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Heribert Jöris (ZDB) zur Arbeitszeiterfassung am Bau

Von TimeTac GmbH

"Wir sperren uns natürlich nicht gegen eine Arbeitszeitdokumentation. Aber diese muss praktisch handhabbar sein."

Der Gesetzesvorstoß des deutschen Arbeitsministers Hubertus Heil vom 1. Februar 2022 zur verpflichtenden elektronischen Arbeitsaufzeichnung in den Bau- und Gastronomiebranchen wurde vorerst zurückgestellt und wird derzeit geprüft. Verschiedene Interessenvertretungen, so auch der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), haben Bedenken angemeldet. Wir haben mit Heribert Jöris, dem Geschäftsführer für Sozial- und Tarifpolitik des ZDB gesprochen und gefragt, wo die Problemstellungen liegen und was eine digitale Arbeitszeiterfassung können muss, um auf der Baustelle praxistauglich zu sein.
Thumb Wie bekannt ist, wird die Pflicht zur elektronischen Zeiterfassung für die Baubranche heftig diskutiert. Zwar wurde der Gesetzesvorschlag im ersten Schritt abgelehnt, dennoch sieht es danach aus, dass dieses Gesetz kommen wird. Noch mehr Aufwand und Bürokratie für die Betriebe, in ohnehin schwierigen Zeiten? Diese und weitere interessante Fragen beantwortet uns Heribert Jöris vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Wird es zu einer elektronischen Aufzeichnungspflicht kommen?

Heribert Jöris: "Der deutsche Arbeitsminister stützt sich auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes und geht davon aus, dass eine elektronische Aufzeichnungspflicht erfolgen muss. Dem widersprechen juristische Gutachten. Aber ich möchte es andersrum formulieren: Auch wenn es keine Pflicht aus Europäischem Recht gibt, dann könnte durch den deutschen Gesetzgeber eine entsprechende Regelung dennoch kommen. Das steht dem Arbeitsminister frei. Der Bundesarbeitsminister hat angekündigt, dass das Thema elektronische Arbeitszeiterfassung nochmals angefasst werden soll. Dann müsste sich der Deutsche Bundestag mit der entsprechenden Regelung zur Arbeitszeiterfassung befassen."


Was muss die Zeiterfassung können, um am Bau zu funktionieren?

Laut Heribert Jöris sollte die Hardware robust und mobil sein. Zudem sollte die Software die verschiedensten Anforderungen, welche die Arbeitszeiterfassung sowohl von der Gesetzgebung, als auch von den Tarifverträgen her stellt, erfüllen können, damit elektronische Zeiterfassung auf der Baustelle umsetzbar ist. "Hier liegt allerdings ein Problem eher auf unserer Seite, da das letztendlich relativ einfach handhabbare und transparente Zuschlagsregelungen voraussetzt. Die wir zurzeit nicht haben", so Heribert Jöris.


Mobile Kolonnenerfassung auf der Baustelle

Heribert Jöris ist der Meinung: "Ohne kostengünstige Lösungen im Handyformat, für mittelständische Bauunternehmen, die das Gros der Arbeitnehmer*innen in der Branche stellen, geht es technisch nicht."

Mit der Kolonnenerfassung, wie sie TimeTac entwickelt hat, könnten die wesentlichen Herausforderungen der Unternehmen gelöst werden: Via App erfasst ein*e Mitarbeiter*in, beispielsweise Vorarbeiter*in oder Kolonnenführer*in, direkt auf der Baustelle die Arbeitszeit und Zulagen aller Mitarbeitenden.

Heribert Jöris: "Ich finde TimeTac sehr interessant. Die Notbremse, die wir im Bereich Arbeitszeiterfassung bei der Gesetzgebung gezogen haben, war nicht motiviert, weil wir denken, dass alles, was elektronisch ist, schlecht ist. Sondern sie ist alleine der Tatsache geschuldet, dass wir gesagt haben: So kann es mit der existierenden tariflichen Zuschlagsregelung im Baubereich nicht funktionieren."

Weitere Informationen zur Zeiterfassung am Bau entnehmen Sie bitte unserer Webseite hier.

Das komplette Interview zu dieser Meldung finden Sie hier. Firmenkontakt
TimeTac GmbH
Tobias Strauß-Mirwald
Schmiedgasse 31
8010 Graz
+43 316 587142
info@timetac.com
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Gabriele Kaier
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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Tobias Strauß-Mirwald (Tel.: +43 316 587142), verantwortlich.

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