdem wir uns derzeit über sinkende Inzidenzen freuen dürfen steht in vielen Firmen an, Mitarbeitende (unter Beachtung aller aktuellen Hygienevorschriften) wieder am Arbeitsplatz zu begrüßen und das Arbeiten vom Home Office zurückzuschrauben bzw. hybride Arbeitsformen zu installieren. Was bedeutet das für den Arbeitsalltag – übergangslos zurück in vor-Corona Strukturen? Vieles hat sich verändert und selbst Bereiche in denen die Skepsis gegenüber Arbeiten vom Home-Office groß war haben mittlerweile –meist gute - Erfahrungen mit dieser Arbeitsform gemacht. Nachdem Kontaktbeschränkungen gelockert wurden und die Ansteckungsgefahr nicht mehr ganz so groß ist steht die Überlegung an Arbeiten vom Home-Office zu reduzieren und wieder mehr Präsenz zu wagen. Das heißt, dass sich Kolleg*innen wieder persönlich sehen werden, deren Kontakte in den zurückliegenden Monaten auf Videoplattformen und Telefonkonferenzen beschränkt war. Man trifft sich wieder im Büro – und damit trifft man auch die alten Konflikte wieder die während Corona keine Rolle spielten. Wer kennt sie nicht, die Ärgernisse darüber, dass sich nicht jede/r an Absprachen hält die es z.B. bezüglich der Reinigung der Teamküche, der letzten Tasse Kaffee aus der gemeinsamen Kaffeemaschine, dem Auffüllen von Papier im gemeinsam genutzten Drucker gibt? Auch Arbeitsthemen waren während der Home Office Zeit häufig anders verteilt und nun steht eine Rück- oder Neuverteilung an. Ein übergangsloses „Schön, dass Du / Ihr wieder da seid“ genügt nicht. Hilfreich ist ein gemeinsamer Rückblick und als Kick-Off in die Normalität zu fragen wie jede/r die zurückliegende Zeit erlebt hat, welche guten Erfahrungen erhalten bleiben sollten und welche Schwierigkeiten zu beklagen waren – die jetzt hoffentlich ein Ende finden werden. Arbeitsthemen ließen sich im Home Office meist relativ nahtlos weiter betreuen, Beziehungsthemen lagen jedoch oft auf Eis. Und es sind die Beziehungsthemen, die den Schmierstoff für ein gutes Miteinander liefern. Wie heißt es so schön: “Sache geht nicht ohne Beziehung“. Auch Spielregeln für das Miteinander lagen oft auf Eis – war doch das Miteinander eher reduziert auf distanzierte Social Media Kanäle. Ein Team kommt wieder zusammen – da passt es, das Zusammenkommen wertschätzend zu würdigen und an vormals funktionierende Spielregeln zu erinnern bzw. Spielregeln neu zu verabreden. Eine wichtige neue Spielregel dürfte die Frage nach dem zukünftigen Umgang mit Home Office Möglichkeiten sein. Während viele Mitarbeitende die Flexibilität des Home Office schätzen gelernt haben und gerne beibehalten möchten sind andere froh über das Ende der kollegialen Isolation. Wer, wann, in welchem Rahmen und mit welchem Umfang weiterhin Home Office Möglichkeiten nutzt und wann gemeinsame Präsenzphasen stattfinden sollten ist eine der Fragen die zu klären ist um hier keine neuen Konfliktfelder entstehen zu lassen. Die Frage nach anstehenden Herausforderungen und Anforderungen, möglicherweise verbunden mit einer Neujustierung individueller Aufgaben- und Themengebiete, sollte beantwortet werden – um dann gemeinsam in die Zukunft zu starten – mit neuer Kraft, viel guter Laune und voller Elan. … und wenn Sie Fragen haben, zu möglichen Teammoderationen und zu in Teams häufig vorhandenen Fettnäpfen und Stolpersteinen – und wie diese umgangen bzw. ausgeräumt werden können – dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

22. Jun 2021

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ingrid Gartner-Steffen (Tel.: 0308265242), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 496 Wörter, 3541 Zeichen. Artikel reklamieren

Gartner-Steffen Team.

Zwei Institute unter einem Dach, mit Büro und Seminarräumen im Berliner Westend.

Gemeinsam mit einem interdisziplinär aufgestellten Trainer-/Coachteam mit Psychologen, Pädagogen, Kaufleuten, Juristen und Heilpraktikern.

Gartner-Steffen Personalentwicklung (GSPE) hat den Fokus auf verhaltensorientierten Seminaren, größtenteils speziell konzipiert im Unternehmensauftrag sowie handverlesene offene Seminare zu aktuellen Themen im kleinen Teilnehmerkreis.

Gartner-Steffen Coaching und Konfliktberatung (GSCK) unterstützt Einzelne und Teams zu Fragen der Zusammenarbeit im Unternehmen, speziell wenn Sand im Getriebe spürbar ist und die Zusammenarbeit nicht so läuft, wie sie sollte.

Die Inhaberin:

Ingrid Gartner-Steffen
Seit 1994 selbstständige Trainerin, Coach und Konfliktberaterin / Mediatorin mit eigenen Räumen im Berliner Westend.

Ausbildung / Studium / Zusatzqualifikationen:
Erwachsenenpädagogin und Personalfachkauffrau. Systemische Beraterin und Coach. Anerkannte Mediatorin (Bundesverband Mediation e.V.).

Berufserfahrung:
Langjährige Leiterin der Aus- und Weiterbildungsabteilung des U.S. Zivilpersonalamts in Berlin, Lehrbeauftragte für Führungslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft und Verwaltung (FHVR).


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