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Gefährlicher Leichtsinn – fast 30 % der Deutschen speichern Bankdaten auf ihren internetfähigen Geräten

Von NordVPN

Experte erklärt, wie Bankdaten am sichersten gespeichert werden können

Die neueste NordVPN-Studie hat ergeben, dass 28,4 % der Deutschen ihre Bankinformationen auf ihren internetfähigen Geräten speichern, um damit später einfacher und bequemer online shoppen zu können. Cybersicherheitsexperten warnen jedoch davor, da gerade zur vorweihnachtlichen Shopping-Hochsaison, Hacker einfach auf die Bankdaten zugreifen können.

 

Im Durchschnitt gibt jeder Deutsche 42 Euro mehr pro Online-Bestellung aus als die Menschen aus anderen europäischen Ländern. Die Menschen hierzulande lieben Schnäppchen und geben mehrere Milliarden Euro zum Black Friday und Cyber Monday aus. Ein gefundenes Fressen für Hacker. 

 

„Es ist doch klar, dass Cyberkriminelle es ausnutzen, wenn wir unsere Bankdaten auf unsichere Weise auf unseren Geräten speichern. Einige speichern ihre Kreditkartendaten einfach in Form eines Fotos oder in einer Notiz-App. Ein viel besserer und sicherer Weg wäre es, die Informationen zum Beispiel in der Apple Pay Wallet zu sichern“, erklärt Daniel Markuson, Cybersicherheitsexperte von NordVPN.

Rundum den Globus – so leichtsinnig gehen wir mit unseren Bankdaten um

 

28,4 % der Deutschen speichern ihre Bankdaten auf ihren Geräten. Die Gewohnheiten sind auf der ganzen Welt sehr ähnlich. Die Untersuchung von NordVPN hat gezeigt, dass fast die Hälfte der Amerikaner (43,9 %) ihre Bankdaten auf ihren persönlichen Geräten speichern, gefolgt von den Briten (34 %) und den Australiern (38 %). Obwohl die Polen (25 %) und die Niederländer (25,6 %) unter den befragten Ländern am meisten auf die Sicherheit ihrer Kreditkarten achten, ist der Prozentsatz der Menschen, die ihre Online-Sicherheit riskieren, immer noch sehr hoch.

Bankinformationen speichern – Vorteile und Risiken der unterschiedlichen Methoden

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie sich die Daten auf einem Gerät speichern lassen:

 

  • Notizen oder Fotos

 

Einige Menschen speichern ihre Zahlungsdaten für den Online-Einkauf, indem sie einfach ein Foto ihrer Karten machen oder die Kreditkarten- und CVV-Nummern in einer Notiz-App speichern.

 

Risiken: Diese Möglichkeit des Speicherns ist sehr simpel und daher auch der einfachste Weg für Hacker, an die Informationen zu kommen. Laut einer Studie von Statista aus dem Jahr 2020 sperren nur etwa 58 % der Deutschen ihren Smartphone-Bildschirm. Sollte also ein Fremder so ein Telefon in die Hände bekommen, erhält dieser uneingeschränkten Zugriff auf Fotos, Apps, E-Mails und Notizen. 

 

„Dazu kommt, dass die Daten des Geräts natürlich auch einfach gehackt werden können – ohne dass das Gerät gestohlen wird. Viele Nutzer erlauben es ihren Apps zudem, auf Fotos, E-Mails und Notizen zuzugreifen – das stellt ein weiteres Sicherheitsrisiko dar“, fügt Daniel Markuson hinzu.

 

  • Browser

 

Nutzer speichern ihre Zahlungsinformationen ebenfalls gerne in Internetbrowsern (z. B. Google Chrome und Mozilla Firefox). Das erleichtert es den Nutzern, schnell und bequem online zu bezahlen.

 

Risiken: Diese Option mag zwar sicherer sein als das Abfotografieren der Kreditkarte, doch Experten zufolge können Cyberkriminelle auch hier einfach an die Daten herankommen.

 

„Kriminelle können heutzutage einfach Schadsoftware erstellen, die alle in Ihrem Browser gespeicherten Autofill-Informationen stehlen kann – dazu gehören auch die Kreditkartendaten. Eine solche Schadsoftware wurde Anfang dieses Jahres von NordLocker näher analysiert. Bei der Software handelte es sich um einen Trojaner, der über 3 Millionen Computer infiltrierte und 1,2 Terabytes an persönlichen Daten stahl. Darunter waren etwa 28 Millionen Zugangsdaten, die von verschiedenen Internetbrowsern gestohlen wurden“, erklärt Daniel Markuson.

 

  • Digitale Wallets (Geldbörsen)

 

Wallets – wie z. B. Apple Pay, Samsung Pay oder Android Pay – sind der wohl sicherste Weg, die Bankdaten auf dem Gerät zu speichern, da diese Apps meistens eine starke Verschlüsselungstechnik nutzen.

 

Risiken: Es gibt viele digitale Wallets und andere Finanzverschlüsselungstools auf dem Markt. Es ist daher am besten, Sie informieren sich vorher genauestens über die Sicherheitsstandards des Anbieters, bevor Sie Ihre Daten in einer Wallet speichern.

Sicher online einkaufen – so geht’s

„Ich rate dazu, nur auf bekannten, vertrauenswürdigen Shopping-Seiten einzukaufen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich diese an die Sicherheitsstandards gehalten wird. Auf Webseiten, die gewisse Standards nicht so wichtig nehmen, ist die Gefahr groß, dass Daten geleakt werden”, sagt Daniel Markuson von NordVPN

 

  • Informieren Sie sich genauesten über den Händler. Einen Kauf zu überstürzen, ist nie eine gute Idee. Prüfen Sie am besten die Bewertungen und Kundenerfahrungen, die Sie zum Händler finden können. Sobald Sie sichergegangen sind, dass der Anbieter vertrauenswürdig ist, können Sie einkaufen. Überprüfen Sie zudem, ob links neben der URL ein Schlosssymbol erscheint – das zeigt an, dass die Webseite verschlüsselt ist.

  • Verwenden Sie nur sichere Passwörter. Schützen Sie Ihre Konten mit komplexen Passwörtern, die neben Groß- und Kleinbuchstaben auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

  • Klicken Sie nicht auf unbekannte, verdächtige Links. Prüfen Sie jede E-Mail, die Sie erhalten, genauestens und klicken Sie niemals auf irgendwelche Links. Hacker können sich als Online-Shop ausgeben und Links in E-Mails einbauen, die zu Webseiten führen, die mit Schadsoftware verseucht sind.

  • Speichern Sie keine Zahlungsinformationen im Browser. So bequem es auch ist, die Kartendetails im Browser zu speichern, geben Sie die Informationen lieber jedes Mal manuell ein, um zu verhindern, dass Hacker sich dieser ermächtigen.

  • Verwenden Sie digitale Debit- und Kreditkarten. Einige Banken bieten auch virtuelle Karten an, die nur für einen gewissen Zeitraum gültig sind und die auf bestimmte Beträge begrenzt werden könne. Wenn Sie mit solch einer Karte online einkaufen, verringern Sie Ihr Risiko um einiges. 

  • Verwenden Sie ein VPN. Ein virtuelles privates Netzwerk verschlüsselt Ihren Datenverkehr und verbirgt Ihre IP-Adresse, was Ihre Online-Sicherheit und Ihre digitale Privatsphäre erheblich verbessert. Wenn Sie über ein öffentliches WLAN-Netzwerk einkaufen, ist die Verwendung eines VPN ein Muss. Hacker können einen gefälschten Hotspot erstellen, mit dem Sie sich einfach unwissend verbinden könnten. Auf diese Weise wird Ihr Gerät mit Malware infiziert, um dann Ihre Kartendaten abzufischen.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Brigita (Tel.: 863689897), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 1007 Wörter, 10144 Zeichen. Artikel reklamieren

Über NordVPN

Über NordVPN

NordVPN ist der am höchsten entwickelte VPN-Dienst der Welt, der von über 14 Millionen Nutzern verwendet wird. NordVPN bietet doppelte VPN-Verschlüsselung, Onion Over VPN und blockiert Malware. Der Dienst ist besonders benutzerfreundlich, bietet einen der besten Preise auf dem Markt, hat über 5.000 Server in 60 Ländern und ist zudem P2P- freundlich. Eines der zentralen Features von NordVPN ist der No-Logs-Grundsatz. Mehr zu NordVPN unter: https://nordvpn.com/de/

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