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Beim Immobilienkauf spielt der Zustand immer weniger eine Rolle

Von Bundesverband Baufinanzierung e.V.

Im Zuge seiner Unterstützung von Finanzierungstrukturierungen und Objekteinschätzungen tritt eine angemessene Würdigung der Objektsubstanz der Immobilien zunehmend in den Hintergrund. Das berichtet der Bundesverband Baufinanzierung e.V. anhand einer Analyse von Vorhaben, die die Mitglieder in jüngerer Vergangenheit an den Verein herangetragen haben.

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Als wesentlichen Grund nennt Carsten Zimmermann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, die immense Nachfrage nach Immobilien. Diese Situation ist längst nicht nur in den bereits allgemein verdächtigen Großstädten zu sehen. Aufgrund der Auswirkungen auf die Arbeitswelt – Stichwort HomeOffice – hält das Angebot auch in Gebieten, die zuvor nicht außergewöhnlich im Fokus standen, nicht mehr mit der Nachfrage mit. Infolgedessen steigen die Preise und weil durch die nach wie vor sehr niedrigen Zinsen die Objekte bezahlbar sind, wird der Markt leergekauft. Wenn sich früher ein Interessent bei der Zustandseinschätzung einer Immobilie nicht sicher war, hat er Expertenrat eingeholt. Die Zeit wird heute vom Verkäufer oder Makler nicht mehr eingeräumt. Der nächste kauft garantiert ohne diesen Mehraufwand auf Verkäuferseite zu verursachen.  

Doch das birgt erhebliche Risiken. Jüngst hat eine junge Familie ein Fertighaus aus Anfang der 1970er-Jahre auf einem Erbpachtgrundstück für 370.000 Euro erworben. Zahlreiche Häuser aus dieser Zeit gelten als dermaßen schadstoffbelastet, dass Baubiologen häufig zu einem Abriss raten. Für ein Abrissobjekt sind 370.000 Euro zweifelsohne viel zu viel Geld. So tappen immer mehr Immobilienkäufer aus Ahnungslosigkeit ins Dilemma. Deshalb rät der Verband auch eindringlich dazu, sich bewusst zu machen, was man da eigentlich kauft. Und wer ein schon betagtes Objekt erwirbt, sollte zwingend Rücklagen für fällige Instandhaltungen wie Elektrik, Heizung oder auch ein neues Dach vorsehen. Das bedeutet gegebenenfalls auch, nicht zwingend das komplette Eigengeld schon beim Kauf einzusetzen, sondern einen Teil für Unerwartetes zurückzuhalten. Ist eine Finanzierung im Rahmen des Erwerbs erst einmal durch, wird es künftig ungleich schwerer und unattraktiver, für diese notwendigen Arbeiten das Fremdkapital zu mobilisieren.  

 

Über den Bundesverband Baufinanzierung e.V.:
Wir sind ein unabhängiger Verbraucherverband, welcher sich deutschlandweit auf die Immobilienfinanzierungen unserer Mitglieder spezialisiert hat, losgelöst von Vertriebs- bzw. Abschlusszwängen. Mit verschiedenen Dienstleistungen, wie beispielweise einem Angebots-Check, einer Erarbeitung der passenden Finanzierungsstruktur, Hilfestellungen bei Kauf- und Bauträgerverträgen oder vielen Finanzierungs-Tipps unterstützen wir unsere Mitglieder (https://baufinanzierung-bundesverband.de/leistungen/mitgliedschaft) mit viel Leidenschaft. Die einmalige Kombination wirtschaftlicher Unabhängigkeit und jahrzehntelange Erfahrung im Finanzierungs- und Baubereich erlaubt uns eine absolut objektive Beratung, sehr gern auch in einem persönlichen Gespräch. Unsere Mitglieder leisten dafür lediglich einen einmaligen, zweistelligen Mitgliedsbeitrag.

Kontakt: +49 (0) 4131 3943990 | info@baufi.de | https://baufinanzierung-bundesverband.de  

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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Carsten Zimmermann (Tel.: +49 (0) 4131 3943990 ), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 366 Wörter, 3207 Zeichen. Artikel reklamieren
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