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Worauf müssen Apotheker und Ärzte achten, wenn sie Immobilien mieten?

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Thumb

Während Privatpersonen häufig völlig variabel entscheiden können, welche Wohnungen oder Immobilien sie mieten, sieht die Situation für Ärzte und Apotheker anders aus. Denn für sie zählen Faktoren wie Einkaufsmöglichkeiten oder Balkone weniger, dafür aber Anbindung an den Nahverkehr, Raumaufteilung und Konkurrenz in der näheren Umgebung umso mehr.

Das bedeutet, dass nicht jede Immobilie für Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten oder auch Gemeinschaftspraxen geeignet ist. Mindestens vier Fragen sollten gestellt werden, bevor sich für eine Immobilie entschieden wird. So entgeht man späteren Unannehmlichkeiten oder sogar ernsthaften finanziellen Problemen.  

Wie viel Zeit hat man für die Suche einer Immobilie?

Ob und wie viel Zeit in die Suche einer Immobilie investiert werden kann, bestimmt, wie wählerisch man sein darf. Hat man den alten Mietvertrag noch nicht gekündigt oder handelt es sich sogar um einen Berufseinstieg, dann kann sich für die Suche einfach mehr Zeit lassen, als wenn der alte Mietvertrag ausgelaufen ist und ein neuer so schnell wie möglich gefunden werden muss.

Je weniger Zeit vorhanden ist, umso mehr sollte Ärzte und Apotheker darüber nachdenken, einen Spezialisten für Immobilien zu beauftragen, der sich in der Medizinbranche auskennt. Unternehmen wie die Palm Firmengruppe weisen viel Erfahrung auf und können somit eine angemessene Vorauswahl treffen, die die Suche nicht nur schneller macht – meist finden sie auch Immobilien, die bei der privaten Suche nicht aufgefallen sind.

Wie attraktiv ist der Standort?

Ärzte, Apotheker und Unternehmen, die in der medizinischen Versorgung tätig sind, müssen besonders stark auf ihren Standort achten. Gerade ältere Patienten sollten eine möglichst kurze Anfahrt haben oder zumindest die öffentlichen Verkehrsmittel gut nutzen können.

Deshalb ist es immer gut, wenn Arztpraxen zentral im Ort gelegen sind. Besonders in kleineren Städten, in denen es nicht allzu viele niedergelassene Ärzte gibt, macht sie das erreichbar für alle Bewohner und somit Patienten.

Apotheker sollten wiederum darauf achten, dass sie in der Nähe von Ärzten zu finden sind. Häufig wollen Patienten ihre Medikamente möglichst schnell erhalten oder verbinden ihren Routinebesuch beim Arzt mit dem Gang in die Apotheke – räumliche Nähe ist hierbei ein großer Standortvorteil. Auch Pflegeeinrichtungen in direkter Umgebung sind ein Plus.

Gibt es Konkurrenz?

Doch neben den Vorteilen, die durch einen guten Standort entstehen, gibt es immer wieder auch große Nachteile, die sich vielleicht zunächst nicht zeigen, aber speziell mit dem Standort verbunden sind. Denn gerade für Therapeuten und Apotheker kann es zum Faktor werden, wenn sie direkte Konkurrenten in ihrer Nähe haben. Eine Immobilie mitten in der Einkaufsmeile ist dann vielleicht gut angebunden, doch befinden sich viele ähnliche Anbieter in der Nähe, dann lohnt sich dies meist nicht mehr – ganz besonders da Mieten an diesen Standorten häufig höher sind. Hier muss eine Kosten-Nutzen-Analyse in die Standortsuche einfließen.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich Ärzte, Therapeuten und Apotheker auch zusammenschließen können. In Ärztehäusern und Gemeinschaftspraxen werden dann so viele Dienste vereint, dass die Patienten gar keinen Anreiz sehen, zur Konkurrenz zu gehen. Allerdings muss hierbei natürlich alles genau miteinander besprochen und schriftlich festgehalten werden. Die gemeinsame Immobiliensuche erhöht einerseits die Chancen, auch teurere Immobilien zu mieten, andererseits müssen Kompromisse eingegangen werden.

Wie ist die Aufteilung der Räumlichkeiten gestaltet?

Sind die Fragen zum Zeitplan und Standort bereits geklärt, dann müssen natürlich noch die Räumlichkeiten selbst zu den Ansprüchen passen. Denn nicht jede Immobilie eignet sich für die Ansprüche von Ärzten oder Apothekern.

Ärzte müssen neben ausreichend Behandlungszimmern auch Toiletten, einen Pausenraum und eine Rezeption bedenken. Medizinische Geräte brauchen genauso Platz wie Materialien für das tägliche Arbeiten mit Patienten – Lagermöglichkeiten sind also stets zu bedenken.

Apotheker sind zwar nicht auf Warteräume angewiesen, brauchen aber einen Kassenbereich und ausreichend Lageroptionen für Medikamente. Außerdem ist ein Schaufenster ideal, das am besten mit einem Eingangsbereich kombiniert wird, in dem Produkte präsentiert werden können. 

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